21/11/2024
Bitte durchlesen… sehr interessant
Ja, Sport kann bei Lipödem sehr positiv wirken, obwohl er allein das Lipödem nicht heilen kann, da es sich um eine genetisch bedingte Fettverteilungsstörung handelt. Trotzdem gibt es mehrere Vorteile, die Sport bieten kann:
1. Reduktion von Begleitsymptomen: Regelmäßige Bewegung kann helfen, Schwellungen zu reduzieren, da sie den Lymphfluss und die Blutzirkulation verbessert. Das kann Druck- und Spannungsgefühle lindern.
2. Gewichtsmanagement: Auch wenn Sport das Lipödem-Fett selbst nicht reduziert, kann er helfen, das Körpergewicht insgesamt zu kontrollieren. Dies kann verhindern, dass sich zusätzliches normales Fettgewebe ansammelt, was den Zustand verschlimmern könnte.
3. Schmerzlinderung: Durch moderate Bewegung kann das Gewebe gelockert und Schmerzen, die mit dem Lipödem einhergehen, gemildert werden. Besonders Wassergymnastik oder Radfahren sind sanft und belastet die Gelenke nicht stark.
4. Verbesserung der Muskelkraft: Stärkere Muskeln können die Lymphzirkulation unterstützen und das allgemeine Wohlbefinden steigern. Kräftigungsübungen, insbesondere für die Beine, helfen dabei, die Muskeln in den betroffenen Regionen zu aktivieren.
5. Verbesserung der Lebensqualität: Regelmäßiger Sport hat auch einen positiven Einfluss auf die psychische Gesundheit. Er kann helfen, das Selbstbewusstsein zu stärken und Stress abzubauen, was bei Lipödem-Patienten, die oft auch emotional unter der Krankheit leiden, besonders wichtig ist.
Empfohlene Sportarten sind: Schwimmen, Radfahren, Wandern, Yoga, und Krafttraining, da diese Bewegungsformen das Gewebe schonen und dennoch den Kreislauf anregen.
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