13/02/2026
Fühlt sich dein Hund anstrengend an? 🐕
Schwer in den Schultern und Handgelenken.
Zug im Rücken.
Kaum Verbindung in den Beinen.
👉 Häufiger Fehler:
Du benutzt deine Beine nicht genug.
Adho Mukha Shvānāsana – der herabschauende Hund – soll erfrischen und Steifheit vertreiben.
Er bringt Länge, Weite, Klarheit.
Und ja:
Idealerweise erden sich die Fersen in den Boden.
Aber hier liegt das Missverständnis.
Deine Fersen müssen nicht zuerst am Boden sein.
Wenn du genau das erzwingen willst, blockierst du dir oft den Zugang zur Haltung.
Statt die Fersen nach unten zu drücken, beginne mit der Ausrichtung:
- Stell dich bewusst auf deine Fußballen
- Bring die Fußsohlen senkrecht
- Heb die Fersen aktiv an
Warum?
- Weil du so die Beine leichter in die Streckung bringst.
- Die Schultern können sich weiter von den Handgelenken nach hinten bewegen
- Die Sitzknochen steigen auf
- Der Rumpf verlängert sich
- Der Rücken bekommt Raum
Und das ist entscheidend:
Dein Rücken kann sich nur so weit ausdehnen, wie deine Beine es zulassen.
Erst dann: Die Fersen erden
Nicht indem du den Oberkörper wieder Richtung Hände schiebst.
Sondern:
- Die Innenfersen ziehen nach hinten
- Die Innenknöchel heben sich
- Die Außenfersen erden
- Beide Fersenbeine verankern sich gleichmäßig
Stabilität UND Leichtigkeit dürfen so entstehen.