Brandenburger Babyzeiten

Brandenburger Babyzeiten Babyzeiten ist eine Unterstützung für alle werdenden und frischgebackenen Mütter mit ihren Babys sowie deren Väter, Geschwister und Großeltern.

Während der Schwangerschaft und im gesamten ersten Lebensjahr werden Sie sich sehr vielen Fragen stellen. Es kommt eine unglaublich schöne, manchmal aber auch sehr anstrengende Zeit auf Sie zu.

Ängste, Unsicherheiten und Bedürfnisse körperlicher sowie seelischer Art machen sich breit. Lassen Sie sich Zeit und genießen in aller Ruhe die Liebe Ihres Babys. Als Kinderkrankenschwester mit langjähriger Erfahrung und vielen schönen Einsätzen in Familien, möchte ich auch Ihnen eine kompetente Betreuung zukommen lassen. Damit Sie alle Momente noch schöner und intensiver genießen können, stehe ich Ihnen und Ihrer Familie mit vielen hilfreichen Tipps zur Seite.

Gesund in den Frühling starten, mit niedlich zubereiteten Mahlzeiten für Kinder ab dem 1. Lebensjahr
01/04/2018

Gesund in den Frühling starten, mit niedlich zubereiteten Mahlzeiten für Kinder ab dem 1. Lebensjahr

18/04/2017

Einführung in die Beikost, Babys erste feste Mahlzeit!

MIT LECKEREN REZEPTEN ZUM SELBERMACHEN

Ab wann darf und was kann mein Baby essen?

Die WHO empfiehlt, voll ausgetragene, mit Normalgewicht geborene Kinder bis zum sechsten Monat ausschließlich zu stillen, d.h. ohne weitere Speisen und Getränke außer Muttermilch.

Das eine solche Empfehlung nicht für jedes Kind zutreffen kann, erfahren Mütter im alltäglichen Umgang mit Ihren Babys.
Deshalb sollten Eltern auf die ersten Anzeichen ihres Babys reagieren und bei Bedarf zufüttern.

Mit Einführung der Beikost sollte frühestens nach vollendetem 4. Monat und spätestens mit Beginn des 7. Lebensmonat begonnen werden.
Die meisten Mütter spüren aber selbst am Verhalten ihres Babys, wann der richtige Zeitpunkt zur Beikosteinführung gekommen ist.
Sie sollten dann anfangen den Speiseplan Ihres Babys zu erweitern und die Milchmahlzeiten schrittweise durch die Beikost ersetzen.

Ab dem 5. Lebensmonat ist das Baby soweit gewachsen, dass es bereit für feste Nahrung (Breinahrung) ist.
Muttermilch oder Säuglingsmilch reichen meist allein nicht mehr aus um das Baby richtig zu sättigen.
Das Baby bekommt nicht mehr genügend, dem Alter entsprechende Energie und Nährstoffe geliefert.


- Ab dem ersten Löffelchen Beikost sollte dem Baby auch immer etwas zu trinken angeboten werden. Empfehlenswert sind hier Wasser! oder ungesüßter Tee ohne Koffein.

- Dem Beikostplan entsprechend sollte immer nur ein neues Lebensmittel eingeführt werden und über einen Zeitraum von 4-6 Tagen auf seine Verträglichkeit geprüft werden.

- Es wird jeden Monat eine weitere Mahlzeit ersetzt.

- Babybreie sollten nur 1x erwärmt werden!

- Vor dem Verzehr sollte selbstgemachtem Babybrei ein Teelöffel Öl beigefügt werden. Empfehlenswert Raps oder Maiskeimöl.

- Bei fleischhaltigem Babybrei immer einen kleinen Schluck Apfel-oder Orangensaft beifügen, dies trägt dazu bei, dass Eisen aus dem Fleisch optimal verwertet werden kann.

Der erste Brei sollte ein reiner Gemüsebrei aus einer Gemüsesorte sein.
Dieser wird nur mit einen Tropfen Öl ergänzt, damit der Körper des Babys die wertvollen Vitamine besser verarbeiten kann.
Reine Gemüsebreie können aus z.B. Karotte, Pastinake oder Kürbis bestehen.

REZEPTE ZUM SELBERMACHEN AB DEM 5. LEBENSMONAT!

Kartoffel-Avocado-Brei für Babys ab dem 5. Lebensmonat

• 1 Avocado
• 400 g Kartoffeln

Kartoffeln schälen und in kleine Stücke schneiden.
Im Topf knapp mit Wasser bedecken zum Kochen bringen.

In der Zwischenzeit die Avocado schälen und den Kern entfernen.

Wenn die Kartoffeln bissfest gekocht sind, von der Herdplatte, die Avocado zufügen und beides zu einem feinen Babybrei pürieren.

Eine Portion des leckeren Babybreis sofort verfüttern und die zweite Portion für den nächsten Tag in den Kühlschrank stellen. Weitere Portionen können im Froster Luftdicht eingefroren werden.

Aufgrund des hohen Fettgehaltes der Avocado, ist bei diesem Babybrei eine zusätzliche Zugabe von Rapsöl nicht notwendig.

Fenchel-Möhren-Brei mit Lachs ab dem 6. Lebensmonat

• 120 g Fenchel
• 120 g Möhren
• 120 g Kartoffeln
• 40 g Lachs

Kartoffeln, Möhren, Fenchel schälen und in kleine Stücke schneiden.
Im Topf knapp mit Wasser bedecken zum Kochen bringen.
Den Lachs mit etwas Rapsöl anbraten. Es dürfen keine rohen Fasern mehr vorhanden sein.
Lachs zum abgetropften Gemüse hinzufügen und fein pürieren.
Bitte daran denken, dem Babybrei vor dem Verzehr immer 1-2 Teelöffel Rapsöl beizufügen.

Kartoffeln-Möhren-Rindfleisch mit Topinambur ab dem 7. Lebensmonat

• 2 große Kartoffel
• 3 Möhren
• 50 g Topinambur
• 60 g Rinderhackfleisch
• Rapsöl

Topinambur ist ein Wurzelgemüse, das ähnlich wie Kartoffeln verwendet werden kann und einen süßlich nussigen Geschmack hat.
Topinambur besteht zu 80% aus Wasser und ist sehr kalorienarm.

Kartoffeln, Möhren und Topinambur schälen und in kleine Stücke schneiden.
Im Topf knapp mit Wasser bedecken zum Kochen bringen.
Das Hackfleisch vorab in etwas Rapsöl leicht anbraten, bis keine rohe Faser mehr vorhanden ist, bitte nicht anbrennen oder zu dunkel werden lassen.
Danach das Hackfleisch mit zum fertigen und abgetropften Gemüse geben.
Alles zusammen pürieren.

Eine Portion des leckeren Babybreis sofort verfüttern und die zweite Portion für den nächsten Tag in den Kühlschrank stellen. Weitere Portionen können im Froster, gut verschlossen, eingefroren werden.

16/04/2017

Ein wunderschönes und friedliches Osterfest mit viel Sonne, auch im Herzen, wünscht euch Brandenburger Babyzeiten.

Ein wunderschönes und friedliches Osterfest mit viel Sonne, auch im Herzen, wünscht euch Brandenburger Babyzeiten.
05/04/2017

Ein wunderschönes und friedliches Osterfest mit viel Sonne, auch im Herzen, wünscht euch Brandenburger Babyzeiten.

28/03/2017

BABYMASSAGE – nehmen Sie sich Zeit für ein paar Streicheleinheiten...

Babymassage, zum Wohl Ihres Kindes - liegt heutzutage nicht nur im Trend, sie ist nach wissenschaftlichen Erkenntnissen auch für die Gesundheit Ihres Babys wichtig.
Babymassage kann bereits ab der 7. Lebenswoche des Kindes durchgeführt werden.
Durch liebevolle, zärtliche Berührung fördern Sie das Wohlbefinden Ihres Babys und stärken sein Immun- und Nervensystem.
Die Streicheleinheiten haben nach medizinischen Untersuchungen gezeigt, dass durch die sanfte Massage über das Gehirn vermehrt Wachstumshormone ausgeschüttet werden.
Auch werden die Herz-Kreislauf-Funktion, sowie die Durchblutung der Haut und Muskeln angeregt.
Die Atmung ist intensiver und der Verdauungstrakt wird stimuliert, weshalb die Massage auch besonders für Babys mit Verdauungsbeschwerden wie z.B. Darmkoliken, Verstopfungen oder Blähungen sehr hilfreich sein kann.

Babymassage wirkt beruhigend – die Produktion von Stresshormonen, wie z.B. dem Cortisol, wird gebremst.
Das Baby wird sich dadurch noch während der Massage sehr bald beruhigen.

Zusammengefasst ist die Babymassage unter fachliche Anleitung eine der besten Methoden, um Ihr Baby entspannen zu lassen.

- Stimulation und Entspannung
- Kommunikation und Bonding - touch is talk
- Stressabbau

Jeden Monat laufen viele tolle Kurse! Schauen Sie vorbei auf
www.brandenburgerbabyzeiten.de
Nehmen Sie sich die Zeit für Ihr Baby, es wird Ihnen dabei gut gehen!

Die Signale der Babys - So verstehen Sie was Ihr Kind braucht und wie Sie sich in eine vertraute, ruhige Situation wiege...
28/03/2017

Die Signale der Babys - So verstehen Sie was Ihr Kind braucht und wie Sie sich in eine vertraute, ruhige Situation wiegen.

Mein Kind schreit und schreit, warum denn bloß? Was braucht mein Baby?
Eltern tun sich häufig schwer, die Bedürfnisse ihres Babys auf Anhieb zu erkennen. Dabei senden Säuglinge in vielen Fällen eindeutige Signale aus.

Eltern sollten aufmerksam hinschauen und immer wachsam auf die Hinweise ihres Babys achten als auch reagieren.
Wir unterscheiden Kinder mit einem normalen Schreiverhalten, welches im Durchschnitt täglich zusammengefasst 1-2h betragen kann.
Dem gegenüber stehen die sogenannten „Schreibabys“.
Mit dem umgangssprachlichen Begriff Schreibaby werden Kinder bezeichnet, die übermäßig viel und lange „exzessiv“ schreien, obwohl hierfür kein ersichtlicher Grund vorliegt.
Diese Kinder lassen sich nur schwer bis gar nicht beruhigen.
Es gibt eine 3er-Regel die besagt, dass es sich um exzessives Schreien handelt, wenn das Baby:

• mindestens an 3 Tagen pro Woche
• über 3 Stunden täglich schreit und
• dieses Verhalten länger als 3 Wochen anhält

Das Schreien bei diesen Babys kann oft organische als auch psychische Ursachen haben.

Andere Babys hingegen senden bestimmte Signale aus, um ihren Eltern mitzuteilen, was ihnen fehlt:

°HUNGER
Ist ein Baby hungrig, wird es zuerst unruhig und quengelt, bis es anfängt zu schreien.
Eltern sollten dann aber auch noch andere Dinge berücksichtigen, bevor sie schlussfolgern, dass ihr Kind Hunger hat.
Wann wurde das Kind das letzte Mal gefüttert?
Neugeborene brauchen alle eineinhalb bis vier Stunden Nahrung. Außerdem sollte das Gesicht und der Körper des Babys gut beobachtet werden.
Hat das Baby Hunger, ist der Körper eher angespannt. Hält man ihm einen Finger an die Lippen, beginnt es sofort, heftig und gierig daran zu saugen.
Streicht man direkt neben dem Mund über seine Wange, bewegt es suchend den Kopf und öffnet seinen Mund.

°MÜDIGKEIT
Wenn ein Baby müde ist, dreht es sich weg.
Dazu reibt es sich eventuell die Augen oder Ohren und versucht vielleicht auch an seinen Fingern zu saugen, um sich selbst zu beruhigen.
Es wird unruhig und fängt erst nach einer Weile an zu weinen.
Sein Körper ist erschöpft und die Augen fallen langsam zu.
Steckt man ihm dann einen Finger in den Mund, saugt das Baby sanft und beruhigend daran.
Neugeborene werden nach eineinhalb bis zwei Stunden Wachsein wieder müde.
Halten die Eltern das Baby länger wach, kann es das überreizen und zu schlimmen Schreiattacken führen.

°ÜBERREIZUNG
Wird dem Baby alles zuviel, quengelt es zunächst und wendet dann den Kopf ab, z.B. beim Spielen.
Es möchte nicht mehr beschäftigt werden, sondern braucht Ruhe. Bekommt es sie nicht, kann es heftig und schrill anfangen zu schreien. Häufig drücken sich überreizte Babys auch ins Hohlkreuz durch, der Körper ist stark angespannt.
In diesem Fall brauchen die Säuglinge die Unterstützung der Eltern, um sich zu beruhigen.
Nun sind Mama und Papa gefragt, welche das Baby sofort auf den Arm nehmen und von der Außenwelt abgrenzen.

°SCHMERZEN
Hat das Baby Schmerzen, schreit es plötzlich und schrill.
Sein Körper ist stark angespannt und zeigt eine Art Abwehrhaltung.
Wenn die Schmerzquelle erkennbar ist, können die Eltern sie oft beseitigen.
Ist unklar, warum das Kind so heftig weint, vermuten Eltern oft, dass es Bauchweh hat.
Heftiges Weinen kann aber auch bedeuten, dass das Baby überreizt ist.
Wenn das Bäuchlein tatsächlich gebläht ist, können sanfte Massagen oder entblähende Mittel helfen.
Laien sehen aber eigentlich kaum, ob sich Luft im Bauch befindet oder der Körper des Kindes bloß angespannt ist.
Holen Sie sich bei längerem Schreien Ihres Babys und einem nicht ersichtlichen Grund, Rat von Ihrem Kinderarzt.

°VOLLE WINDELN
Ein weiterer Grund kann eine volle und für das Baby unangenehme Windel sein.
Wenn das Baby weder hungrig noch müde sein kann, könnte das Problem in der Windel liegen.
Eltern sollten ohnehin regelmäßig nach der Windel schauen, denn nicht jedes Baby empfindet eine volle Windel als störend.
Es gibt Kinder, denen macht das gar nichts aus einen feuchten Po zu haben, andere sind da wiederum sehr empfindlich.

°ZU HEISS oder ZU KALT
Auch, wenn dem Baby zu heiß oder zu kalt ist, schreit es öffter.
Eltern können seine Temperatur am besten überprüfen, indem sie ihm eine Hand in den Nacken legen.
Wenn sich die Haut dort warm und verschwitzt anfühlt, ist dem Baby zu heiß, fühlt sie sich übermäßig kühl an, ist es zu kalt.
Eltern sollten am besten immer mal wieder nachschauen, ob ihr Kleines schwitzt oder friert.
WICHTIG: Die Hände und Füße des Säuglings anzufassen reicht nicht aus, um seine Körpertemperatur zu kontrollieren.
Die Extremitäten sind meistens eher kalt.

°AUFMERKSAMEIT
Möchte das Baby Aufmerksamkeit, quengelt es.
Ob die Eltern mit ihrer Vermutung richtig lagen, merken sie, sobald sie sich ihm zuwenden.
Dann beruhigt sich das Baby rasch, konzentriert sich auf sein Gegenüber und sucht Blickkontakt. So signalisiert es, dass es aufnahmebereit ist und beschäftigt werden möchte. Jetzt ist für Mama und Papa die beste Zeit, um mit ihrem Kind zu spielen.

Geben Sie sich und Ihrem Baby in jeder Situation viel Zeit und Nähe, damit es zu einem liebevollen Miteinander kommen kann.

Kleiner Mensch  ganz groß – der zu frühe Start ins LebenWenn das Baby zu früh auf die Welt kommt, ist das für viele Elte...
18/03/2017

Kleiner Mensch ganz groß – der zu frühe Start ins Leben

Wenn das Baby zu früh auf die Welt kommt, ist das für viele Eltern ein großer Schock.
Es kommt zu einer großen emotionalen und seelischen Belastung, wenn das Baby gerade mal eine Hand voll Leben ist und lange Zeit in der Klinik bleiben muss.

Als Frühchen werden Kinder bezeichnet, die vor Vollendung der
37. Schwangerschaftswoche (SSW) geboren werden.
Eine normale Schwangerschaft dauert 38.-41. SSW.

Es gibt viele Ursachen, die eine Frühgeburt auslösen können.
Dazu zählen häufig:
- Infektionen in der Schwangerschaft (oft Geschlechtskrankheiten)
- Nikotinabusus
- Alkoholabusus
- Bluthochdruckt (Präeklampsie) in Verbindung mit Proteinurie
- Diabetes mellitus und Schwangerschaftsdiabetes

Diese Faktoren können eine Plazentainsuffiziens auslösen, was wiederum zu Wehen und somit zu einer Frühgeburt führen kann.

Die Prognose von Frühgeborenen ist abhängig von zahlreichen Faktoren. Daher ist es schwer, Risiken und Chancen bei der einzelnen Frühgeburt vorherzusagen.
Je größer und reifer das Frühgeborene bei der Geburt ist, desto größer ist seine Überlebenschance.
Auch die Wahrscheinlichkeit der weiteren Entwicklung des Frühgeborenen ohne bleibende Schäden hängt davon ab.
Nach der 24. SSW hat ein Frühchen heute bei intensivmedizinischer Betreuung gute Chancen zu überleben.
Mit zunehmender Reifung steigt die Wahrscheinlichkeit schnell an.
Ab der 28. Woche liegen die Überlebenschancen schon bei 95 Prozent!
Wenn ein Kind zu früh geboren wird, sind einige Organe und Körperfunktionen noch nicht vollständig ausgebildet.
Die Atmungsorgane etwa oder das Immunsystem hatten nicht genügend Zeit, sich vollständig zu entwickeln.
In der Folge kann es zu Komplikationen kommen, die medizinisch behandelt werden müssen.
Die Chancen auf eine gesunde Entwicklung der meisten Frühgeborenen haben sich durch die heute mögliche intensive Pflege und Behandlung im Brutkasten auf der Neonatologie-Station erhöht.
Jedoch auch die starke Liebe und Nähe der Eltern, spielt eine wichtige Rolle in der weiteren Entwicklung ihrer Kinder.

16/03/2017

Ich möchte ausdrücklich darauf hinweisen, dass alle von mir benutzen Bilder/Fotos urheberrechtlich geschützt sind.
Jedes Bild untersteht einer Schutzlizenz!
Sollten diese Rechte durch fremde Verwendung oder Verbreitung verletzt werden, wird dies rechtliche Konsequenzen haben.
Von einer Abmahnung sehen wir in diesem Fall ab und werden sofort rechtliche Schritte einleiten.

Einführung in die Beikost, Babys erste feste Mahlzeit! MIT LECKEREN REZEPTEN ZUM SELBERMACHENAb wann darf und was kann m...
16/03/2017

Einführung in die Beikost, Babys erste feste Mahlzeit!

MIT LECKEREN REZEPTEN ZUM SELBERMACHEN

Ab wann darf und was kann mein Baby essen?

Die WHO empfiehlt, voll ausgetragene, mit Normalgewicht geborene Kinder bis zum sechsten Monat ausschließlich zu stillen, d.h. ohne weitere Speisen und Getränke außer Muttermilch.

Das eine solche Empfehlung nicht für jedes Kind zutreffen kann, erfahren Mütter im alltäglichen Umgang mit Ihren Babys.
Deshalb sollten Eltern auf die ersten Anzeichen ihres Babys reagieren und bei Bedarf zufüttern.

Mit Einführung der Beikost sollte frühestens nach vollendetem 4. Monat und spätestens mit Beginn des 7. Lebensmonat begonnen werden.
Die meisten Mütter spüren aber selbst am Verhalten ihres Babys, wann der richtige Zeitpunkt zur Beikosteinführung gekommen ist.
Sie sollten dann anfangen den Speiseplan Ihres Babys zu erweitern und die Milchmahlzeiten schrittweise durch die Beikost ersetzen.

Ab dem 5. Lebensmonat ist das Baby soweit gewachsen, dass es bereit für feste Nahrung (Breinahrung) ist.
Muttermilch oder Säuglingsmilch reichen meist allein nicht mehr aus um das Baby richtig zu sättigen.
Das Baby bekommt nicht mehr genügend, dem Alter entsprechende Energie und Nährstoffe geliefert.


- Ab dem ersten Löffelchen Beikost sollte dem Baby auch immer etwas zu trinken angeboten werden. Empfehlenswert sind hier Wasser! oder ungesüßter Tee ohne Koffein.

- Dem Beikostplan entsprechend sollte immer nur ein neues Lebensmittel eingeführt werden und über einen Zeitraum von 4-6 Tagen auf seine Verträglichkeit geprüft werden.

- Es wird jeden Monat eine weitere Mahlzeit ersetzt.

- Babybreie sollten nur 1x erwärmt werden!

- Vor dem Verzehr sollte selbstgemachtem Babybrei ein Teelöffel Öl beigefügt werden. Empfehlenswert Raps oder Maiskeimöl.

- Bei fleischhaltigem Babybrei immer einen kleinen Schluck Apfel-oder Orangensaft beifügen, dies trägt dazu bei, dass Eisen aus dem Fleisch optimal verwertet werden kann.

Der erste Brei sollte ein reiner Gemüsebrei aus einer Gemüsesorte sein.
Dieser wird nur mit einen Tropfen Öl ergänzt, damit der Körper des Babys die wertvollen Vitamine besser verarbeiten kann.
Reine Gemüsebreie können aus z.B. Karotte, Pastinake oder Kürbis bestehen.

REZEPTE ZUM SELBERMACHEN AB DEM 5. LEBENSMONAT!

Kartoffel-Avocado-Brei für Babys ab dem 5. Lebensmonat

• 1 Avocado
• 400 g Kartoffeln

Kartoffeln schälen und in kleine Stücke schneiden.
Im Topf knapp mit Wasser bedecken zum Kochen bringen.

In der Zwischenzeit die Avocado schälen und den Kern entfernen.

Wenn die Kartoffeln bissfest gekocht sind, von der Herdplatte, die Avocado zufügen und beides zu einem feinen Babybrei pürieren.

Eine Portion des leckeren Babybreis sofort verfüttern und die zweite Portion für den nächsten Tag in den Kühlschrank stellen. Weitere Portionen können im Froster Luftdicht eingefroren werden.

Aufgrund des hohen Fettgehaltes der Avocado, ist bei diesem Babybrei eine zusätzliche Zugabe von Rapsöl nicht notwendig.

Fenchel-Möhren-Brei mit Lachs ab dem 6. Lebensmonat

• 120 g Fenchel
• 120 g Möhren
• 120 g Kartoffeln
• 40 g Lachs

Kartoffeln, Möhren, Fenchel schälen und in kleine Stücke schneiden.
Im Topf knapp mit Wasser bedecken zum Kochen bringen.
Den Lachs mit etwas Rapsöl anbraten. Es dürfen keine rohen Fasern mehr vorhanden sein.
Lachs zum abgetropften Gemüse hinzufügen und fein pürieren.
Bitte daran denken, dem Babybrei vor dem Verzehr immer 1-2 Teelöffel Rapsöl beizufügen.

Kartoffeln-Möhren-Rindfleisch mit Topinambur ab dem 7. Lebensmonat

• 2 große Kartoffel
• 3 Möhren
• 50 g Topinambur
• 60 g Rinderhackfleisch
• Rapsöl

Topinambur ist ein Wurzelgemüse, das ähnlich wie Kartoffeln verwendet werden kann und einen süßlich nussigen Geschmack hat.
Topinambur besteht zu 80% aus Wasser und ist sehr kalorienarm.

Kartoffeln, Möhren und Topinambur schälen und in kleine Stücke schneiden.
Im Topf knapp mit Wasser bedecken zum Kochen bringen.
Das Hackfleisch vorab in etwas Rapsöl leicht anbraten, bis keine rohe Faser mehr vorhanden ist, bitte nicht anbrennen oder zu dunkel werden lassen.
Danach das Hackfleisch mit zum fertigen und abgetropften Gemüse geben.
Alles zusammen pürieren.

Eine Portion des leckeren Babybreis sofort verfüttern und die zweite Portion für den nächsten Tag in den Kühlschrank stellen. Weitere Portionen können im Froster, gut verschlossen, eingefroren werden.

Der Schnullerbaum ein großer Abschied vom Schnuller – so machen Sie Ihrem Kind die Abgewöhnung leichter!Oft sehen wir Ki...
15/03/2017

Der Schnullerbaum ein großer Abschied vom Schnuller – so machen Sie Ihrem Kind die Abgewöhnung leichter!

Oft sehen wir Kinder im deutlich fortgeschrittenem Kleinkindalter mit einem Nuckel im Mund.
Viele Eltern haben damit ein großes Problem, wenn sich das eigene Kind vom Schnuller nicht lösen möchte.
Dahinter steckt nicht nur die tägliche Gewohnheit, nein, manchmal sogar eine psychische Abhängigkeit.

Experten empfehlen, dass ein Kind spätestens bis zum 2. Lebensjahr, jedoch allerspätestens mit 3 Jahren keinen Schnuller mehr nehmen sollten.
Denn ab dem 3. Lebensjahr ist die Gefahr zu groß, dass es zu Kieferfehlstellungen kommt.
Allerdings geben die wenigsten Kinder ihre Nuckis freiwillig her.

Wie gewöhne ich meinem Kind den Schnuller ab?
Ich möchte hier eine gute alternative für alle Eltern zeigen, die Schwierigkeiten bei der Abgewöhnung haben.

Der Schnullerbaum ist eine schöne Idee, um Ihr Kind das ewige saugen am Nuckel abzugewöhnen .
In Dänemark gibt es öffentliche Schnullerbäume in Parkanlagen, wo sich Kinder bei regelmäßigen Abschiedszeremonien von ihren Nuckis verabschieden können. Auch in Deutschland wird die Tradition immer beliebter und es gibt in fast jeder Stadt öffentliche Schnullerbäume.

Ein Schnullerbaum können Sie selbst im Garten haben oder eben einen speziell ausgewiesenen Baum in einer Park- oder Freizeitanlage dafür aufsuchen.

Ein Schnullerbaum soll Ihrem Kind helfen, sich leichter von seinem geliebten Schnuller zu verabschieden.
Er soll helfen diesen oft sehr schweren Abschied mit einem positiven Erlebnis zu verbinden.

Ihr Kind kennt somit den Ort, an dem sein geliebter Schnuller geblieben ist. Außerdem hat Ihr Kind jederzeit die Möglichkeit, seinen Schnuller zu besuchen.

Verbinden Sie am besten die Übergabe des Schnullers an den Schnullerbaum mit einem kleinen Geschenk , welches am Baum befestigt ist.

• sprechen Sie mit Ihrem Kind darüber, warum es wichtig ist, sich vom Schnuller zu verabschieden (hilfreich sind dazu entsprechende Kinderbücher zum Thema Abschied vom Schnuller)
• wählen Sie einen geeigneten Zeitpunkt (ungünstig ist beispielsweise die Abgewöhnung zeitgleich mit dem Eintritt in den Kindergarten)
• kaufen Sie keine neuen Schnuller mehr
• lassen Sie den Schnuller nicht von einem auf den anderen Tag einfach verschwinden
• verzichten Sie darauf, den Schnuller vor den Augen Ihres Kindes einfach in den Mülleimer zu werfen
• reduzieren Sie die Schnullerzeit langsam von Tag zu Tag
• legen Sie bestimmte Orte (beispielsweise Auto oder Kinderzimmer) fest an denen Ihr Kind den Schnuller haben darf
• dulden Sie den Schnuller nach dem zweiten Geburtstag nur noch zum Einschlafen
• bewahren Sie die Schnuller tagsüber außerhalb der Sicht-und Reichweite Ihres Kindes auf
• versuchen Sie Ihr Kind abzulenken, wenn es tagsüber nach einem Schnuller fragt
• erzählen Sie Ihrem Kind von der Schnullerfee oder dem Schnullerbaum und machen Sie so Ihr Kind neugierig

Viel Kraft und Ehrgeiz bei der Entwöhnung wünsche ich allen Eltern!

BABYMASSAGE – nehmen Sie sich Zeit für ein paar Streicheleinheiten...Babymassage, zum Wohl Ihres Kindes - liegt heutzuta...
13/03/2017

BABYMASSAGE – nehmen Sie sich Zeit für ein paar Streicheleinheiten...

Babymassage, zum Wohl Ihres Kindes - liegt heutzutage nicht nur im Trend, sie ist nach wissenschaftlichen Erkenntnissen auch für die Gesundheit Ihres Babys wichtig.
Babymassage kann bereits ab der 7. Lebenswoche des Kindes durchgeführt werden.
Durch liebevolle, zärtliche Berührung fördern Sie das Wohlbefinden Ihres Babys und stärken sein Immun- und Nervensystem.
Die Streicheleinheiten haben nach medizinischen Untersuchungen gezeigt, dass durch die sanfte Massage über das Gehirn vermehrt Wachstumshormone ausgeschüttet werden.
Auch werden die Herz-Kreislauf-Funktion, sowie die Durchblutung der Haut und Muskeln angeregt.
Die Atmung ist intensiver und der Verdauungstrakt wird stimuliert, weshalb die Massage auch besonders für Babys mit Verdauungsbeschwerden wie z.B. Darmkoliken, Verstopfungen oder Blähungen sehr hilfreich sein kann.

Babymassage wirkt beruhigend – die Produktion von Stresshormonen, wie z.B. dem Cortisol, wird gebremst.
Das Baby wird sich dadurch noch während der Massage sehr bald beruhigen.

Zusammengefasst ist die Babymassage unter fachliche Anleitung eine der besten Methoden, um Ihr Baby entspannen zu lassen.

- Stimulation und Entspannung
- Kommunikation und Bonding - touch is talk
- Stressabbau

Jeden Monat laufen viele tolle Kurse! Schauen Sie vorbei auf
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Nehmen Sie sich die Zeit für Ihr Baby, es wird Ihnen dabei gut gehen!

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