06/05/2026
Resilienzwanderung im Müllertal
Am ersten Maiwochenende bin ich den Müllertal-Trail 2 gewandert. Zwei Tage jeweils 20 Kilometer in der spektakulären Luxemburger Schweiz als Vorbereitung und Test für meine Mehrtageswanderung in der Tramunatana im Oktober.
Es war ein Austesten der Grenzen, ein Test des Ausrüstung und der körperlichen Belastbarkeit. Gleichzeitig war es eine wundervolle Resilienzerfahrung, jede Resilienzwurzel (RW) wurde gefordert und hat gestärkt.
🍃RW Ziel-/Zukunftsorientierung: Die Etappenplanung war wertvoll und notwendig. Mit kleinen, planbaren Etappen wird ein großes Ziel erreichbar.
🍃RW Akzeptanz: Die wunderbare Natur wurde ganz speziell an den Highlights von vielen Menschen stark frequentiert (Bild 2), mitunter waren verschiedene Abschnitte durch die nahe Straße sehr verkehrslärmbelastet. Und es gab viele fordernde Treppen und Anstiege.
🍃RW Optimismus: wenn es ganz besonders steil und anstrengend wurde, wusste ich doch, dass mich wundervolle Aussichten erwarten oder ein gutes Bier am Ende des Tages.
🍃RW Netzwerkorientierung: ich bin sehr netten und hilfsbereiten Menschen begegnet, die die Wanderung bereicherten: durch Gespräche, Tipps und Austausch.
🍃RW Achtsamkeit: Als ich durch die extrem enge und dunkle Felsspalte (Bild 14) gegangen bin, kam schon kurz ein leicht klaustrophobisches Gefühl auf. Durch das bewusste Wahrnehmen des Moments und des Gefühls in der Enge und Dunkelheit wurde ich wieder ruhig und bin gelassen weitergegangen.
🍃RW kreatives Lösungsdenken: Die Natur lud zu vielen Perspektivwechseln ein. Manche Felsformationen regten die Fantasie an und es zeigten sich Gesichter (Bild 5)oder Trollen (Bild 4). Wenn Vorwärtsgehen schmerzt, hilft Seitwärtsgehen.
🍃RW Selbstwirksamkeit: Ich habe die Tour vollendet, schwierige Passagen und Anstrengungen gemeistert. Meine gesetzten Ziele erreicht, meine Grenzen erlebt - manche verschoben, manche akzeptiert.
Ich kenne jetzt wieder ein bisschen mehr von mir, von der Natur und von der Welt. 🌍🌳