Tierheilpraxis Stefanie Kugler

Tierheilpraxis Stefanie Kugler Impressum: https://www.facebook.com/TierheilpraxisStefanieKugler/app_282594758429588
Praxis für Tiernaturheilkunde für Groß- und Kleintiere.

Praxisschwerpunkte: Akupunktur, Blutegeltherapie, Phytotherapie

25/05/2022

DAS GROSSE GESCHÄFT MIT DER AHNUNGSLOSIGKEIT

Akarizide gegen Zecken, Mücken und Flöhe
Googeln Sie mal „Akarizide“. Sie finden Wirkstoffe, die als „Zeckenmittel“ am Haustier von der EU zugelassen sind.

Alles – aber auch alles, was dort gelistet ist, rangiert unter der Bezeichnung Neurotoxine.

Was machen die? Solange sie im Blut und in der Lymphe des Hundes oder der Katze vorhanden sind, wird dem Blutsauger Zecke oder Floh oder Mücke dar Garaus gemacht. Die Biester sterben ab.

Ist ja auch gut so, möchte man meinen, denn wer will schon, dass seine Haustiere Flöhe oder Zecken haben. Igittigitt. Nein Danke.

Lange bekannt ist zudem, dass besonders Zecken auf den Menschen und auf unsere Haustiere Krankheiten übertragen. Ein Bericht aus den USA alarmiert das dortige Gesundheitssystem: Durch Zecken übertragene Krankheiten wie zum Beispiel Borreliose oder Anaplasmose haben bei Mensch und Tier im Jahr 2017 um mindestens 80 Prozent zugenommen. Auwaia. Ist das in Europa etwa anders?

Die von uns als „Hintergrundsinfektionen“ bezeichneten chronischen Erkrankungen bei Hunden, insbesondere Borreliose, Anaplasmose, Ehrlichiose und Leishmaniose, haben in den vergangenen Jahren ein „TOP-Ranking“ erreicht. Uns scheint inzwischen jeder vierte Hund diesbezüglich auffällig zu sein.

In vielen Tierarztpraxen finden sich deshalb „Flyer“, die auf die Möglichkeit der Zecken- und Flohfreiheit bei Hunden und Katzen durch gewisse Mittel hinweisen. Die „Spot-Ons“ und Tabletten kosten richtig!

Das Problem, was in der Öffentlichkeit nicht diskutiert wird: Insbesondere Zecken „verdübeln“ sich mit ihren Beißwerkzeugen in der Haut ihres Opfers.

Sie lassen nicht wieder los. Können sie ja auch nicht, auch wenn sie absterben. Bei dem Vorgang des Absterbens ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass die im Darm der Zecke befindlichen Erreger (siehe oben) in die Wunde des Wirts gelangen und ihn damit infizieren.

Na dann Prost Mahlzeit! Das heißt im Klartext:
Wer die „Spot-Ons“ und die Tabletten einsetzt, vergrößert das Infektionsrisiko seines Haustieres erheblich.

Ich wiederhole es noch einmal: Zecken sind eher als Lästlinge zu bezeichnen und an sich – völlig harmlos. Man zieht sie raus und – Schluss. Aber durch das Abtöten der Zecken mit Akariziden potenziert sich das Infektionsrisiko ins Unermessliche.

Eine tolle Nummer. Pharma für Doofe?

Vernünftig ist es, diese fiese Möb gar nicht erst an sein Haustier ´ran zulassen. Es gibt sie ja, die Repellentien: Richtig hergestelltes Knoblauchöl, Schwarzkümmelöl, diverse Öle mit repellenter Wirkung und das berühmte DMSO. Und was auch wirksam ist: Mit Bioresonanz aufgeladene Chips, zu tragen am Halsband. Ist kein Witz.

Ganz sicher sind diese Methoden nicht. Das weiß jeder. Aber nur Doofe marschieren mit ihrem Hund durch den Auwald durchs Gestrüpp und durch die Farne. Auch unter Anwendung von Repellentien beißen dort Zecken.

Und: kaufen Sie keine „Spot-Ons“ oder „Zeckentabletten“ beim Tierarzt. Diese Stoffe sind nicht nur gefährlich im Sinne einer massiven Verbreitung übelster Krankheiten Ihres Haustieres, sondern sie sorgen auch für Störungen im Zentralnervensystem. Todesfälle nach Einnahme der „Zeckentabletten“ sind zu beklagen. Schwerste Allgemeinstörungen nach Anwendung von Akariziden sind in jeder Tierarztpraxis bekannt.

Das Dilemma: Viele Tierhalter erzwingen die Abgabe eines Akarizids. Wir können Sie nur warnen, solche Stoffe anzuwenden.

Und dann – wie geht es weiter? Inzwischen hat sich herumgesprochen, dass eine Kur mit Chlordioxid innerhalb oder nach der Infektionsperiode in der warmen Jahreszeit infizierte und kranke Patienten in das normale Leben zurückführt. Richtig angewendet kann sie keinen Schaden hervorrufen. Sehr zu empfehlen ist das Buch von Andreas Kalcker: „Gesundheit verboten- unheilbar war gestern“ erschienen im Jim Humble Verlag.

Herzliche Grüße aus Hamburch, näch.

Dirk Schrader

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Als Quelle für effektive Natursubstanzen sei an dieser Stelle https://heilkraft.online erwähnt.

+++ Erweiterung unseres Angebotes +++Ab sofort kann ich mittels Bioresonanz noch viel detaillierter als bisher die Tiere...
13/07/2020

+++ Erweiterung unseres Angebotes +++

Ab sofort kann ich mittels Bioresonanz noch viel detaillierter als bisher die Tiere auf Unverträglichkeiten testen.

Rayonex Biomedical GmbH hat kürzlich einen fantastischen Testsatz auf den Markt gebracht, der neben den klassischen Fleisch- und Gemüsesorten u. a. auch Konservierungsstoffe, E-Stoffe und Vieles mehr enthält.

So können wir sicher noch viel mehr Tieren helfen bei Unverträglichkeiten!

14/03/2020
... alle Jahre wieder.Erfahrt hier etwas über die Möglichkeiten, euren Hund zu unterstützen:Oder sprecht mich einfach an...
20/12/2019

... alle Jahre wieder.
Erfahrt hier etwas über die Möglichkeiten, euren Hund zu unterstützen:

Oder sprecht mich einfach an.

Kurz vor Silvester helfen oft nur noch Medikamente zur Linderung der Angst ihres Tieres. Wir stellen Ihnen verschiedene Wirkstoffe vor.

Ein sehr schöner Beitrag zum Thema Hufrehe.Spätestens nach dem Lesen sollte jedem klar sein, warum die Haltung auf abgef...
10/09/2019

Ein sehr schöner Beitrag zum Thema Hufrehe.
Spätestens nach dem Lesen sollte jedem klar sein, warum die Haltung auf abgefressenen Wiesen kontraproduktiv ist.

Hufrehe im Sommer auf der abgenagten, vertrockneten Weide? Das kann doch gar nicht sein?!

Sobald der erste Aufwuchs weggefressen ist, stellen viele Stallbetreiber die stoffwechselempfindlichen und hufrehegefährdeten Pferde auf die Weideflächen, weil ja „dann nichts mehr da ist, was Hufrehe machen könnte“.

Der Gedanke dahinter ist ja nachvollziehbar: der erste Frühlingsaufwuchs ist sehr nahrhaft und für viele leichtfuttrige Kandidaten, insbesondere mit einer Hufrehe-Vorgeschichte, absolut nicht zu empfehlen. Was dabei aber oft vergessen wird ist die Tatsache, dass abgenagte Weiden nicht unbedingt weniger gefährlich sind.

Pferde fressen normalerweise das Gras nur bis etwa 10-12cm über dem Boden ab. Den Rest lassen sie stehen und ziehen weiter – natürlich nur, wenn sie auch weiterziehen können und da nicht der Zaun die Wanderung stoppt.

Haben die Pferde keine alternative Futterquelle, dann fressen sie die Gräser auch ab, bis nichts mehr auf den Weiden steht, was sie natürlicherweise nie tun würden. Denn dieser Instinkt, das Gras nicht bis zur Wurzel runter abzufressen, ist eigentlich sehr gesund.

Denn in den unteren 10cm der Gräser steigt der Zuckergehalt überproportional an, ebenso der Gehalt an für Pferde giftige Endophyten, die als Symbionten in den Gräsern wohnen. Hat man eine Fläche mit Magergräsern und –kräutern, ist das nicht so problematisch, da die Gesamtmenge an Zucker und Endophyten hier pro Pflanze vergleichsweise gering ist.

Aber je häufiger man seine Weiden bis auf die Grasnarbe herunterfressen lässt, umso mehr verdrängt man die empfindlichen und wenig stressresistenten Magergräser und Kräuter, sie kommen im nächsten Jahr nicht wieder.

Was sich auf diesen Flächen ausbreitet sind stressresistente Leistungsgräser, auch Hochzuckergräser genannt, deren Samen von Wind, Vö**ln und Wild von Leistungswiesen aus der Umgebung eingetragen werden und sich dann ausbreiten.

Und hier liegt genau das Problem: Geraten diese Gräser jetzt unter Stress (Verbiss runter zur Grasnarbe, Trockenheit, Staunässe, Vertritt durch Pferdehufe auf den abgenagten Flächen), steigt der ohnehin schon hohe Gehalt an Zucker, Fruktan und Endophyten in diesen Gräsern übermäßig an.

Dann reichen auch kleine Mengen dieser Gräser, die das Pferd „abknibbelt“, um einen angeschlagenen Stoffwechsel aus der Bahn zu werfen und eine Hufrehe auszulösen.

Daher gilt für alle Pferde, aber für stoffwechselempfindliche ganz besonders: Pferde runter von abgenagten Weiden.

Man tut weder dem Pferd einen gefallen, noch der Wiesenökologie. Wenn man nur kleine Weideflächen zur Verfügung hat, sollte man die Pferde lieber täglich nur kurz und ggf. mit Fressbremse auf die Fläche lassen und häufig umweiden.

Auch wenn unser Auge meint, dass da ja noch jede Menge Gras auf der Wiese steht: lieber ein bisschen früher umweiden und der Fläche Pause gönnen.

Durch entsprechende Bodenpflege, regelmäßiges Nachsäen von Magergräsern und gelegentliche Ruhejahre, in denen die Fläche für Heu- oder Frischgrüngewinnung genutzt wird statt als Weide, kann man die Flächen wieder „ausmagern“ und „entstressen“ und den Bewuchs insgesamt pferdegerechter gestalten.

Natürlich ist Weidegang für die Psyche der Pferde unersetzlich und auch von der Nährstoffversorgung her ist Gras eigentlich ganz wunderbar. Aber es hilft ja nichts, wenn die Flächen aufgrund von Überweidung und falschem Bewuchs die Pferde krank machen.

Dann lieber auf dem Auslauf bei ordentlicher Heufütterung lassen, gerne Äste und Zweige von ungiftigen Bäumen und Büschen zum Knabbern dazu und vielleicht von den Wiesen streifenweise Grün schneiden und in die Raufen geben als Frischfutter-Versorgung, denn das kann man besser dosieren als die Futteraufnahme auf der Weide.

Wenn es schon zur Hufrehe gekommen ist, dann sollte sofort der Tierarzt hinzu gezogen werden, denn es ist und bleibt eine potentiell tödliche Erkrankung.

Parallel dazu kann man sofort das HoofCool forte von Okapi geben, das speziell für die Unterstützung bei akuter Hufrehe entwickelt wurde. Hufe kühlen in den ersten 48 Stunden ist eine sinnvolle und schnelle Schmerzreduktion, ob mit Wasserschlauch, Pferd in den Bach stellen oder Kübel mit Eiswasser.

Bei Kühlen mit Eis oder Kühlgamaschen bitte in kurzen Abständen die Temperatur überprüfen, damit es nicht zu Kälteschäden kommt. Blutegel haben sich ebenfalls bewährt, sie nehmen offenbar Druck aus der Hufkapsel und lindern die Schmerzen lokal.

In der Umgebung gibt es mit Sicherheit einen Tierheilpraktiker, der Blutegeltherapie anbietet und immer ein paar der glitschigen kleinen Helfer auf Vorrat zu Hause hat und im Notfall sofort vorbei kommen kann.

Auch Akupunktur kann schnell Entlastung und Schmerzlinderung bringen, ebenso Akupressurmassage oder Shiatsu. Bitte auch bei dicken Hufrehe-Pferden keine Radikaldiäten zum Abspecken, das kann bei Pferden aufgrund ihres besonderen Fettstoffwechsels zu einer tödlichen Hyperlipidämie führen.

Hufrehe-Pferde im akuten Schub dürfen und sollen angemessen Heu bekommen (1,5-2kg Heu je 100kg Körpergewicht, verteilt über 24h angeboten, ggf. mit Stroh gemischt und/oer im Heunetz), einen Salzleckstein und Wasser.

Zur Stabilisierung des neu gebildeten Hufhorns können Zinkchelat und Schwefel Plus zugefüttert werden, hier kann man eine Handvoll eingeweichte Heucobs zum Untermischen nehmen. Alle anderen Futtermittel sollten kritisch hinterfragt werden.

Bei hufrehegefährdeten Pferden sollte man natürlich parallel zur akuten Therapie und Optimierung der Fütterung auch diagnostisch abklären, warum die Pferde so stoffwechselempfindlich sind, dass sie schneller als andere mit solchen Symptomen reagieren auf eine nicht ganz artgerechte Fütterung. Häufig stecken dahinter:

• eine nicht erkannte Insulinresistenz (wo leider immer wieder bei der Diagnostik Fehler gemacht werden, sodass ein falsch-negatives Ergebnis rauskommt, also die Insulinresistenz trotz vermeintlicher Blutprobe „versteckt“ bleibt), die dann in Kombination mit hohen Zuckergehalten im Gras (Leistungsgräser / Hochzuckergräser, gestresstes Gras) fatal wirken kann.
• Dysbiosen (Fehlgärungen) im Dickdarm, die dann zusammen mit hohen Fruktangehalten (sonnige Tage + kalte Nächte, gestresstes Gras, Leistungsgräser) zu plötzlichen pH Absenkungen im Dickdarm führen können, was Endotoxin-Hufrehe auslösen kann.
• Störungen im Entgiftungshaushalt, entweder ausgehend von einer suboptimal laufenden Biotransformation in der Leber (Kryptopyrrolurie, KPU) oder einer subklinischen Niereninsuffizienz, die auch oft einhergeht mit einer lange bestehenden Insulinresistenz.
• oder eine Kombination dieser Faktoren.

Es ist daher angeraten, bei solchen Pferden nicht nur symptomatisch Fütterung und Haltung so zu managen, dass keine Hufrehe ausgelöst werden kann (also runter von den abgenagten Flächen!), sondern parallel sollte man auch diagnostisch schauen, wo die Ursache(n) für die Hufreheneigung liegen und dort gezielt therapeutisch ansetzen.

Läuft der Stoffwechsel wieder rund und die Weiden werden pferdgerecht gepflegt, dann können auch solche Pferde nach erfolgreichen Ursachen-Therapie oft wieder (dosiert und ggf. mit Fressbremse) auf die Weide, als Wellnessprogramm für die Psyche.

26/07/2019

Achtung dies ist eine Information und eine Warnung an alle Hundebesitzer!
Wer kennt es nicht, der Planet brennt und man möchte seinem Freund eine gute Zeit am kühlen Nass verschaffen. Doch hier können Gefahren mit tödlichem Ausgang lauern.
So leider am letzten Sonntag. Der kleine 14 Monate alte Jack-Russel Django war mit seinen Besitzern an der Sieg zum Schwimmen. Kurze Zeit später wurde er taumelig, verlor das Gleichgewicht. Die sofortige Fahrt zum Tierarzt konnte Django nicht mehr retten, während der Fahrt fing er an zu krampfen, seine Zunge wurde blau und er verstarb.
Sein Frauchen Nadja bat uns die Geschichte zu erzählen und andere damit zu warnen.
Was kann passiert sein?
Zwei mögliche Ursachen sind am wahrscheinlichsten.
Eine Vergiftung mit Blaualgen oder eine Wasservergiftung
Hier mal kurz beides vorgestellt.
Die Blaualgenvergiftung
Durch Aufnahme verseuchten Wassers, Algenanteilen oder Benagen von Algenmatten am Ufer nimmt der Hund das Anatoxin A auf, dass zu Speicheln, Erbrechen, Durchfall, Atemnot, Krämpfen, Bewusstseinsverlust und schließlich zur Atemlähmung führen kann.
Bereits bei Verdacht einer solchen Vergiftung kann wenn vorhanden als Sofortmaßnahme Aktivkohle eingegeben werden. 1-5g/kg Körpergewicht und dann so schnell es geht zum Tierarzt.
Erkennbar sind blaualgenverseuchte Gewässer oftmals an der grünen Färbung und der Trübung des Wassers. Sichtweiten unter einem Meter und Schlierenbildung an der Wasseroberfläche sind weitere Anzeichen eines starken Befalls.

Die Wasservergiftung (Hyperhydration)
Nimmt der Hund durch Spielen und Schwimmen im Wasser zu viel davon auf, gerät der Elektrolythaushalt durcheinander. Das Durstgefühl steigt. Der Hund trinkt instinktiv noch mehr und verschlimmert dadurch die Situation. Durch das fehlende Natrium stellen die Nieren als Folge der Vergiftung ihre Arbeit ein und die verbliebene Flüssigkeit wird eingelagert. Es wird kein Urin mehr abgesetzt, spätestens zu diesem Zeitpunkt kommt es zu Herzrhythmusstörungen und der Hund entwickelt ein Lungenödem.
Symptome: Schwindel, Erbrechen, Blähbauch, Unruhe, Apathie
weite Pupillen, Speicheln, helle Schleimhäute, Verlust über die Blase, Krämpfe, Koma.
Als Sofortmaßnahme kann man dem Hund eine Elektrolytlösung eingeben. Ein Gang zum Tierarzt wird aber unumgänglich sein. Bei kleinen Hunde führt die Wasservergiftung sonst innerhalb von 2-3 Stunden zum Tod, bei großen Hunden kann es bis zu 8 Stunden dauern.
Vorbeugung ist hier besser, kein übermäßiges Beißen ins Wasser zulassen. Kein übermäßiges Apportieren aus dem Wasser, da der Hund dabei immer viel Wasser mit schluckt.

Also bitte denkt nicht nur an die Gefahren der Hitze sondern auch an andere Gefahren des Sommers.

Run free Django und danke dass wir deine Geschichte posten durften.

Auch wenn ich nicht müde werde, immer wieder zu ermahnen:- Lasst die Hunde nicht im Auto!- Bitte nicht mit Hunden über h...
25/06/2019

Auch wenn ich nicht müde werde, immer wieder zu ermahnen:
- Lasst die Hunde nicht im Auto!
- Bitte nicht mit Hunden über heißen Asphalt laufen!

Hier ein Phänomen, dass bei Hundehaltern noch nicht sehr bekannt ist.
Ein sehr lesenswerter Artikel!

Sommerhitze - die Gefahr lauert nicht nur im Auto!

Liebe Kunden,
aus sehr traurigem aktuellen Anlass möchten wir auf das leider relativ unbekannte Phänomen der sogenannten Wasservergiftung hinweisen.
Was liegt näher, als den heißen Sommertag am Wochenende mit seinem Schützling gemütlich am See zu verbringen und sich hin und wieder im Wasser abzukühlen? Vorsicht sollte jedoch bei zu exzessivem Spielen geboten sein! Besonders leicht zu animierende und apportierfreudige Hunde neigen dazu, sich zu überanstrengen, viel Wasser zu trinken und z.B. beim Ballspielen im See noch zusätzlich Wasser aufzunehmen. Dies kann zu einer sogenannten hypotonen Hyperhydratation ("Wasservergiftung") führen, welche im schlimmsten Fall tödlich enden kann.
Was passiert im Körper?
Der Hund nimmt Wasser auf, aber viel zu wenig Salz. Da die Nieren einen gewissen Salzgehalt benötigen, um ordentlich arbeiten zu können und Urin zu produzieren, ist der Körper nicht in der Lage ausreichend Wasser auszuscheiden. Es kommt zu einem Natriummangel, das überschüssige Wasser verbleibt in den Blutgefäßen, reichert sich in verschiedenen Gewebe an und führt zu Organschäden. Besonders schlimme Folgen haben diese Wassereinlagerungen (Ödeme) im Gehirn.
Erste Symptome beinhalten Schwäche, Schwindel, Inappetenz, Bewusstseinsstörungen, vermehrtes Speicheln, Übelkeit und Erbrechen. Bei schwerwiegenden Verläufen kann es jedoch auch zu erweiterten Pupillen, Krampfanfällen, Koma und Tod kommen.
Als Erste-Hilfe-Maßnahme empfiehlt es sich Salz (z.B. in Form von Salzkeksen) anzubieten, in jedem Fall sollte aber auch bei leichten Symptomen (z.B. Schwanken) umgehend ein Tierarzt aufgesucht werden, da der Krankheitsverlauf auch bei sofortigem Wasseraufnahmestopp zunächst weiter voranschreitet. Da verschiedene Erkrankungen diese Symptome verursachen können, sollten Sie Ihren Tierarzt unbedingt über ihre Vermutung in Kenntnis setzten, damit er zielgerichtet und schnell behandeln kann.

© Anke Stöhr, Tierarztpraxis Dr. Brodauf

Da kann ich mich ja auf viele Patienten freuen...Nee, mal im Ernst. Ich bin mir sicher, dass ich nur verantwortungsvolle...
10/05/2019

Da kann ich mich ja auf viele Patienten freuen...

Nee, mal im Ernst. Ich bin mir sicher, dass ich nur verantwortungsvolle Patientenbesitzer habe. Gebt den Ponys Zeit. Auch wenn sie oft schon recht stabil aussehen, sind es Babys. Wenn ihr im Zweifel seid, was geht und was nicht, verschafft eine Überprüfung der Wachstumsfugen Klarheit.

Lieber noch ein Jahr länger warten, als später 10-15 Jahre früher horende Rechnungen zahlen!

Die Überarbeitung der deutschen Leitlinien Tierschutz im Pferdesport befindet sich auf der Zielgeraden, ein Konsens konnte zwischen den beteiligten Interessensgruppen allerdings noch nicht in allen Punkten erreicht werden. Einig herrscht hingegen bei einem höchst sensiblen Thema: Das Mindestalter ...

27/12/2018

Sylvester ist laut. Geräuschangst hat bei Hunden aber nicht nur psychische Gründe. Sie kann auch auf körperliche Schmerzen hinweisen.

Geklaut von meiner lieben Dozentin Anna Silvia Lilienfeld. Sie spricht mir einfach aus der Seele.
31/10/2018

Geklaut von meiner lieben Dozentin Anna Silvia Lilienfeld. Sie spricht mir einfach aus der Seele.

Das habe ich zwar letztes Jahr geschrieben, aber da es wieder mal so weit ist, dachte ich...aus gegebenem Anlass, kann man sich gerne mal wiederholen☺️


Wie jedes Jahr beginnt sie auch jetzt...oder besser...wir sind schon mittendrin...in der Deckendiskussion! Ponys eindecken oder nicht...wenn ja...mit was. Das Gleiche gilt für die Hunde...
Was mich an diesen Diskussionen irritiert ist, dass über dem Aufstellen von Dogmen, der gesunde Menschenverstand und vor allem die Wahrnehmung der Bedürfnisse des Gegenübers vergessen werden.
Im Lager derer, die der Meinung sind, dass Decken unter gar keinen Umständen artgerecht sind und somit das Eindecken zu unterlassen ist, wird meiner Meinung nach komplett übersehen, dass die artgerechte Pferdehaltung schon damit aufgehört hat, dass wir Pferde nach unseren Vorstellungen züchten und keine, und sei sie auch noch so ambitioniert, Haltung auch nur näherungsweise an artgerecht heran reicht.
Ich kenne jedenfalls keine Haltung in Deutschland, ausser die der Dülmener, wo Pferde in einer gewachsenen Herde leben, auf 350 Ha Naturschutzgebiet und vom Menschen weitestgehend unbehelligt bleiben. Welches Pferd kann denn den Platz an dem es bei Regen, Schnee oder Wind stehen möchte frei wählen? Sie haben, wenn es gut läuft, die Wahl zwischen Unterstand, aber auch nur wenn der ruppige Kollege es zulässt, oder Popo in den Wind. Sie haben die Wahl zwischen befestigtem Paddock oder sehr häufig Schlammwüste...ich kann das Artgerechte nicht wirklich erkennen.
Natürlich gibt es Pferde, die das, grade in jungen Jahren wunderbar verkraften. Aber es gibt sicherlich genau so viele, die das nicht können. Von den Senioren und den Gebrechlichen will ich gar nicht reden. Aus Sicht der TCM brauchen wir Nieren-Yang, also Wärme, um alle physiologischen Vorgänge des Körpers aufrecht zu erhalten. ALLE!
Was passiert also, wenn ich einem Pferd, vielleicht nicht mehr ganz jung, die Möglichkeit nehme sich unterzustellen oder im Trockenen zu fressen. Der Rücken wird nass und kalt...in Norddeutschland bläst dann auch gerne noch die eine oder andere steife Brise über den Rücken...also wird das Ganze noch ein bisschen kälter. In Folge muss der Rücken wieder beheizt werden, wofür das Pferd sein Nieren-Yang nutzen wird, von dem es hoffentlich noch ausreichend hat. Adäquate Ernährung spielt übrigens eine große Rolle, aber das Faß mache ich ein anderes Mal auf ;-)
Wenn dem nicht so ist, werden jetzt auch alle anderen physiologischen Vorgänge des Körpers eingeschränkt werden...es reicht ja, grad bei Mangel, nicht für Alles...die Folgen können sein Kotwasser, steife Muskulatur, vor allem im Rückenbereich, Ödeme, Schmerzen im unteren Rücken, schwache Knie, erschwerte Atmung usw....
Wie wäre es denn, wenn wir alle Dogmen beiseite lassen und uns unsere Pferde anschauen...zittert mein Pony wenn es nass geregnet ist, ist die Rückenmuskulatur auch nach sorgfältigem Aufwärmen immer noch bretthart, hat es dauerhaft Kotwasser oder auch breiigen Kot, hat es überhaupt so etwas wie ein Winterfell (denken wir an all die Rassen, die der Mensch, völlig artgerecht aus dem Süden in den Norden schleift), bewegt es sich bei Kälte oder Regen immer mühsamer. Für mich wären das Zeichen mich mit dem Thema Decke auseinander zu setzen.
Um einen weiteren Aspekt der Deckendiskussion nicht ausser Acht zu lassen, ist es mit Sicherheit fragwürdig, Pferde nur deswegen einzudecken damit sie nicht dreckig werden. Viele Pferde werden eingedeckt und geschoren damit sie auch über den Winter adäquat gearbeitet werden können. Im Sinne der artgerechten Haltung sicher problematisch. Aber aus praktischen Erwägungen meistens nicht zu ändern.
Pferdehaltung ist Kompromiss...in diesem Sinne, lasst uns den besten Kompromiss im Sinne der Pferde finden
PS: Auf dem Photo der russische Senior (31) der Wind und Wetter liebt, das lässt ihn denken er wäre ein junger Hupfer in der Tundra, aber aufgrund von schwindendem Nieren-Yang meistens Deckenträger ist...😊

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