20/05/2026
🧠💛
„Gefühle verstehen“ klingt erstmal nach Kindergarten?
Ist aber oft der erste große Schritt zu mehr Selbstvertrauen, weniger Wutanfällen und besserem Miteinander. ✨
In der Ergotherapie arbeiten wir nicht nur an Stifthaltung, Konzentration oder Feinmotorik — sondern auch daran, dass Kinder ihre eigenen Emotionen erkennen, benennen und regulieren lernen.
Denn ein Kind, das seine Gefühle nicht versteht, zeigt sie häufig mit dem Körper oder Verhalten:
🚀 plötzlich laut
🌪 impulsiv
🫣 komplett zurückgezogen
💥 schnell überfordert
😢 oder dauerhaft frustriert
Gerade bei Kindern mit ADHS, Autismus, Entwicklungsverzögerungen, Wahrnehmungsstörungen, emotionalen Regulationsschwierigkeiten oder sozial-unsicherem Verhalten steckt hinter „auffälligem Verhalten“ oft etwas ganz anderes:
➡️ Das Gefühl kann noch nicht richtig eingeordnet oder ausgedrückt werden.
Und genau da setzen wir an.
Mit Spielen, kreativen Materialien, Gesprächen, Bewegung und ganz viel Alltagstransfer machen wir Emotionen sichtbar, greifbar und verständlich. 🙌
Denn wenn Kinder lernen:
💡 „Ich bin gerade enttäuscht.“
💡 „Das macht mir Angst.“
💡 „Ich brauche kurz Ruhe.“
…entsteht etwas unglaublich Wichtiges:
Selbstwahrnehmung. Sicherheit. Handlungskompetenz. 💛
Und manchmal beginnt all das einfach mit einem Gesicht zum Bekleben am Therapietisch. 😊