04/01/2026
Du fragst dich vielleicht: Was bitte haben meine Füße mit meinem Beckenboden zu tun?
Kurz gesagt: eine ganze Menge. Und nein, das ist kein komisches Konzept – sondern richtig spannende Anatomie.
Unsere Füße sind nicht einfach nur „unten dran“. Sie sind die Basis unserer Statik, die Verbindung zur Erde, und sie beeinflussen über Kettenreaktionen die Spannung im ganzen Körper – bis rauf zum Beckenboden.
Dein Beckenboden ist Teil der sogenannten „inneren Einheit“: Zwerchfell, Bauchmuskeln, tiefe Rückenmuskeln & Beckenboden arbeiten wie ein Team zusammen.
Wenn deine Fußgewölbe einsinken, verändert sich deine Körperhaltung – das Becken kippt, der Rücken muss ausgleichen, die Spannung im Beckenboden verändert sich.
(Menschen die schwanger waren oder sind kennen vielleicht auch die Veränderung der Schuhgröße?!)
Über die Faszienbahnen sind Ferse, Wade, Oberschenkelrückseite, Beckenboden und sogar der Kiefer verbunden! Cool, oder?
Was das für uns heißt:
Fehlstellungen oder Verspannungen in den Füßen können unbewusst Spannung im Beckenboden erhöhen– oder dazu führen, dass er gar nicht richtig loslassen kann.
Fazit:
Der Beckenboden ist kein Muskel, der ausschließlich isoliert entspannen kann – er ist Teil eines Netzwerks. Und die Füße können ein Schlüssel sein, um Spannung abzugeben, mehr Halt zu finden und endlich durchzuatmen.
Viel Spaß beim ausprobieren 😃
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