18/04/2026
Welche Vorteile es bringt, die Longe auch mal in die "falsche" Hand zu nehmen.
Der für mich wichtigste Punkt ist die Änderung der Körperachse.
Durch die "korrekte" Longenhaltung mit der Longe in der dem Kopf zugewandten Hand, passiert es vielen meiner Kunden, dass die dem Kopf zugewandte Schulter bei einer Parade den Weg nach innen öffnet.
Bei der tensegralen Arbeit wollen wir das vor allem am Anfang aber nicht.
Der Impuls soll auf das äußere Vorderbein gehen, während es nach vorne außen abfußt. Dadurch kann sich die Brustbein Widerrist Achse gerade zum Boden ausrichten, und der Rumpf hat die Chance, sich gleichmäßig anzuheben.
Blockieren wir hier zusätzlich die innere Schulter des Pferdes, können wir es davon abhalten, den erzeugten Balanceverlust in der Schiefe und dem Überlasten des inneren Vorderbeins aufzufangen.
Dabei kann es helfen, die Longe in die dem Hinterbein zugewandte Hand zu nehmen, wodurch häufig auch die diesseitige Schulter zurück und die dem Kopf zugewandte Schulter tendenziell eher nach vorne wandert.
Kennt ihr das Problem, dass euer Pferd immer nach innen drängelt?
Schon mal mit einem "Handwechsel" versucht?
Kommentiert gerne unter diesem Beitrag oder schreibt mir eine PN, wenn ihr Fragen zu mir oder meiner Arbeit habt.