22/04/2026
𝗘𝗻𝘁𝘄𝗶𝗰𝗸𝗹𝘂𝗻𝗴 𝗼𝗱𝗲𝗿 𝗙𝗹𝘂𝗰𝗵𝘁?
Ich habe kürzlich einen Instagram-Beitrag gelesen, in dem jemand andeutete, die Arbeit an sich selbst sei eine Flucht und sie Ausdruck von Angst, nicht mit dem umgehen zu können oder zu wollen, was aktuell da ist.
Dass der Wunsch, auf irgendeine Weise anders zu sein als gerade jetzt, den Glauben nähert, nicht genug zu sein, statt ihn zu beseitigen.
Ich kann das in gewissen Teilen nachvollziehen. Und ich bin 100 % dafür, die Dinge so anzunehmen, wie sie sind.
Manche Dinge möchte ich aber auch anders haben.
Ich möchte nicht mehr bei jedem Telefonklingeln Herzrasen bekommen und mich umschauen, woher der nächste Schlag kommt.
Ich möchte nicht mehr mein E-Mail-Postfach aufmachen, neue Nachrichten sehen und voller Schreck fragen: was habe ich falsch gemacht?
Ich möchte nicht mehr in Konflikten klein beigeben, nur damit es jemand anderem gutgeht.
Ich möchte nicht mehr ständig diese Angst in mir spüren.
𝗜𝗰𝗵 𝘄𝗲𝗶ß, 𝗱𝗮𝘀𝘀 𝗶𝗰𝗵 𝗴𝗲𝗻𝘂̈𝗴𝗲.
Doch mein Körper hat es noch nicht mitbekommen und fährt nach wie vor die alten Muster.
Deshalb kann ich diese wunderbaren Tools anwenden, wie Journaling, Nervensystemsarbeit, Meditation, Energiearbeit, Malen, Handarbeit und so weiter, damit ich mich kurzfristig und langfristig wohler, gelassener und selbstsicherer fühle.
Deshalb werde ich weiter an mir arbeiten.