Familienzeit mit Herz

Familienzeit mit Herz Kontaktinformationen, Karte und Wegbeschreibungen, Kontaktformulare, Öffnungszeiten, Dienstleistungen, Bewertungen, Fotos, Videos und Ankündigungen von Familienzeit mit Herz, Zentrum für Schwangerenbetreuung, Neustadt an der Donau.

Mütterpflegerin
Doula
Staatlich anerkannte Erzieherin
Fachkraft für frühkindliche Entwicklungsberatung
Kursleitung Babymassage
Referentin für die Tagesmutter Ausbildung

Neurodivergenz ist zu einem großen Teil genetisch mitbedingt.Wenn eine Mutter neurodivergent ist – zum Beispiel im Autis...
10/04/2026

Neurodivergenz ist zu einem großen Teil genetisch mitbedingt.
Wenn eine Mutter neurodivergent ist – zum Beispiel im Autismus-Spektrum – besteht eine erhöhte Wahrscheinlichkeit, dass auch ihr Baby neurodivergent zur Welt kommt.

Neurodivergenz ist keine Phase. Keine Folge von
"schlechter" Erziehung.

Sie zeigt sich von Anfang an –in der Art, wie ein Baby Reize wahrnimmt, verarbeitet und auf seine Umwelt reagiert.

Das kann bedeuten:
Ein Baby ist schneller überreizt, weint mehr oder findet erschwerter in einen regulierenden Zustand.

Nicht, weil etwas „falsch“ läuft –sondern weil sein Nervensystem anders arbeitet.

Im Autismus-Spektrum kann die sensorische Verarbeitung eine zentrale Rolle einnehmen.Berührungen, Nähe oder Körperkontakt können intensiver wahrgenommen werden –für manche sogar als (sehr) unangenehm oder schmerzhaft.

Das kann dazu führen, dass ein Baby auf dem Arm, in der Trage oder beim Kuscheln versucht, sich zu "entziehen".

Von außen wirkt das oft irritierend.Ein weinendes Baby nicht hochzunehmen, widerspricht dem, was viele gelernt haben und als "richtig" erachten.

Doch was, wenn genau das die Regulation ist?
Was, wenn dieses Baby gerade weniger Nähe braucht –nicht mehr?

Gleichzeitig kann auch die Mutter selbst an ihre Grenzen kommen.Wenn sie ebenfalls neurodivergent ist, können Berührungen, Geräusche oder intensive Situationen ihr eigenes Nervensystem stark belasten.

Es passiert etwas, worüber kaum gesprochen wird:
Zwei neurodivergente Nervensysteme treffen aufeinander. Sie korrelieren miteinander, arbeiten in Wechselwirkung gegeneinander.
Ein dysreguliertes Nervensystem einer Mutter kann kein dysreguliertes Nervensystem eines Babys regulieren.
Ohne Selbstregulation keine Co-regulation möglich.

Das ist keine fehlende Liebe.

Sondern eine Realität, die endlich gesehen werden muss.

Wir brauchen mehr Wissen darüber,wie sich Neurodivergenz bereits im Säuglingsalter zeigen kann.
Mehr Verständnis für unterschiedliche Regulationswege.
Vor allem: weniger Bewertung von außen.

Nicht jedes weinende Baby braucht Nähe.
Nicht jede Mutter kann sie jederzeit geben.

Aber beide verdienen eines:gesehen zu werden. 🤍

09/04/2026

Geschafft. 💪

Ich bin Erzieherin, selbstständig als Mütterpflegerin – und habe nebenbei in Vollzeit Kindheitspädagogik studiert.

Diese Bachelorarbeit hat mich mehr gekostet, als man von außen sieht.
Geschrieben zwischen Kinderlachen & Wäschebergen, zwischen Selbstständigkeit und völliger Erschöpfung.
Mit ADHS – einem Kopf, der nie leise ist.
Dieses Werk – mein Werk – bedeutet mir unglaublich viel.
Mit Mitte 30 nochmal zu studieren…
Warum tue ich mir das an?

Ein Teil von mir kannte die Antwort längst.
Mein inneres Kind wollte all den Stimmen von früher etwas entgegensetzen.
„Aus dir wird nie etwas, wenn du dich nicht konzentrierst.“
„Du bist zu faul für einen guten Abschluss.“
Neurodivergenz im Schulalltag wurde nicht gern gesehen, wird es heute an vielen Stellen noch nicht.
Diese Sätze haben Spuren hinterlassen, denn Worte haben Macht.
Es hat lange gedauert, sie nicht mehr zu glauben.

Dieser Bachelor ist für mich mehr als ein Abschluss.
Er ist ein Durchbruch. Ein Ausbruch.
Aus einem System, das neurodivergente Kinder oft übersieht – ihnen Worte mitgibt, die sie viel zu lange mit sich tragen.

Es gab Tage, da habe ich den Laptop aufgeklappt
& ihn einfach wieder geschlossen, weil nichts ging.
Weil meine Gedanken überall waren, nur nicht da, wo sie sein sollten. Andere Tage war ich so im Hyperfokus,dass ich 10 Seiten am Tag geschafft habe.
Ich habe gezweifelt. So oft. Wollte mehr als einmal abbrechen.

Ich habe weitergemacht.

Für viele ist es „nur“ ein Bachelor.
Für mich ist es der Ausbruch meines inneren Kindes, welches viel zu oft für gespürt und gehört hat, nicht genug zu sein.

Heute bin ich die neurodivergente Kindheitspädagogin B. A. und Erzieherin, die Fortbildungen & Beratungen gibt zu Neurodivergenz - um Fachkräfte zu sensibilisieren & Kinder wirklich zu sehen - nicht als störend, sondern als Individualitäten, die großes Bewirken können - jedes auf seine/ihre Weise.

Danke an meinen Mann, ohne ihn wäre es nicht möglich gewesen.
Danke an Autor:innen, für die Werke, die ich nutzte.paed .tures .de
Danke an meine Betreuerin

09/04/2026

Geschafft. 💪

Ich bin Erzieherin, selbstständig als Mütterpflegerin – und habe nebenbei in Vollzeit Kindheitspädagogik studiert.

Es war alles andere als einfach.

Diese Bachelorarbeit hat mich mehr gekostet,
als man von außen sieht.
Ich habe sie geschrieben zwischen Kinderlachen und Wäschebergen, zwischen Selbstständigkeit und völliger Erschöpfung.
Mit ADHS – mit einem Kopf, der nie leise ist.
Dieses Werk – mein Werk – bedeutet mir unglaublich viel.
Mit Mitte 30 nochmal zu studieren…
so oft habe ich mich gefragt:
Will ich das wirklich? Warum tue ich mir das an?
Ein Teil von mir kannte die Antwort längst.
Mein inneres Kind wollte all den Stimmen von früher etwas entgegensetzen.
„Aus dir wird nie etwas, wenn du dich nicht konzentrierst.“
„Du bist zu faul für einen guten Abschluss.“
Diese Sätze haben Spuren hinterlassen.
Es hat lange gedauert, sie nicht mehr zu glauben.
Dieser Bachelor ist für mich mehr als ein Abschluss.
Er ist ein Durchbruch - Mein Ausbruch.
Auch aus einem System, das neurodivergente Kinder oft übersieht – ihnen Worte mitgibt, die sie viel zu lange mit sich tragen.
Es gab Tage, da habe ich den Laptop aufgeklappt…
und ihn einfach wieder geschlossen, weil nichts ging.
Wollte das Studium abbrechen,weil die Stimmen so laut wurden, die Worte plötzlich wieder da waren.
Weil meine Gedanken überall waren, nur nicht da, wo sie sein sollten.
Ich habe an mir gezweifelt. So oft.
Mich gefragt, warum es für andere scheinbar leichter ist.
Ich habe weitergemacht.
In kleinen Schritten.
In chaotischen Schritten.
In meinen Schritten.
Für viele ist es „nur“ ein Bachelor.
Für mich ist es der Beweis, dass diese Worte,die ich viele Jahre gehört habe nicht mehr mein Leben bestimmen können.

Genau darauf bin ich stolz. 🤍

So oft stolpere ich in den sozialen Medien über Creator:innen die ADHS als "Superkraft" betiteln.Für mich als Adhslerin ...
04/04/2026

So oft stolpere ich in den sozialen Medien über Creator:innen die ADHS als "Superkraft" betiteln.

Für mich als Adhslerin fühlt sich dieses Label unpassend an. Es verzehrt die Realität.

Sichtbar sind die Momente, in denen ich funktioniere.
Nicht die Stunden davor, in denen ich festhänge.
Gelähmt. Überfordert. Im Kopf gefangen.
ADHSler:innen sind doch kreativ und energiegeladen.
Der Kontrollverlust und die völlige Erschöpfung bleibt unbeachtet.
"Du bist besonders"
Es ist ein täglicher Kampf, den ich mir nicht ausgesucht habe. Aber mit dem ich leben muss in einer Gesellschaft, die für neurotypische Personen ausgelegt ist.

ADHS bedeutet:
– Dinge zu wollen & trotzdem nicht ins Handeln zu kommen
- 100 Gedanken gleichzeitig & keinen zu Ende bringen
– Sich selbst immer wieder zu enttäuschen
– Zu wissen, dass man mehr könnte – & es trotzdem nicht abrufen zu können
– Sich ständig zu fragen, warum alles für einen selbst so viel schwerer ist

ADHS als Superkraft zu labeln, ist keine Aufwertung - sondern Verharmlosung.
Es nimmt den Schmerz aus der Realität.
Macht ihn unsichtbar für alle, die ihn nicht fühlen müssen.
Ich brauche keine süßen Labels.
Keine Trends.
Keine Phrasen, die sich gut anhören.
Sondern Menschen, die zuhören und ernst nehmen, wie es sich anfühlt. Welche Unterstützung es benötigt.
Dass akzeptierst wird, dass nicht alles positiv gerahmt werden muss, um wertvoll zu sein.

Oder zu hören:
„Du hast doch so viele Stärken, sieh es doch positiv.“
Ich SEHE meine Stärken.
Aber ich spüre auch jeden Tag die andere Seite.
ADHS ist nicht trendy - nichts was ich nutze wie ein Accessoire.

Es ist mein Alltag.
Und der ist verdammt anstrengend.

Also bitte:
Hört auf, es schönzureden.
Hört auf, aus einer Herausforderung ein Label zu machen, das sich gut verkauft.

ADHS ist keine verdammte Superkraft.
Ich weiß, das klingt nicht so schön.
Nicht so inspirierend.
Nicht so „instagrammable“.
Aber genau das ist der Punkt.
Hört auf, etwas zu romantisieren, das für viele von uns jeden einzelnen Tag anstrengend ist.

Es ist das Gefühl, ständig hinterherzulaufen.
Meinen Gedanken. Meinen Aufgaben. Meinem eigenen Leben.

Was wir in Bildungssystemen erleben, ist kein Zufall. Es sind politische Entscheidungen.Ein System, das unterfinanziert ...
03/04/2026

Was wir in Bildungssystemen erleben, ist kein Zufall. Es sind politische Entscheidungen.
Ein System, das unterfinanziert ist, mit Personalmangel kämpft&in dem Fachkräfte dauerhaft am Limit arbeiten, kann keine stabile Zusammenarbeit fördern. Es produziert Druck. Der entlädt sich nicht dort, wo er hingehört – auf politischer Ebene – sondern zwischen den Menschen, die Verantwortung tragen: Eltern&Fachkräfte.
Eltern erleben ein System, das ihre Kinder nicht ausreichend auffangen kann. Sie stoßen auf überlastete Einrichtungen, verkürzte Betreuungszeiten, ausfallende Angebote. Die Unsicherheit wächst, das Vertrauen schwindet. Gleichzeitig stehen Fachkräfte täglich vor der Herausforderung, mit zu wenig Ressourcen zu viel leisten zu müssen. Sie tragen Verantwortung für immer mehr Kinder– ohne die nötige Unterstützung.
Was passiert in einem solchen System?
Aus Verständnis wird Frust, Zusammenarbeit wird Verteidigung.

Eltern stellen Forderungen – Fachkräfte fühlen sich angegriffen.
Fachkräfte ziehen Grenzen – Eltern fühlen sich abgewiesen.
Beide Seiten reagieren.
Das eigentliche Problem: Das System verschiebt Verantwortung nach unten.
Es ist politisch entschieden, wie viele Fachkräfte eingestellt werden,wie Bildung finanziert wird oder welchen Stellenwert frühkindliche Bildung in unserer Gesellschaft haben.
Die Debatte oft individualisiert:
„Die Eltern sind zu anspruchsvoll.“
„Die Fachkräfte sind nicht belastbar genug.“
Diese Narrative lenken ab. Sie spalten&verhindern, dass die eigentlichen Ursachen benannt werden.
Ein funktionierendes Bildungssystem würde
-Kooperation ermöglichen, nicht erschweren
-Zeit für Gespräche schaffen, statt sie zu einem zusätzlichen Stressfaktor zu machen
-Fachkräfte stärken&Eltern einbinden

Wir brauchen politische Veränderungen:
-verlässliche Finanzierung statt kurzfristiger Maßnahmen
-bessere Personalschlüssel statt Dauerüberlastung
-verankerte Zeit für Austausch & Beziehung
-echte Mitbestimmung von Fachkräften & Eltern

Solange diese Veränderungen ausbleiben, bleibt das System ein Ort, an dem Konflikte entstehen, die vermeidbar wären.

Eltern&Fachkräfte sind keine Gegner sie werden dazu gemacht.

Saftiger Apfelkuchen vom BlechEinfach, schnell & unglaublich lecker 💛🕒 Zubereitung: ca. 45 Min🔥 Backzeit: ca. 30 Min🍽️ E...
27/03/2026

Saftiger Apfelkuchen vom Blech
Einfach, schnell & unglaublich lecker 💛
🕒 Zubereitung: ca. 45 Min
🔥 Backzeit: ca. 30 Min
🍽️ Ergibt: 1 Blech

Zubereitung
1. Margarine in eine Schüssel geben
2. Zucker und Vanillezucker hinzufügen
3. Eier dazugeben
4. Alles mit dem Handmixer ca. 5 Minuten cremig rühren
5. Zitrone pressen -> Zitronensaft unterrühren
6. Mehl und Backpulver dazugeben
7. Mix it again
8. Äpfel schälen, entkernen und klein schneiden
9. Apfelstücke unter den Teig heben
10. Teig auf ein mit Backpapier belegtes Blech streichen
11. Mit gehobelten Mandeln bestreuen

🔥 Backen
Backofen auf 180°C (Ober-/Unterhitze) vorheizen und den Kuchen ca. 30 Minuten backen.

✨ Tipp
Schmeckt warm besonders gut – z. B. mit Vanilleeis🤤

Diese Kuchen backen ich nicht nur zu Hause oft,da er einfach immer gelingt sondern auch oft als Mütterpflegerin für "meine" Familien.
Bisher wurde er sehr geliebt.

Und Lust auf Apfelkuchen?

Probiert ihn gerne aus.

 hat in ihrer neuen Podcast Folge, sowie in ihrer Story ihre Reichweite genutzt um die Möglichkeit einer Mütterpflegerin...
24/03/2026

hat in ihrer neuen Podcast Folge, sowie in ihrer Story ihre Reichweite genutzt um die Möglichkeit einer Mütterpflegerin anzusprechen.
Dafür möchte ich mich bedanken.
Danke an Nora Imlau, die immer wieder wichtige Themen rund um Elternschaft sichtbar macht – ehrlich, nahbar und mit so viel Wertschätzung für Familien.
Deine Arbeit trägt dazu bei, dass Familien gesehen werden.

Viele Familien wissen nicht, dass sie Anspruch auf Unterstützung durch eine Mütterpflegerin haben.
Gerade im Wochenbett, bei Krankheit oder mentaler Überlastung kann diese Hilfe den Unterschied machen – zwischen Durchhalten und Zusammenbrechen.

Und genau deshalb ist es so wichtig, dass große Accounts darüber sprechen.

Reichweite kann mehr sein als Inspiration – sie kann informieren, entlasten und echte Unterstützung sichtbar machen.
Niemand muss alles alleine schaffen. 🤍

Ich wünsche mir sehr, dass noch viel mehr große Accounts ihre Reichweite dafür nutzen,
über Themen wie Mütterpflege zu sprechen.
Nicht, weil jeder alles teilen muss – sondern weil Wissen Leben leichter machen kann.
Es gibt so viele Familien da draußen, die kämpfen, die überfordert sind, die denken, sie müssten das alles alleine schaffen.
Dabei gibt es Unterstützungsmöglichkeiten und eine davon ist die Mütterpflege.

Aber was bringt die beste Hilfe, wenn niemand davon weiß?

Genau hier liegt so viel Kraft in Reichweite:
Menschen erreichen, aufklären, Türen öffnen.

Vielleicht sieht genau die eine Person diesen Beitrag, die gerade dringend Entlastung braucht.
Deshalb wünsche ich mir, dass noch mehr Accounts den Mut haben, solche Themen sichtbar zu machen. 🤍





Wenn ich einen Brief schreiben dürfte an eine NeuMama, dann würde dieser so aussehen:Plötzlich ist alles anders.Leise un...
23/03/2026

Wenn ich einen Brief schreiben dürfte an eine NeuMama, dann würde dieser so aussehen:

Plötzlich ist alles anders.
Leise und doch so tiefgreifend, dass du spürst: Dein ganzes Leben hat sich verschoben, von einer auf die andere Minute.
Du bist Mama

Das Wochenbett ist kein Ort, den man verstehen kann, bevor man ihn fühlt.
Es ist ein Raum zwischen alt und neu.
Zwischen der Frau, die du warst,
und der Mama, die du gerade wirst.
Vielleicht liegst du da, erschöpft und überwältigt.
Du wirst dein Baby ansehen und es fühlt sich surreal an.
Diese kleine Seele, die "einfach" da ist.
Gleichzeitig sind da Zweifel. Fragen. Tränen.
Warum spricht so selten jemand darüber,
wie widersprüchlich sich all das anfühlen kann?
Wie du dich gleichzeitig so stark und so zerbrechlich fühlst.
Wie du lieben kannst, bis es weh tut –
und dich im nächsten Moment nach deinem alten Leben sehnst.
Wie dein Körper sich fremd anfühlt
und du ihn doch noch nie so sehr gebraucht hast wie jetzt.
Das Wochenbett ist kein gerader Weg.
Es ist ein Dazwischen.
Ein langsames Ankommen - in einem neuen Ich.
Nein – du musst hier nichts „richtig“ machen.
Nicht funktionieren
Nicht dankbar lächeln,
wenn dir eigentlich nach Weinen ist.
Du darfst fühlen.
Alles
Müdigkeit
Überforderung
Liebe
Zweifel..

Du darfst langsam sein.
Du darfst dich neu sortieren.
Du darfst jeden Tag ein kleines Stück mehr in diese neue Rolle hineinwachsen.
Denn die Wahrheit ist:
Du verlierst dich nicht.
Du wirst mehr.
Mehr Herz - Mehr Tiefe
Mehr Du – auf eine ganz neue Art.

Das Wochenbett ist kein Ende von dem, was war.
Es ist ein Anfang von etwas, dass du dir nie vollumfänglich vorstellen hättest können, egal wie viele Bücher du gelesen hast und wie viele Pläne du geschmiedet hast.

Genau hier, in diesem Dazwischen, wirst du geboren.
Nicht nur dein Baby.

Sondern auch du –
als Mama. 🤍

Du darfst ankommen statt aushalten zu müssen.

In Liebe S. ❤️

Was würdest du noch in den Brief an NeuMamas schreiben?

Was hätte dir im Wochenbett gutgetan, das du heute anderen Mamas mitgeben würdest?

22/03/2026

Du kannst immer entscheiden wofür und für wen du dich einsetzt.

Wähle deine Entscheidung weise

Manchmal ist das Wochenbett, die Zeit nach der Geburt nicht nur voller Liebe –sondern auch voller Zweifel, Tränen und Üb...
19/03/2026

Manchmal ist das Wochenbett, die Zeit nach der Geburt nicht nur voller Liebe –
sondern auch voller Zweifel, Tränen und Überforderung.
Sie ist eine große Umstellung.
Neben Freude können auch Erschöpfung, Unsicherheit oder depressive Gefühle auftreten.
Ca. 10-15% der Frauen leiden während der Schwangerschaft oder nach der Geburt an einer (Peripartalen) Depression.

Die Versorgung von Müttern mit einer Wochenbettdepression sollte meiner Meinung nach– wann medizinisch vertretbar – dem Grundsatz:
Ambulant vor Stationär
folgen.
Das Ziel ist es, die Stabilisierung der Mutter in ihrem vertrauten Umfeld zu ermöglichen und gleichzeitig die Mutter-Kind-Bindung zu fördern.
Eine enge interdisziplinäre Zusammenarbeit mit (Familien) Hebammen, Ärzt:innen und Therapeut:innen ist dabei essenziell, um eine bedarfsgerechte und sichere Versorgung der Familie zu gewährleisten.

Manche Einrichtung nehmen Mütter nur ohne Baby auf.
Für mich als Pädagogin erscheint das als sehr herausfordernd für den Aufbau der Mutter-Kind-Bindung.
Ja es gibt Krankheitsverläufe, da erscheint eine Trennung sinnvoll bspw. bei einer seltenen Peripartalen Psychose, die mit Halluzinationen einhergehen kann.

Das häusliche Setting bietet einen Safe place

-alltagsnahe Unterstützung
-reduziert zusätzliche Belastungsfaktoren durch Ortswechsel
-stärkt die Selbstwirksamkeit der Mutter in ihrer Lebenwelt
-Die Familie bleibt zusammen, was sich stärkend für die erkrankte Mutter auswirken kann

Hier kommt die Unterstützung einer Mütterpflegerin ins Spiel. Die Mütterpflege übernimmt in diesem Kontext eine zentrale Rolle. Sie verbindet praktische Entlastung im Haushalt und in der Säuglingsversorgung mit psychosozialer Unterstützung.
Durch kontinuierliche, niedrigschwellige Begleitung können Überforderungssituationen frühzeitig abgemildert werden.

Die Mütterpflege stellt somit eine wichtige Schnittstelle zwischen medizinischer Behandlung und lebenspraktischer Unterstützung dar – mit dem Ziel, Mütter in einer vulnerablen Lebensphase ganzheitlich zu begleiten.

Was wäre wenn wir durch die Unterstützung einer Mütterpflegerin stationäre Aufenthalte verkürzen oder vermeiden könnten?
Würden wir es tun?

Bindungsaufbau ist kein Knopfdruck.Sondern ist ein (lebenslanger) Prozess.In einer Welt, in der vieles schnell gehen mus...
12/03/2026

Bindungsaufbau ist kein Knopfdruck.
Sondern ist ein (lebenslanger) Prozess.

In einer Welt, in der vieles schnell gehen muss, erwarten wir von Kindern sofortige Nähe, Vertrauen und Verbindung.
Doch Bindung funktioniert nicht nach diesem Prinzip.

Menschen – besonders Kinder – bauen Vertrauen nicht auf, weil wir es verlangen.
Sie bauen es auf, weil sie erleben, dass jemand bleibt und feinfühlig auf ihre Bedürfnisse reagiert.

Bindung entsteht in kleinen, oft unscheinbaren Momenten:

Zuhören, ohne zu bewerten.
Gefühle die ernst genommen und begleitet werden.
Da sein, wenn es besonders herausfordernd ist.

Bindung entsteht durch Verlässlichkeit, Responsivität und Wiederholung.
Durch das Gefühl: Du bist sicher. Ich bin da.
Bindungsaufbau verlangt nicht, alles perfekt zu machen.
Sondern präsent, wertschätzend und kontinuierlich auf Augenhöhe zu sein.
Beziehungen brauchen Zeit.

Denn echte Verbindung entsteht nicht durch Druck –
sondern durch Beziehung.

Erst wenn ein Kind sich sicher fühlt, beginnt es, die Welt zu erkunden.
Bindung schafft den sicheren Hafen, von dem aus Exploration möglich wird.
Wenn ein Kind weiß:
„Da ist jemand, der mich sieht,
der mich hält, der für mich da ist“,
dann entsteht der Mut, Fragen zu stellen, Dinge auszuprobieren, Fehler zu machen und weiterzugehen.

Bildung beginnt deshalb nicht mit Lehren, sondern mit Beziehung - IMMER.

Je sicherer die Bindungstendenz, desto größer der Radius der Exploration.
Dabn entsteht Lernen – neugierig, selbstbestimmt und nachhaltig.
Bindung ist das Fundament.

BINDUNG
EXPLORATION
ENTWICKLUNGSPSYCHOLOGIE
PÄDAGOGIK

12/03/2026

Ein Video auf dem Parkplatz nach einem Abschied einer Familie,die ich seit 26 Wochen fast täglich als Mütterpflegerin begleiten durfte.

Die Familie hat sich mit einem riesigen Paket mit vielen tollen Dingen bei mir bedankt.

Es war mir eine Ehre❤️

Auch so sieht Mütterpflege aus.....

Liebe Mütterpflegerinnen ihr leistet großartige Arbeit für Familien, seid euch dessen bewusst.

MÜTTERPFLEGE
DANKESCHÖN
BERUFUNG
FAMILIENZEITMITHERZ

Adresse

Neustadt An Der Donau
93333

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