Wellbeing with Elif

Wellbeing with Elif I offer gentle and generally accessible yoga in order to show healthy movement & relaxation methods

Warum Yoga? Warum lehre ich Yoga? Womit kann ich dienen? Das sind Fragen, dir mich treiben. Ich bekomme seit Jahren so w...
29/04/2026

Warum Yoga? Warum lehre ich Yoga? Womit kann ich dienen? Das sind Fragen, dir mich treiben. Ich bekomme seit Jahren so wunderbares Feedback von vielen oder fast allen meiner Schülerinnen. Eine sagt, sie kann endlich wieder in die Hocke gehen und gärtnern . Die andere sagt, sie hat gelernt, nach Jahren von Ashtanga, dass auch ein langsames Yoga möglich ist. sie sagt, ich habe eine therapeutische Ansageart. Ja, darin wurde ich sensibilisiert. Zum Glück. Wieder eine andere sagt, Freitags wäre sie schon in der Arbeit explodiert, wäre sie Donnerstag abends nicht im Yoga bei mir gewesen. Über all dieses Feedback bin ich so dankbar. Und überlege mir: womit kann ich besser dienen? Ich merke mit jeder Stunde und jedem Feedback besser: was brauchen meine Schülerinnen? Und meist ist es die Regulation des Nervensystems und mehr Ruhe. Und: zu sehen, dass Yoga keine zusätzliche Hürde aufstellt, sondern eine Hilfestellung für ihren Alltag. Und das versuche ich zu zeigen, und erfahren zu lassen. In jeder Stunde wieder.

Warum ein reguliertes Nervensystem alles ändert 🧠Dein autonomes Nervensystem steuert alles:Herzschlag, Verdauung, Atmung...
28/04/2026

Warum ein reguliertes Nervensystem alles ändert 🧠

Dein autonomes Nervensystem steuert alles:
Herzschlag, Verdauung, Atmung. Es hat zwei Modi:
• Sympathikus: „Fight or Flight“ (Stress, Deadlines, Action).
• Parasympathikus: „Rest & Digest“ (Sicherheit, Ruhe, Erholung).

Dauer-Erreichbarkeit, Rollenkonflikte und globale Unsicherheit halten uns im Sympathikus gefangen – auch ohne echte körperliche Gefahr. Die Folge:

* Das Blut fließt weg vom präfrontalen Kortex (Logik) hin zur Amygdala (Alarmzentrum).
* Cortisol und Adrenalin fluten das System.
* Deine Atmung wird flacher.
* Dein Herz schlägt schneller.
* Schlechter Schlaf & Verdauungsprobleme
* Geschwächtes Immunsystem
* Müdigkeit & Burnout-Gefahr.
* Erkrankungen können folgen

Die gute Nachricht ist: es gibt leichte Tools, um dein Nervensystem wieder zu regulieren.

Dein „Cheat Code“: Die Atmung
Du kannst über deine Atmung direkt dein Nervensystem regulieren. Die Atmung ist die einzige Komponente deines autonomen Nervensystems, dass du selber steuern kannst (im
Gegensatz zum Herzschlag oder zur Verdauuung). Und Wunder: über deine Atmung kannst du deinen Herzschlag direkt steuern! Deine Atmung ist die Brücke zum Vagusnerv – dein direkter Draht zur Entspannung.

In meinen Workshops und Klassen zu Yoga, Breathwork und Nervensystemregulation teile ich gerne leichte Atemübungen, die genau das bewirken.

Hier nenne ich dir 4 Hacks:

• Box Breathing (4-4-4-4): Ein, Halt, Aus, Halt (je 4 Sek.). Fokus wie bei Spezialeinheiten.
• Verlängerte Ausatmung: 4 Sek. ein, 6 Sek. aus. Der schnellste Weg in den Parasympathikus.
• Physiologischer Seufzer: Zweimal kurz durch die Nase ein, lang durch den Mund aus. (Stanford-Quick-Fix!)
• Kohärentes Atmen (5-5):
5 Sek. ein, 5 Sek. aus. Maximiert die Herzfrequenzvariabilität (HRV).

Schreib mir gerne: magst du eine Technik gerne probieren?

Teile diese nützliche Infos gerne mit deinen Freunden und speichere dir diesen Beitrag, um ihn wiederzufinden ☺️

Heute ich in meiner Yin Yoga Klasse 7 Schüler einzeln nach der Stunde gefragt, was sie in einer der bestimmten Asanas (d...
23/04/2026

Heute ich in meiner Yin Yoga Klasse 7 Schüler einzeln nach der Stunde gefragt, was sie in einer der bestimmten Asanas (der Schmetterling) gespürt haben.

Ihre Antworten wird für viele sehr erstaunlich sein…Jede Teilnehmerin hat eine andere Köperstelle benannt.
7 Teilnehmerinnen, eine einzelne Asana. Sie spüren hinein, 5 Minuten: und jede berichtet danach eine andere Wahrnehmung.

Mich hat das Null erstaunt. Es war sogar der Grund, warum ich absichtlich diese Frage gestellt habe. Warum?

Mich hat das Null erstaunt. Es war sogar der Grund, warum ich absichtlich diese Frage gestellt habe. Warum?

* Jede eine andere Anatomie hat
* Jede generell und in dem Moment einen anderen Hormonhaushalt hat
*Jede andere Vorerfahrungen mit verschiedenen Bewegungsformen hat
* Jede den Tag und die Woche anders erfahren hat was Bewegung und Stress angeht
* Jede sich anders ernährt hat, anders geschlafen hat
* Und jede andere geistige und psychische Vorerfahrungen mit einer bestimmten Formung des Körpers hat

Und es geht noch weiter: dieselbe Person wird dieselbe Asana beim wiederholten Üben auch jedesmal anders erleben und spüren!!

Fazit: vergleiche dich nicht mit anderen, lass sie kein Maßstab für dich sein. Lass dich nicht um deine Erfahrung bringen. Und lass zu, dass deine Erfahrung sich täglich ändert.

15/03/2026

Hier kommen für dich für diese kalte Frühlingwoche 3 Yin Yoga Asanas. Mit einer Shavasana verbunden hast du hiermit eine 20-25 Minütige Praxis, den du auch gerne vor dem Schlafengehen üben kannst, um dein Nervensystem in den Ruhemodus vor dem Schlafengehen zu bringen, und deine Schlafqualität zu verbessern.

Wusstest du auch, dass diese sanften Übungen sogar gut für seine Verdauung und sogar fürs Abnehmen sind? Alles, was dein Nervensytsem reguliert, und das macht Yin Yoga, senkt den Cortisol Spiegel, und bringt all diese positiven Effekte: weniger Verspannungen, besserer Fokus, mehr Verbindung, bessere Haut, bessere Verdauung, weniger Kalorienreserven die gespeichert werden, die Liste ist wirklich lang…
Hast du schon mal Yin Yoga probiert?

Ich finde es sehr sehr schade, dass viele Menschen immer noch denken, dass Yoga Akrobatik ist, und somit nur für super f...
25/02/2026

Ich finde es sehr sehr schade, dass viele Menschen immer noch denken, dass Yoga Akrobatik ist, und somit nur für super flexible oder mega spirtliche und stets junge Menschen. Nein. Im Yoga geht es um Nervensystemregulation. Man kann aus Yoga ein Workout machen - das ist ab und an super mal um in die Kraft zu kommen. Muss? Überhaupt nicht. Finde deinen Lehrer, und den Stil, und den Ort, der dir hilft, dein Nervensystem zu regulieren.

17/02/2026

Wie kann Yoga besser wirken? Paar Gedanken dazu…die ich größtenteils meiner sehr erfahrenen Yogalehrerin Zeynep Aksoy zu Verdanken habe, die seit 30 Jahren schon Yoga unterrichtet und Generationen von Yogalehrern ausgebildet hat - und sich immer weiterbildet. Falls du dich für Yoga interessierst und Yoga praktizierst, dann hast du hier paar Inputs. Bin gespannt, wie sich das für dich anhört. Falls du in München bist, kannst du diese Art von Yoga auch in meinen Klassen erfahren.

15/02/2026

Dein Körper ist eine Einheit. Eine Einheit mit deinem Geist und Emotionen, eine Einheit in seinem Fasziennetz, und in seiner Bewegungsstruktur. Den Körper im Yoga in den langkettigen Bewegungen in Segmente zu untergliedern, bringt dich weg von deiner Wahrnehmung, und macht dich wieder kopflastig. Du kannst deine Verbindung zu dir verstärken , indem du deine Körperwahrnehmung verschärfst. Dafür hilft es, nicht so kopflastig zu üben, und auch hilft es m it der Zeit deiner Bewegungsqualität im Yoga, mehr über das Spüren deine eigene Asanaausrichtung zu finden.

13/02/2026

Meine ungefilterte Meinung zu Yoga-Adjustments?
Sie reproduzieren oft genau das, wovon Yoga uns eigentlich befreien soll.

Besonders weibliche Körper werden korrigiert, geformt, angepasst.
Subtil wird vermittelt: „So bist du nicht richtig.“

Für mich ist das kein Empowerment.
Das ist Körpernormierung im spirituellen Gewand.

Freiheit im Yoga entsteht nicht durch Vorgben von außen.
Freiheit entsteht, wenn wir unsere Sinne schärfen.
Wenn wir lernen, uns selbst zu spüren – statt korrigiert zu werden.

Ich zeige Asanas, ich gebe Sprache, ich gebe Optionen.
Und dann lasse ich meine Schüler*innen erforschen.
Sie finden ihre Balance.
Sie entscheiden, was sich stimmig anfühlt.

Yoga ist für mich kein Optimieren von Körpern.
Yoga für mich ist Selbstbestimmung im Körper.

09/02/2026

Was haben Emotionen mit deiner Hüfte zu tun? Vielleicht viel. Vielleicht auch gar nichts. Vielleicht ist dein Skelett so, dass du einige der Hüftöffner nicht so wie im Bilderbuch praktizieren kannst. Und falls deine Hüften nun wirklich wegen Emotionen verschlossen sind, was dann? Dann praktizierst du liebevoll weiter - nichts entfaltet sich mit Gewalt, nichts entwickelt sich auf die Schnelle, und Schnelle und Pushen gehören eh nicht ins Yoga. Weiterhin bleibt immer die Frage: was hilft es dir, falls du sehr offene Hüften hast, und dann eine Asana perfekt ausschaut? Mobil und kräftig bleiben sollte unser Ziel sein, um gesund zu altern. Selbstfürsorge und Selbstliebe sollte dabei unser Guide sein 🩷✨⭐️

🌸in Liebe
Eure Elif

08/02/2026

Warum ich keine Hands-on Assists gebe. Habe ich mir das ausgedacht? Nein, ich habe diese wertvolle Meinung gehört von der langjährigen Yogalehrerin Zeynep Aksoy, die seit 30 Jahren ausbildet, und seit über 10 Jahren auvh keine Hands-on assists mehr gibt, seitdem sie mehr über Anatomie gelernt hat (durch Ausbildungen bei Paul Grilley, Tom Myers, und Zusammenarbeit mit Physiotherapeuten) und auch über das Nervensystem und somatische Arbeit gelernt hat. Ich bin so dankbar, auf meinem Yogaweg auf sie, sowie auch auf Markus Henning Gieß gestoßen zu sein.

In diesem Video erfährst du 3 Gründe, warum ich keine Hands-on Assists gebe im Yoga.

30/01/2026

Balance heißt nicht: alles im Gleichgewicht.
Balance heißt: merken, wenn du rausfällst –
und liebevoll zurückkehren.
Wieder. Und wieder. 🧘🏻‍♀️🪷

Das ist übrigens auch die Essenz vieler Praktiken:
🌿Meditationspraxis: Du schweifst ab in Gedanken, bemerkst es, und rufst deine Gedanken zurück zu deinem Atem, ins hier und jetzt
🌿Balanceübungen: deine Fuß- und Beinmuskulatur arbeitet wahnsinnig, während du schwankst und zitterst
🌿 Alltag: dieser bringt dich immer wieder raus aus deinen Vorhaben, wegen Krankheit, unvorhersehbaren Ereignissen, Launen…und die eigentliche Arbeit liegt darin, nie komplett aufzugeben, sondern wieder anzufangen, wo du aufgehört hast

Wo tust du dir schwer, am Ball zu bleiben, und täglich Disziplin zu zeigen? Und kannst du hier an diesem Punkt wieder dort ansetzen, wo du aufgehört hast- und Schritt für Schritt lernen, dir kleine Pausen und Mensch sein zu gönnen? Teile gerne deine Geschichte mit uns in den Kommentaren☺️

25/01/2026

Fällt es dir auch schwer, all den Verpflichtungen und To Do’s nachzukommen, deinen Zielen zu folgen, und bist du auch immer gestresst, und es fällt dir schwer, zu relaxen und loszulassen? Hier ein Buchtipp für dich: „4000 weeks - Time management for mortals” (4000 Wochen) von Oliver Burkeman

Lass mich gerne wissen, ob du hier auch ein Thema hast;)

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