22/04/2026
Ein neuer Fall aus der Praxis 👀
🤓 Eine 65-jährige Kundin kam zur Bestimmung ihrer Sehstärke zu Ihrem lokalen Optiker. Erst während des Sehtests fiel auf, dass die Sehschärfe des linken Auges deutlich reduziert war (Visus: rechts 0,9 / links 0,3). Im Alltag hatte sie diese Einschränkung zuvor nicht bewusst bemerkt. Sie entschied sich daher spontan vor Ort für den Augen-Check-Up.
👩🏻⚕️ Am rechten Auge zeigte sich kein auffälliger Befund. Am linken Auge hingegen wurden mehrere Veränderungen festgestellt, darunter Blutungen, Gefäßneubildungen sowie der Verdacht auf eine epiretinale Membran. Aufgrund des Verdachts auf einen Zentralvenenverschluss wurde der Kundin eine umgehende augenärztliche Abklärung empfohlen.
👯♀️ Unser Kundenservice reagierte sofort, nahm Kontakt mit der Kundin auf und organisierte gemeinsam mit ihr die Überweisung zur Augenärztin.
Dort bestätigte sich die Dringlichkeit weiterer Diagnostik und Therapie: Es lag ein Verschluss der zentralen Vene vor, die das Blut aus dem Auge ableitet. Infolgedessen hatte sich im Bereich des schärfsten Sehens Flüssigkeit in den Netzhautschichten angesammelt. Aufgrund dieses Befunds wurde die Kundin zusätzlich an ihren Hausarzt überwiesen, zur kardiovaskulären Abklärung. Durch das frühzeitige Eingreifen konnte ein Fortschreiten verhindert und die Sehkraft erhalten werden.
❤️ Für die Kundin steht heute fest: Regelmäßige Augenvorsorge wird künftig selbstverständlich dazugehören.