20/01/2026
Wie oft ich schon Frauen, Familien und Institutionen von ihrem gesetzlichen Anspruch berichtet habe?
Ich habe aufgehört zu zählen.
Wie oft ich es noch tun werde?
Solange bis es alle wissen.
Mütterpflege/Haushaltshilfe ist kein Bonus.
Keine Sonderleistung.
Kein „wenn du Glück hast“.
Sie ist ein gesetzlicher Anspruch.
Trotzdem wissen unzählige Mütter nichts davon.
Das ist kein individuelles Versäumnis.
Das ist ein kollektives Schweigen.
Ein Schweigen, das dazu führt, dass Mütter (nach der Geburt) alleine bleiben –
mit körperlicher Erschöpfung, mit psychischer Überlastung, mit Verantwortung, die kaum zu tragen ist.
Ein Schweigen, das dafür sorgt, dass Hilfe existiert, aber nicht ankommt.
Ein Recht, das man nicht kennt, kann man nicht nutzen.
Und ein Recht, das systematisch nicht kommuniziert wird, erfüllt seinen Zweck nicht.
Deshalb reicht es nicht, dass Mütterpflege „irgendwo im Gesetz steht“.
Sie muss aktiv erklärt, sichtbar gemacht und normalisiert werden.
In Arztpraxen
In Kliniken
Bei Hebammen
Bei Krankenkassen
Nicht als Geheimtipp. Sondern als Standard.
Wenn du das hier liest, hast du Wissen.
Wissen ist nicht neutral.
Wissen kann entlasten.
Wissen kann schützen.
Wissen kann verhindern, dass Mütter denken, sie seien zu schwach, zu sensibel, zu unfähig.
Darum: Verbreite dieses Wissen.
Erzähl anderen davon.
Teile es weiter.
Nicht, damit jede Mutter Mütterpflege in Anspruch nehmen muss.
Sondern damit jede Mutter die Wahl hat.
Wahl braucht Information.
Und Information ist Verantwortung.
Solange Mütterrechte vom Zufall abhängen,
ist Schweigen Teil des Problems.
Mach es öffentlich.
Mach es laut.
Mach aus einem verschwiegenen Anspruch einen gelebten.
Damit jede Mutter von ihrem Recht Gebrauch machen kann – wenn sie es braucht.
Sozial betrachtet ist es strukturelle Gewalt, wenn Unterstützung existiert und systematisch nicht kommuniziert wird.
💬 Lasst uns darüber sprechen.
🔁 Teilt das, damit Informationen dort ankommen, wo sie gebraucht werden.
MÜTTERPFLEGE
MAMA
SUPPORT
GESETZ