26/04/2026
Wenn man müde ist und sich erschöpft fühlt ist es ein ganz normaler, menschlicher Reflex sich auszuruhen. Hinsetzen, vielleicht sogar -legen und ein bisschen zu schlafen. Danach ist man im Idealfall frisch, erholt und voller neuer Tatkraft.
Bei Fatigue und chronischer Erschöpfung funktioniert das aber nicht. Oft wacht man sogar noch müder auf, als man eingeschlafen ist. Bewegung dagegen hilft, je regelmäßiger, desto besser. Das bedeutet aber auch, dass man dabei ständig gegen die inneren Widerstände ankämpfen muss.
Sport und Bewegung konsequent im Alltag unterzubringen fällt aber vielen von uns ohnehin schon schwer genug. Im März musste ich dann auch noch wegen einer starken Erkältung eine Zwangspause einlegen. Die ist mittlerweile zum Glück wieder weg, aber die Folgen spüre ich trotzdem noch deutlich.
Wenn ich aufstehe, dann mit einer Bleischürze am Körper. Wenn ich loslaufe, dann mit Gewichten an meinen Beinen. Wenn ich meine Arme heben will, ziehen sie nach unten… Und als wäre das noch nicht genug: Es fällt mir gerade wieder mal sehr schwer, mich zu konzentrieren, komme oft nicht mehr auf die einfachsten Wörter, wenn ich etwas sagen will…
Damit das wieder besser wird, hat mir mein Schweinehund versprochen, dass er mich wieder öfter zum Sport gehen lässt. Und wenn man am Sonntagmorgen auf dem Weg dorthin mit so einem Blick belohnt wird, ist selbst der Schweinehund zufrieden.