Dr. med. Roze Saguner-Imsak

Dr. med. Roze Saguner-Imsak Ärztin für Funktionelle Medizin

31/05/2026

Brennen im Oberbauch, Druckgefühl nach dem Essen, Übelkeit oder ein empfindlicher Magen – viele Menschen erleben Beschwerden, die sich schwer einordnen lassen.

Häufig fällt dabei schnell der Begriff „Gastritis“. Andere erhalten nach zahlreichen Untersuchungen die Diagnose „funktionelle Dyspepsie“ oder Reizmagen.

Das Problem:
Die Symptome können sich sehr ähnlich anfühlen.

Der entscheidende Unterschied liegt häufig nicht in den Beschwerden selbst – sondern in der zugrunde liegenden Ebene.

Bei einer Gastritis steht meist eine sichtbare Entzündung der Magenschleimhaut im Vordergrund.

Beim Reizmagen dagegen häufig:

• veränderte Reizverarbeitung
• gestörte Magenbeweglichkeit
• erhöhte Empfindlichkeit
• Dysregulation des Nervensystems

Das bedeutet:
Die Beschwerden sind real – auch wenn Untersuchungen unauffällig bleiben.

📌 Der wichtige Perspektivwechsel:
Nicht nur fragen, wo Beschwerden auftreten.
Sondern verstehen, warum das Verdauungssystem empfindlicher reagiert.

👉 Kommentiere „Blog“ und ich sende dir den vollständigen Artikel.

Viele Menschen versuchen lange herauszufinden, ob ihre Beschwerden eher von einer Gastritis oder einem Reizmagen kommen....
28/05/2026

Viele Menschen versuchen lange herauszufinden, ob ihre Beschwerden eher von einer Gastritis oder einem Reizmagen kommen.

Das Problem:
Die Symptome können sich sehr ähnlich anfühlen.

Brennen im Oberbauch, Druckgefühl nach dem Essen, Übelkeit oder ein empfindlicher Magen können sowohl bei einer Entzündung der Magenschleimhaut als auch bei funktionellen Beschwerden auftreten.

Der entscheidende Unterschied liegt häufig nicht in den Symptomen selbst – sondern in der zugrunde liegenden Ebene.

Bei einer Gastritis liegt eine strukturelle Veränderung vor:
Die Magenschleimhaut ist entzündet oder gereizt.

Beim Reizmagen steht dagegen häufig die Regulation im Vordergrund:
Der Magen reagiert empfindlicher, verarbeitet Reize anders oder arbeitet weniger koordiniert – obwohl Untersuchungen unauffällig sein können.

Und genau das verunsichert viele Betroffene:
Die Beschwerden sind real, obwohl „nichts gefunden wurde“.

Moderne Forschung zeigt jedoch zunehmend:
Funktionelle Beschwerden entstehen häufig durch Veränderungen in:

• Reizverarbeitung
• Magenbeweglichkeit
• Nervensystem
• Stressregulation
• Kommunikation zwischen Gehirn und Verdauung

Deshalb reicht es oft nicht aus, nur Symptome zu bekämpfen oder immer neue Lebensmittel wegzulassen.

📌 Der wichtige Perspektivwechsel:
Nicht nur fragen, was Beschwerden auslöst.
Sondern verstehen, warum das Verdauungssystem überhaupt empfindlicher reagiert.

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24/05/2026

Druckgefühl nach dem Essen, frühe Sättigung, Brennen im Oberbauch oder das Gefühl, dass der Magen „nicht richtig arbeitet“ – viele Menschen erleben genau diese Beschwerden über lange Zeit hinweg.

Eine mögliche Erklärung kann die sogenannte funktionelle Dyspepsie sein.

Dabei handelt es sich häufig nicht um ein strukturelles Problem des Magens, sondern um eine veränderte Regulation des Verdauungssystems.

Betroffen sein können unter anderem:

• die Magenbeweglichkeit
• die Reizverarbeitung
• das Nervensystem
• die Stressregulation
• die Kommunikation zwischen Gehirn und Verdauung

Das bedeutet:
Die Beschwerden sind real – auch wenn klassische Untersuchungen häufig unauffällig bleiben.

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Viele Menschen mit funktioneller Dyspepsie hören irgendwann den Satz:„Es wurde nichts gefunden.“Und genau das verunsiche...
20/05/2026

Viele Menschen mit funktioneller Dyspepsie hören irgendwann den Satz:
„Es wurde nichts gefunden.“

Und genau das verunsichert häufig besonders.

Denn die Beschwerden sind real:
Druckgefühl, frühe Sättigung, Brennen im Oberbauch, Übelkeit oder das Gefühl, dass der Magen „nicht richtig arbeitet“.

Funktionelle Dyspepsie bedeutet jedoch nicht, dass „nichts da“ ist.
Es bedeutet, dass die Regulation des Verdauungssystems verändert ist – obwohl klassische Untersuchungen oft unauffällig bleiben.

Betroffen sein können unter anderem:

• die Magenbeweglichkeit
• die Magenentleerung
• die Reizverarbeitung
• die Kommunikation zwischen Nervensystem und Verdauung

Gerade die Verbindung zwischen Stress, Vagusnerv und Magen spielt dabei häufig eine wichtige Rolle.

Viele Beschwerden entstehen nicht durch sichtbare Schäden, sondern durch ein System, das empfindlicher geworden ist und Reize anders verarbeitet.

Deshalb reicht es oft nicht aus, nur einzelne Lebensmittel wegzulassen oder ausschließlich Symptome zu behandeln.

📌 Der entscheidende Perspektivwechsel:
Nicht nur fragen, was Beschwerden auslöst.
Sondern verstehen, warum das System überhaupt empfindlich reagiert.

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17/05/2026

Der SIBO-Atemtest misst, ob bestimmte Gase wie Wasserstoff oder Methan vermehrt in der Atemluft auftreten.

Dafür wird meist eine Zuckerlösung getrunken, zum Beispiel Lactulose oder Glukose. Anschließend wird über mehrere Stunden regelmäßig die Atemluft analysiert.

Ein früher Anstieg bestimmter Gase kann darauf hinweisen, dass Bakterien im Dünndarm Zucker fermentieren.

Wichtig ist aber:
Ein positiver Test erklärt nicht automatisch alle Beschwerden.
Und ein negativer Test schließt funktionelle Verdauungsprobleme nicht vollständig aus.

Der Atemtest ist ein Baustein.
Entscheidend bleibt die Einordnung im Gesamtkontext:

• Symptome
• Verlauf
• Verdauungsmuster
• Motilität
• Nervensystem
• individuelle Belastungssituation

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SIBO wird häufig als reines Dünndarmproblem betrachtet.In der Praxis zeigt sich jedoch oft ein deutlich komplexerer Zusa...
13/05/2026

SIBO wird häufig als reines Dünndarmproblem betrachtet.
In der Praxis zeigt sich jedoch oft ein deutlich komplexerer Zusammenhang.

Denn die entscheidende Frage ist häufig nicht nur:
„Welche Bakterien sind vorhanden?“
Sondern:
„Warum konnte sich die Fehlbesiedlung überhaupt entwickeln?“

Damit SIBO entstehen kann, sind meist Schutz- und Regulationsmechanismen beteiligt.

Dazu gehören unter anderem:
• die Magensäure als natürliche Barriere
• die Magen- und Darmmotilität
• das Nervensystem und die Stressregulation
• die allgemeine Verdauungsleistung
Genau deshalb greifen isolierte Maßnahmen häufig zu kurz.

SIBO ist selten nur ein „Bakterienproblem“ – sondern oft Ausdruck eines Verdauungssystems, das funktionell aus dem Gleichgewicht geraten ist.

Wichtig ist außerdem:
Nicht jeder Blähbauch bedeutet automatisch SIBO. Und nicht jede Verdauungsbeschwerde lässt sich allein über einzelne Lebensmittel erklären.
Der Atemtest kann wichtige Hinweise liefern. Entscheidend bleibt jedoch immer die Einordnung im Gesamtkontext.

Der wichtigste Perspektivwechsel:
Verstehen kommt vor Verändern.

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10/05/2026

Wie viel Protein braucht man eigentlich wirklich?

Viele Menschen denken bei Protein sofort an Fitness oder Muskelaufbau.
Dabei sind Proteine weit mehr als nur „Muskelbaustoffe“.

Sie spielen eine zentrale Rolle für:

– Regeneration
– Immunsystem
– Hormonbildung
– Enzyme & Stoffwechsel
– Schleimhaut- und Darmgesundheit
– Muskelmasse & Leistungsfähigkeit

In der Praxis sehe ich häufig zwei Dinge gleichzeitig:

👉 Viele Menschen erreichen ihren tatsächlichen Bedarf nicht.
👉 Und gleichzeitig wird ein entscheidender Punkt übersehen:

Protein muss nicht nur gegessen – sondern auch verdaut werden können.

Die Proteinverdauung beginnt bereits im Magen. Dafür braucht der Körper unter anderem:

• ausreichend Magensäure
• aktives Pepsin
• koordinierte Verdauungsprozesse
• ein reguliertes Nervensystem

Gerade bei Stress, Verdauungsproblemen oder chronischen Beschwerden kann genau dieser Prozess eingeschränkt sein.

Das bedeutet:
Nicht nur die Menge zählt.
Sondern auch, wie gut der Körper Protein überhaupt verarbeiten kann.

Eine allgemeine Orientierung liegt häufig bei:

• ca. 0,8 g/kg → Mindestzufuhr
• ca. 1,0–1,5 g/kg → funktionell/präventiv oft sinnvoll
• ca. 1,5–1,8 g/kg → erhöhter Bedarf, z. B. bei Sport oder Regeneration

Wichtiger als Perfektion ist dabei oft:

– Protein über den Tag verteilen
– jede Mahlzeit mit Protein kombinieren
– bewusst essen & gut kauen
– Qualität vor reiner Menge

📌 Und jetzt interessiert mich:

Achtest du bewusst auf deine Proteinzufuhr – oder fällt es dir eher schwer, genug Protein in den Alltag einzubauen?

👉 Schreib es in die Kommentare – ich antworte gerne darauf.

Hinweis: Die Inhalte dienen der Information und ersetzen keine individuelle medizinische Beratung oder Therapie.

Viele Menschen versuchen, ihre Verdauung über Ernährung zu lösen. Lebensmittel werden angepasst, Unverträglichkeiten ver...
06/05/2026

Viele Menschen versuchen, ihre Verdauung über Ernährung zu lösen. Lebensmittel werden angepasst, Unverträglichkeiten vermieden, Routinen optimiert – und trotzdem bleiben Beschwerden bestehen oder verändern sich.

Ein möglicher Grund dafür liegt nicht im Essen selbst, sondern im Zustand des Nervensystems.

Verdauung ist kein isolierter Prozess. Sie ist eng gekoppelt an Regulation. Damit sie effizient ablaufen kann, braucht der Körper einen Zustand von Sicherheit, ausreichender Durchblutung und koordinierter Aktivität. Genau hier spielt der Vagusnerv eine zentrale Rolle.

Chronischer Stress verändert diese Voraussetzungen. Die Durchblutung im Magen-Darm-Trakt kann reduziert sein, die Beweglichkeit unkoordiniert ablaufen und Reize werden intensiver wahrgenommen. Das bedeutet nicht, dass die Verdauung „nicht funktioniert“, sondern dass sie unter veränderten Bedingungen stattfindet.

Viele Beschwerden sind deshalb funktionell: Die Organe sind intakt, aber die Regulation ist verschoben. Genau das macht sie schwer greifbar – aber nicht weniger real.

Deshalb greifen isolierte Maßnahmen oft zu kurz. Ernährung, Supplemente oder Darmaufbau können unterstützen, brauchen aber ein System, das in der Lage ist, diese Impulse zu integrieren.

Der entscheidende Perspektivwechsel liegt darin, nicht nur zu fragen, was man verändert, sondern in welchem Zustand diese Veränderung stattfindet.

👉 Kommentiere „Magen“ und ich sende dir meinen Guide zur strukturierten Einordnung deiner Beschwerden.

03/05/2026

SIBO wird oft als reines Dünndarmproblem betrachtet.

In der Praxis zeigt sich jedoch häufig eine andere, wichtigere Frage:
Warum konnte es überhaupt dazu kommen?

Bei einer Dünndarmfehlbesiedlung befinden sich vermehrt Bakterien im Dünndarm, wo sie eigentlich nur in geringer Menge vorkommen sollten. Diese beginnen frühzeitig Nährstoffe zu fermentieren – und genau das kann typische Beschwerden auslösen wie Blähbauch, Völlegefühl, Durchfall oder Verstopfung, teilweise auch im Wechsel.

Was dabei häufig übersehen wird:
Damit SIBO entstehen kann, sind oft Schutz- und Regulationsmechanismen gestört.

Dazu gehören unter anderem:

• die Magensäure als natürliche Barriere
• die Magen- und Darmmotilität
• die Regulation über das Nervensystem

SIBO ist deshalb selten die eigentliche Ursache –
sondern häufig Teil eines größeren Zusammenhangs im Verdauungssystem.

🔎 Kleiner Impuls:
Achte bewusst darauf, wann deine Beschwerden auftreten.

Direkt nach dem Essen?
Erst später am Tag?
Unter Stress?
Zu bestimmten Zeitpunkten im Zyklus?

Diese Muster liefern oft wichtige Hinweise.

📌 Take-away:
SIBO ist selten ein isoliertes Problem –
sondern häufig Ausdruck einer gestörten Verdauungsregulation.

Wenn du das besser verstehen möchtest, kann es sinnvoll sein, den Magen in die Einordnung einzubeziehen.

👉 Kommentiere „Magen“ und ich sende dir meinen Guide.

Diese Inhalte dienen der Information und ersetzen keine individuelle medizinische Abklärung, Diagnose oder Therapie.

SIBO wird oft als reines Dünndarmproblem betrachtet.In der Praxis ist jedoch häufig eine andere Frage entscheidend:Warum...
28/04/2026

SIBO wird oft als reines Dünndarmproblem betrachtet.

In der Praxis ist jedoch häufig eine andere Frage entscheidend:
Warum konnte es überhaupt dazu kommen?

Bei einer Dünndarmfehlbesiedlung befinden sich vermehrt Bakterien im Dünndarm, die dort normalerweise nur in geringerer Menge vorkommen sollten. Diese Bakterien können Nährstoffe frühzeitig fermentieren – und dadurch typische Beschwerden begünstigen wie Blähbauch, Völlegefühl, Durchfall oder Verstopfung.

Was dabei häufig übersehen wird:
Damit SIBO entstehen kann, sind oft Schutz- und Regulationsmechanismen beteiligt.

Dazu gehören unter anderem:

• Magensäure als natürliche Barriere
• Magen- und Darmmotilität
• Regulation über das Nervensystem
• Zusammenspiel von Magen, Dünndarm und Dickdarm

SIBO ist deshalb selten nur „ein Dünndarmproblem“.
Es ist häufig Teil eines größeren Zusammenhangs im Verdauungssystem.

Ein kleiner Impuls:
Achte einmal bewusst darauf, wann deine Beschwerden auftreten.

Direkt nach dem Essen?
Erst später am Tag?
Immer abends?
Unter akuter Belastung?
Vor der Periode?

Diese Muster können wichtige Hinweise geben.

Take-away:
SIBO ist selten isoliert zu betrachten – sondern häufig Ausdruck einer gestörten Verdauungsregulation.

Wenn du das besser verstehen möchtest, kann es sinnvoll sein, den Magen in die Einordnung einzubeziehen.

👉 Kommentiere „Magen“ und ich sende dir meinen Guide.

Diese Inhalte dienen der Information und ersetzen keine individuelle medizinische Abklärung, Diagnose oder Therapie.

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