11/08/2021
-ᴏsᴛᴇᴏᴘᴀᴛʜɪᴇ-
Was ist Osteopathie überhaupt ?
Der Wissenschaftliche Dienst des Bundestages definiert die Osteopathie als “komplementär medizinische Methode, die als Erweiterung der manuellen Medizin betrachtet wird”. Die Osteopathie bedient sich teilweise ähnlicher Techniken wie die manuelle Medizin, ist mit dieser aber nicht gleichzusetzen.
Ein grundlegendes Ziel der Osteopathie ist die sogenannte Homöostase – also ein stofflich-energetisches Gleichgewicht im Körpergewebe. So wirkt diese generelle Entlastung sehr positiv auf die zirkulatorischen Systeme unseres Organismus. Diese optimierte Zirkulation der Flüssigkeiten (Blut, Lymphe, Liquor, Extrazellulärflüssigkeit, u.a.) ist die unabdingbare Grundlage jeder Homöostase im menschlichen Körper und damit der Heilung bis in die kleinste Zelle hinein.
Erst diese Wirkung erzeugt eine umfassende tiefen Regeneration des Gewebes.
Gerade chronische Schmerzen – ganz gleich wo – sind ein wichtiges Einsatzgebiet für die Osteopathie.
Heute kennt die Osteopathie neben der parietalen noch zwei weitere große Teilbereiche:
* die viszerale Osteopathie, deren Fokus auf den inneren Organen und dem umgebenden Gewebe liegt
* und die kraniosakrale Osteopathie, die sich mit dem Gehirn, dem Rückenmark und den Hirnhäuten beschäftigt und von der unbelegten Annahme bestimmter körpereigener Rhythmen ausgeht.
Die Osteopathie stellt eine sanfte Behandlungsmöglichkeit für sehr viele Beschwerden dar und ist aufgrund ihrer einfühlsamen und schmerzfreien Art sogar für Säuglinge geeignet.
Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass die Osteopathie den Körper zur Selbstheilung anregt und den Patienten dadurch zu einem besseren Wohlbefinden verhilft.