19/04/2026
Alkoholbedingte Schäden sind eines der größten und zugleich am meisten übersehenen Gesundheitsprobleme in Großbritannien. Die Auswirkungen sind nicht nur in Krankenhäusern und Kliniken zu spüren, sondern auch in den Familien, an Arbeitsplätzen und in den Gemeinden.
Die Kosten sind erschütternd hoch und werden allein in England auf über 27 Milliarden Pfund pro Jahr geschätzt, bedingt durch die Belastung des staatlichen Gesundheitsdienstes (NHS), der Sozialfürsorge, der Kriminalität und Produktivitätsverluste.
Am schwersten trifft es die am stärksten benachteiligten Bevölkerungsgruppen, wodurch sich die gesundheitliche Kluft zwischen den Reichsten und den Ärmsten weiter vergrößert.
Eine Gruppe von Expert*innen aus Wissenschaft, Therapie, zivilgesellschaftlichen Organisationen, Familienhilfegruppen, Kommunalverwaltung, Politik und Gesundheitswesen hat eine gemeinsame Vision, drei klare Ziele und acht evidenzbasierte politische Prioritäten für das nächste Jahrzehnt entwickelt.
Das Projekt gibt allen, die sich für die Verringerung alkoholbedingter Schäden einsetzen, eine gemeinsame Richtung vor.
👉 https://www.alkoholpolitik.de/aktuell/europa-und-eu/grossbritannien/1357-langfristige-strategie-zur-bekämpfung-alkoholbedingter-schäden-in-großbritannien