BDA e.V. - Berufsverband Deutscher Anästhesistinnen und Anästhesisten

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Im Zuge der aktuellen Diskussion um das GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz nimmt auch die Kommission der niedergelass...
22/04/2026

Im Zuge der aktuellen Diskussion um das GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz nimmt auch die Kommission der niedergelassenen Anästhesistinnen und Anästhesisten im BDA Stellung. Aus Sicht der KONA betreffen die geplanten Maßnahmen insbesondere das ambulante Operieren – einen Bereich, der gesundheitspolitisch gezielt ausgebaut werden soll.

Statement der KONA:

Die geplanten Maßnahmen zur Begrenzung der Ausgabendynamik betreffen insbesondere das ambulante Operieren. Die extrabudgetäre Vergütung ist dabei keine Privilegierung, sondern eine zentrale Steuerungsentscheidung, um operative Leistungen aus dem kostenintensiven stationären in den ambulanten Bereich zu verlagern. Wird dieses System geschwächt, fehlt die Grundlage für die weitere Ambulantisierung.

Gleichzeitig ist davon auszugehen, dass stationäre Kapazitäten weiter zurückgehen. Diese Entwicklung kann durch Einsparungen im ambulanten Bereich niemals kompensiert werden. Steigende Versorgungsbedarfe treffen damit auf einen ambulanten Bereich, dessen Entwicklung durch Eingriffe in die Vergütung eingeschränkt wird.

Anästhesiologische Leistungen sind eine zwingende Voraussetzung für das ambulante Operieren. Bereits heute bestehen erhebliche Engpässe beim qualifizierten Personal, insbesondere in der Anästhesiepflege und bei ATA. Effizienzreserven in der Vergütung sind ausgeschöpft. Wird das Wachstum extrabudgetärer Leistungen begrenzt, können notwendige Kapazitäten weder ausgebaut noch neu geschaffen werden.

Es entsteht ein struktureller Zielkonflikt: Die Ambulantisierung wird politisch gefordert, gleichzeitig werden ihre zentralen Voraussetzungen geschwächt. Ohne stabile Rahmenbedingungen für das ambulante Operieren – einschließlich einer verlässlichen Finanzierung ausreichender anästhesiologischer Kapazitäten – wird die Umsetzung der Ambulantisierung nicht gelingen.

Weitere Einsparungen führen zwangsläufig zu Einschränkungen des Versorgungsangebots. Wenn dieser Weg politisch beschritten wird, muss zugleich transparent gemacht werden, dass dies mit einer Reduktion verfügbarer Leistungen einhergehen wird.

Angesichts einer sich rasant verändernden sicherheitspolitischen Lage und wachsender Anforderungen an die Gesundheitsver...
21/04/2026

Angesichts einer sich rasant verändernden sicherheitspolitischen Lage und wachsender Anforderungen an die Gesundheitsversorgung in Krisen- und Katastrophensituationen haben die Deutsche Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin e.V. (DGAI) und der Berufsverband Deutscher Anästhesistinnen und Anästhesisten e.V. (BDA) die gemeinsame Kommission „Einsatzbereitschaft und Krisenresilienz“ gegründet, um dieses Thema besonders zu priorisieren.

Ziel ist es, die Rolle der Anästhesiologie in der medizinischen Krisenbewältigung systematisch weiterzuentwickeln und konkrete Konzepte für eine belastbare, sektorenübergreifende Versorgung zu erarbeiten.

Mehr zur Pressemitteilung:
www.bda.de/pm

⚠️ CIRS-AINS „Fall des Monats“ veröffentlichtEin neuer Fall aus dem Meldesystem CIRS-AINS ist online:„Aufgrund von Sauer...
17/04/2026

⚠️ CIRS-AINS „Fall des Monats“ veröffentlicht

Ein neuer Fall aus dem Meldesystem CIRS-AINS ist online:
„Aufgrund von Sauerstoffzufuhr kommt es im Rahmen einer Kardioversion zu einem Flammenschlag“

Der Fall zeigt eindrücklich, wie sicherheitsrelevante Ereignisse entstehen können – und welche Maßnahmen helfen, Risiken zu vermeiden. Ergänzt wird er durch eine anästhesiologische und juristische Analyse sowie konkrete Empfehlungen für die Praxis.

CIRS-AINS ist ein bundesweites Incident-Reporting-System zur anonymen Erfassung und Analyse kritischer Ereignisse in Anästhesie, Intensiv-, Notfall- und Schmerzmedizin. Ziel ist es, aus realen Fällen zu lernen, für Risiken zu sensibilisieren und die Patientensicherheit nachhaltig zu verbessern.

👉 Den vollständigen Fall finden Sie unter:
www.cirs-ains.de

🎬 Rückblick: Die Bad Boller Reanimations- und Notfallgespräche 2026Erstmals stand die innerklinische Reanimation im Foku...
07/04/2026

🎬 Rückblick: Die Bad Boller Reanimations- und Notfallgespräche 2026

Erstmals stand die innerklinische Reanimation im Fokus – ein Thema mit großer Relevanz: Obwohl in über 90 % der Fälle im Krankenhaus sofort mit Reanimationsmaßnahmen begonnen wird, überleben nur rund 17 % der Betroffenen. Zahlen, die zeigen, wie viel noch zu tun ist.

💬 In Bad Boll kamen Expertinnen und Experten aus Medizin, Politik und Gesundheitswesen zusammen, um genau hier anzusetzen: Wie können vermeidbare Herz-Kreislauf-Stillstände verhindert werden? Welche Qualitätsindikatoren braucht es? Und wie müssen Versorgungsstrukturen weiterentwickelt werden?

🎥 Unser Kurzückblick gibt einen kompakten Einblick in zwei intensive Tage voller Austausch, Perspektiven und Impulse.

Jetzt reinschauen und zentrale Eindrücke der Veranstaltung erleben 👇
bit.ly/badbollRuNG26

🚑 Herz-Kreislauf-Stillstand im Krankenhaus: dringender HandlungsbedarfHerz-Kreislauf-Stillstände sind nicht nur ein auße...
01/04/2026

🚑 Herz-Kreislauf-Stillstand im Krankenhaus: dringender Handlungsbedarf

Herz-Kreislauf-Stillstände sind nicht nur ein außerklinisches Problem: Jährlich kommt es in deutschen Kliniken zu 28.000 bis 38.000 Fällen – häufig außerhalb von Intensivstationen, etwa auf Normalstationen. Trotz schneller Reanimationsmaßnahmen überleben nur rund 20 Prozent der Betroffenen.

Im Rahmen der Bad Boller Reanimations- und Notfallgespräche 2026 haben Fachleute von DGAI, BDA und dem Deutschen Reanimationsregister erstmals gezielt die innerklinische Versorgung in den Fokus genommen – und klare Verbesserungspotenziale identifiziert.

Zentrale Ansatzpunkte sind u. a.:

✔️ Frühwarnsysteme zur Vermeidung kritischer Zustände
✔️ Strukturierte Notfallteams und klare Alarmierungswege
✔️ Regelmäßige Trainings für alle Berufsgruppen
✔️ Konsequente Nutzung von Daten zur Qualitätsverbesserung

Einigkeit bestand darin: Viele Maßnahmen sind bekannt – entscheidend ist ihre flächendeckende Umsetzung im klinischen Alltag.

👉 Mehr zur Pressemitteilung:
www.bda.de/pm

🚨 Das war Bad Boll 2026: Austausch, Perspektiven, nächste SchritteErstmals stand in diesem Jahr die innerklinische Reani...
26/03/2026

🚨 Das war Bad Boll 2026: Austausch, Perspektiven, nächste Schritte

Erstmals stand in diesem Jahr die innerklinische Reanimation im Mittelpunkt der Bad Boller Reanimations- und Notfallgespräche – und eines wurde schnell deutlich:

👉 Der Bedarf an Austausch ist groß.
👉 Gute Ansätze sind vorhanden.
👉 Jetzt gilt es, diese strukturiert weiterzuentwickeln und in die Versorgung zu bringen.

💬 Stimmen aus den Gesprächen zeigen:
„Der interdisziplinäre Austausch ist enorm wertvoll.“
„Viele Konzepte liegen vor – sie müssen in die Breite.“
„Die Unterschiede zwischen Kliniken sind eine Herausforderung – und zugleich eine Chance, voneinander zu lernen.“

Die Diskussionen machen deutlich: Wenn unterschiedliche Perspektiven zusammenkommen, entstehen konkrete Impulse für die Weiterentwicklung der innerklinischen Notfallversorgung. Vielen Dank an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer und an das Deutsche Reanimationsregister für die großartige Organisation!

24/03/2026

🚨 Heute gestartet: Bad Boller Reanimations- und Notfallgespräche 2026

In Bad Boll stehen am 24. und 25. März zentrale Fragen der Notfallversorgung im Fokus – in diesem Jahr erstmals mit besonderem Schwerpunkt auf der innerklinischen Reanimation.

📊 Aktuelle Daten zeigen:
In über 90 % der Fälle wird im Krankenhaus sofort reanimiert – dennoch überleben nur rund 17 % der Betroffenen.

👉 Was muss sich ändern?
Im Austausch zwischen Fachgesellschaften, Kliniken, Politik und Kostenträgern geht es um:
• Vermeidung innerklinischer Herz-Kreislauf-Stillstände
• Qualitätsindikatoren und Versorgungsstrukturen
• konkrete Ansätze zur Verbesserung der Patientenversorgung

🎯 Ziel: klare Empfehlungen für die Weiterentwicklung der innerklinischen Notfallversorgung

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🌸 Internationaler Frauentag: BDA stärkt schwangere und stillende ÄrztinnenAnlässlich des Internationalen Frauentags verö...
08/03/2026

🌸 Internationaler Frauentag: BDA stärkt schwangere und stillende Ärztinnen

Anlässlich des Internationalen Frauentags veröffentlicht der BDA eine aktualisierte Empfehlung zum Arbeitsplatz für schwangere und stillende Ärztinnen in Anästhesiologie, Intensivmedizin, Schmerztherapie und Palliativmedizin – ergänzt durch eine neue „Checkliste Schwangerschaft“.

Ziel ist es, Kliniken und Ärztinnen eine praxisnahe Orientierung zum Mutterschutz zu geben und sichere Weiterarbeit zu ermöglichen. Denn: Schwangerschaft bedeutet nicht automatisch ein Beschäftigungsverbot – mit geeigneten Schutzmaßnahmen kann die Tätigkeit häufig weitergeführt werden.

Das Update bündelt neue rechtliche Regelungen, aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse sowie erstmals eine bundeseinheitliche Regel zum Umgang mit volatilen Anästhetika im OP.

👉 Mehr zur Pressemitteilung:
www.bda.de/frauentag26

Am 6. März von 14.30 Uhr bis 16.30 Uhr heißt es auf dem   im Rheinsaal: Dienstbeginn auf der Rettungswache Koblenz.Die e...
25/02/2026

Am 6. März von 14.30 Uhr bis 16.30 Uhr heißt es auf dem im Rheinsaal: Dienstbeginn auf der Rettungswache Koblenz.

Die ersten Schichten im Rettungsdienst oder in der ZNA fühlen sich oft an wie ein Sprung ins kalte Wasser. Viele Entscheidungen in kurzer Zeit, hoher Druck, steile Lernkurve. Stress? Garantiert. 💥

In diesem gemeinsamen „Dienst“ erwarten Sie:

🧠 Praxisnahe Tipps & Tricks aus präklinischer und klinischer Notfallmedizin
🏥 Erfahrungswerte aus der Notfallpflege
🧭 Orientierung für typische Anfangssituationen
🛠️ Konkrete Kniffe für die ersten – und auch die hundertsten – Einsätze

Keine Hochglanztheorie ✨❌
Dafür echter Alltag, ehrliche Einblicke und direkt umsetzbares Wissen ✔️

Ob frisch gestartet oder längst routiniert im Dienst: Mitmachen lohnt sich – versprochen. 🙌

Jetzt anmelden für den : www.dink-kongress.de

Ein krisenfestes Gesundheitssystem braucht klare Führungs- und Alarmstrukturen. BDA, DGAI und DAKEP fordern deshalb, die...
24/02/2026

Ein krisenfestes Gesundheitssystem braucht klare Führungs- und Alarmstrukturen. BDA, DGAI und DAKEP fordern deshalb, die Krankenhaus-Alarm- und Einsatzplanung (KAEP) gesetzlich zu verankern – inklusive einer klaren Definition, welche Mindestanforderungen Krankenhäuser im Hinblick auf Krisen- und Verteidigungsfähigkeit erfüllen müssen, wie Führungsfunktionen ausgestattet sind und welche personellen Ressourcen dauerhaft vorzuhalten sind.

Krisenvorsorge darf nicht „nebenbei“ erfolgen und nicht vom ökonomischen Druck des Klinikalltags abhängen. Krankenhäuser müssen auch unter außergewöhnlichen Belastungen handlungsfähig bleiben.

Mehr zur PM: 👉 www.bda.de/pm

BDA & DGAI: Ergänzung zu Mindestanforderungen für die KinderanästhesieBDA und DGAI haben ihre Empfehlungen zur apparativ...
20/02/2026

BDA & DGAI: Ergänzung zu Mindestanforderungen für die Kinderanästhesie

BDA und DGAI haben ihre Empfehlungen zur apparativen Ausstattung des anästhesiologischen Arbeitsplatzes um Aspekte der Kinder- und Kinderkardioanästhesie ergänzt. Berücksichtigt werden auch der Kinder-Aufwachraum sowie anästhesiologische Arbeitsplätze bei Kinderkardioanästhesien. Ziel ist es, die Patientensicherheit weiter zu stärken und eine hochwertige Versorgung sicherzustellen.

👉 Mehr im Text: https://bit.ly/erg-01-26


29 Min.

Die Verbände BDA und DGAI haben eine Ergänzung zu den Mindestanforderungen zur apparativen Ausstattung des anästhesiolog...
17/02/2026

Die Verbände BDA und DGAI haben eine Ergänzung zu den Mindestanforderungen zur apparativen Ausstattung des anästhesiologischen Arbeitsplatzes beschlossen: Die bisherige Übergangsfrist für die Ausstattung mit Anästhesie-Beatmungsgeräten bis zum 1. 1. 2028 bleibt bestehen. Für mobile Einzelarbeitsplätze in Praxen wird diese Frist jedoch solange verlängert, bis geeignete transportable Geräte am Markt verfügbar sind.

In der Zwischenzeit kann ersatzweise ein Narkosegerät ohne Ventilator genutzt werden, wobei für den Notfall zusätzlich ein maschinelles Notfall- oder Intensivbeatmungsgerät vorgehalten werden muss.

👉 Mehr dazu im Text: https://bit.ly/erg-01-26

Adresse

Neuwieder Straße 9
Nuremberg
90411

Webseite

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