Bestattungsinstitut Gross

Bestattungsinstitut Gross Seit über 32 Jahren familiär geführtes Bestattungsunternehmen in Offenberg, mit Zweigstellen in Bogen und Osterhofen. Dies gilt auch für sog.

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Quelle: Kostenloser Facebook Fanpage Disclaimer von der Juraforum.de-Anwaltssuche

Wie helfe ich Trauernden? Mit dem Verlust eines geliebten Menschen ist nichts mehr, wie es einmal wahr. Eine ganze Welt ...
15/04/2026

Wie helfe ich Trauernden?
Mit dem Verlust eines geliebten Menschen ist nichts mehr, wie es einmal wahr. Eine ganze Welt stürzt zusammen, der Boden wird unter den Füßen weggerissen. So oder ähnlich berichten Trauernde von ihren Gefühlen. Nun braucht es Hilfe und Unterstützung. Doch Freunde und Verwandte sind oft unsicher und wissen nicht, wie sie helfen können. „ du kannst dich jederzeit an uns wenden. Gib uns Bescheid, wenn du Hilfe brauchst.“ So klingen gut gemeinte Hilfsangebote. Aber was dadurch entsteht, ist Passivität. Man wartet, bis die oder der Betroffene sich meldet. Doch Trauernde ziehen sich oft zurück, weil sie nicht zur Last fallen oder um etwas bitten wollen. Viel besser ist es, aktiv zu werden. Wichtig ist: das Gespräch zu suchen und gut zuzuhören. Fragen Sie zum Beispiel nach schönen Erinnerungen und Erlebnissen. In der Trauer tut es gut, von dem verstorbenen Menschen erzählen zu können. So bleibt die Person gefühlt „ im Leben“. Es ist nicht schlimm, wenn dabei Tränen fließen. Ein jüdisches Sprichwort lautet: „ was Seife für den Körper ist, sind die Tränen für die Seele.“
„ hast du Lust, am Sonntagnachmittag mit ins Kino zu kommen? “Konkrete Vorschläge für Unternehmungen sind ebenfalls hilfreich. Wenn es nicht sofort klappt, bleiben sie dran und geben Sie nicht gleich auf. Manche Menschen können in ihrer Trauer schon früher auf solche Angebote eingehen, andere brauchen länger, bis sie wieder an Aktivitäten teilnehmen möchten. Das wichtigste aber ist, geduldig zu sein. Freunde und Verwandte denken manchmal, die Trauer dauere zu lange und müsste doch schon abgeschlossen sein. Aber wie lange Trauer dauert, ist individuell ganz unterschiedlich. Trauer braucht einfach die Zeit, die sie braucht.

Aschenbeisetzung von ihren Anfängen bis zur Gegenwart Teil 3Moderne Kolumbarien Während auf der einen Seite die einzelne...
08/04/2026

Aschenbeisetzung von ihren Anfängen bis zur Gegenwart Teil 3
Moderne Kolumbarien
Während auf der einen Seite die einzelnen Urnen und ihre Grabstätte auf diese Weise fast unsichtbar geworden sind, entwickelt sich auf der anderen Seite die Tendenz zu einer neuen verstärkten Sichtbarkeit der Urnen. Ebenfalls seit der Jahrhundertwende werden in immer aufgelassenen Friedhofskapellen, Mausoleen oder Kirchenräumen neue Aufbauten zu offenen und auch zur verschlossenen Aufstellung von Urnen eingerichtet. Die ersten Kirchen – Kolumbarium entstand 2004 in Sangt Josef in Aachen nachdem die Kirche zuvor entweiht worden war. Bei diesen Kolumbarien handelt es sich meist um den Einbau - oft künstlerisch gestalteter – Nischenwände und Türme in vorhandenen ungenutzten ehemals sakralen Gebäuden oder Friedhofarchitekturen. Die oft nur durch eine Glastür verschlossenen oder sogar ganz offenen Nischen zeigen gut sichtbar meist individuell gestaltete Urnen. Sie gibt es inzwischen in den verschiedensten Materia ja Linien und Formen als Überurnen für die einfachen metallenen Aschenkapseln, in welche die Asche im Krematorium eingefüllt wird. Dazu können die Nischen mit Kleinen Erinnerungsstücken und Blumen ausgeschmückt werden, so dass das Andenken an die Verstorbenen sehr persönlich und dabei zugleich für jeden Besucher sichtbar gestaltet werden kann. Vorläufiger Höhepunkt dieser Tendenz zu einer als höherwertig vermarkteten Erinnerungskultur ist das im Juni 2024 eröffnete Kolumbarium „die Eiche“.
Der historische Speicher an der Trave in Lübeck ist als Urnenfriedhof mit einem eigens dafür entwickelten stilistischen und kulturellen Konzept eingerichtet worden das künstlerische Konzept beinhaltet auch, dass sich diejenigen, die dort beigesetzt werden oder in Asche eines Angehörigen dort für einen bestimmten Zeitraum aufbewahren lassen wollen, sich in die entsprechenden Vorgaben einfügen. So sind für den öffentlichen Bereich zum Beispiel nur eigens für dieses Konzept Entworfener Aschen Schachteln zulässig. Viele dieser neuen Kolumbarien ermöglichen, dass Abschiedsfeier und Beisetzung am selben Ort stattfinden. Daneben werden weitere kulturelle Veranstaltungen durchgeführt und es wird explizit die Möglichkeit zu sogenannten Trauerhandlungen gegeben. So lädt in der „Eiche“ Ein großer Schreibtisch inklusive Papiers und stiften dazu ein, den verstorbenen Briefe zu schreiben und sie dort zu deponieren. Gerade solche und ähnliche Trauerrituale werden zurzeit immer mehr in den Fokus der öffentlichen Wahrnehmung gerückt. Zurzeit bekommt die Kremation durch neue Beisetzungsformen Konkurrenz. So wird zum Beispiel die englische Firma Resomation Ltd Für ihr Verfahren der alkalischen Hydrolyse mit dem Begriff „flüssige Kremation“. Bei der – in Deutschland noch nicht legalisierten, aber in Irland schon in einer Anlage betriebenen – Auflösung des Leichnams in einem Flüssigkeitsbehälter, werden die zerkleinerten Skelettreste/Überreste den Angehörigen in einer Urne übergeben. Damit eröffnen sich nach der Einführung der Kremation vor 150 Jahren ganz neue Möglichkeiten der Beisetzung, die einmal der Feuerbestattung den Rang ablaufen könnten.

Aschenbeisetzung von ihren Anfängen bis zur Gegenwart Teil 2Friedhöfe und UrnenwändeInsgesamt verlagerten sich die offen...
01/04/2026

Aschenbeisetzung von ihren Anfängen bis zur Gegenwart Teil 2
Friedhöfe und Urnenwände
Insgesamt verlagerten sich die offenen Beisetzungen immer mehr ins Freie wo nun auch neue freistehende Kolumbarien eingerichtet wurden. Wegweisend für sie wurden platzsparende Urnenwände mit genormten und verschließbaren recht technischen. Ein wegweisendes Beispiel dafür ist die 1926 nach Plänen von Stadtbaurat Paul Wolf in Dresden Tolkewitz errichtete Anlage mit 5 Innenhöfen aus dem damals neuartigen Muschelkalkbetonwerkstein. Ähnliches lässt sich heute überall auf Friedhöfen in Deutschland und Europa finden. Daneben entstanden Urnengrabmäler in den unterschiedlichsten Formen, Die stilistisch anfangs gern Historisierend gestaltet wurden, sie später aber auch an den neuen zeitgenössischen Formen wie z. B. Am dem nach dem Ersten Weltkrieg aufkommende Expressionismus Orientierten. Anhänger der damals noch relativ wenig vor verbreiteten Feuerbestattung regten schon in den Zwanzigern Jahren an, gemeinsamer Aschengräber anzulegen. So entstanden nach 1945 zuerst im Osten Deutschland neue Urnen Gemeinschaftsanlagen in Form von Rasenfeldern ohne die Möglichkeit, dort ein Einzelgrabmal aufzustellen. Solche anonymen Aschenbestattungen bereiteten sich seit den Siebzigern Jahren in ganz Deutschland so weit aus, so dass es heute kaum noch einen Friedhof gibt, der diese Möglichkeit nicht anbietet.
Aschestreuflächen
Daneben wurden Flächen eingerichtet, auf denen die Asche verstreut werden kann und nicht mehr unterirdisch in Aschekapseln vergraben werden muss. Die ersten Asche Streuwiese entstand im Juli 1985 auf dem Westfriedhof in Rostock. Allerdings besteht in Deutschland, anders als in den meisten europäischen Ländern, Friedhof zwang. Daher ist es noch heute mit Ausnahme des Bundeslandes Bremen nirgendwo erlaubt, die Asche Verstorbener anderswo als auf einem Friedhof bei Zusetzen oder auszustreuen.
Bestattungswälder
Das erhöhtes Umweltbewusstsein hat dazu geführt, das Aschen Grabstätten seit dem Beginn des 21. Jahrhunderts auch in eigens dafür ausgewiesenen Waldstücken am Fuße von Bäumen beigesetzt werden. Zuerst durch Firmen wie Friedwald (seit 2001) oder Ruheforst (seit 2005) propagiert, sind inzwischen auch auf Friedhöfen solche Waldbestattungen möglich. Die Namen der Beigesetzten können dabei in unterschiedlicher Weise am Ort oder in der Nähe des sonst unsichtbaren Grabes angebracht werden.

Aschenbeisetzung von ihren Anfängen bis zur Gegenwart Die Verbrennung der Toten und Beisetzung ihrer Aschen in der Erde ...
25/03/2026

Aschenbeisetzung von ihren Anfängen bis zur Gegenwart
Die Verbrennung der Toten und Beisetzung ihrer Aschen in der Erde ist neben der ehrt Beisetzung des Leichnams eine sehr alte Form der Bestattung. Archäologische Funde in Europa und im Nahen Osten deuten darauf hin, dass diese bereits in der Jungsteinzeit, also seit circa. 7000 v. Chr., Verbreitet war. Die frühesten bekannten Urnen sind einfache Ton – oder Keramikgefäße in bauchiger Form, manchmal mit einfachen Mustern verziert. Aus der Bronzezeit sind dann aus vielen Kulturen Europas und des Nahen Ostens Grabhügel und Urnenfelder gefunden worden, Deren Urnen aufwendiger gestaltet und oft mit geometrischen Mustern und Symbolen geschmückt sind. Für die europäische Kultur sind besonders die Vorbilder aus der griechischen und römischen Antike bedeutsam. Die vielgestaltigen keramischen Urnen dieses Zeitraums wurden oft bemalt oder figürlich ausgeformt. Ihre Gestaltung wurde seit der Wiederentdeckung der Antike zur Zeit der Renaissance Immer wieder aufgenommen. Daneben waren in Griechenland und dem römischen Reich auch bronzene und hölzerne Aufbewahrungsgefäße für Aschen und Benutzung, Während die Etrusker Urnen in Kastenform verwendet, deren Deckel mit Idealisten der Verstorbenen geschmückt waren.
Römische Kolumbarien
Zur Aufbewahrung der Asche wurden in antiken Rom sogenannte Kolumbarien (lateinisch für Taubenschlag) errichtet. In ihren Nischen wurden nach dem Aufkommen des Christentums auch die Asche der Anhänger dieser Religion beigesetzt. In den meisten unterirdischen erbauten Wände waren reihenweise halbrunde Nischen eingearbeitet. Jede bot Platz für einen tönernen Aschenkopf (Olla).
Auf einem Marmor Täfelchen darüber wurde der Name der Beigesetzten eingeritzt. Als das Christentum im vierten Jahrhundert zur dominierenden Religion wurde, begannen sich die Vorstellung von der Auferstehung der Toten und parallel dazu die Ablehnung der Feuerbestattung durchzusetzen. Nachdem Karl der Große im Jahr 789 diese Bestattungsart in seinem Reich verboten hatte, wurde die Beisetzung in geweihter Erde in und um die christlichen Kirchen Jahrhunderte lang zur einzigen legitimen Bestattungsform in Europa.
Aufklärung und Feuerbestattung
Erst die Aufklärung im 18. Jahrhundert brachte die antiken Ideen der Feuerbestattung wieder in die Öffentlichkeit. Möglicherweise kam es hinzu, dass durch die sukzessive Eroberung Indiens durch die Engländer der Jahrhundertmitte auch die in dieser Kultur Welt verbreitete Feuerbestattung in Europa bekannt wurde. Als der englische Dichter Percy Bysshe Shelley Auf einer Bootsfahrt im Mittelmeer ertrank, erfüllten seine englischen Dichterfreunde seinen Wunsch, nach dem Vorbild der Antike verbrannt zu werden. Seine Überreste wurden am Strand auf einem Scheiterhaufen mit einem eisernen Rost – wie er noch heute in Indien üblich ist – gelegt und die Ascher auf den Protestantischen Friedhof in Rom beigesetzt.
Industrialisierung
Allerdings gewannen die Kremation erst mit der einsetzenden Industrialisierung im 19. Jahrhundert an Bedeutung, als mit dem Verbrennung O Ofen eine technische Lösung anstelle der – durch die führenden Hexenverbrennungen geächtet – Scheiterhaufen erfunden worden war. Zudem 1878 in Gotha eröffneten ersten deutschen Krematorium gehört eine Feierhalle mit einem offenen Umgang, der nach antikem Vorbild als Kolumbarium bezeichnet wird. Dort sind auf Sockeln, Stufen und in einer Reihe Gleichförmiger wann Nischen Urnen aufgestellt. In ihren frühen Formen lehnen sie sich häufig am Antike Voluten – Kratere An und weisen damit sowohl in ihrer Gestaltung wie in der Benennung des Raumes auf die Bedeutung der Antike als Vorbild hin. Urnen wurden aber von Anfang an nicht nur in Kolumbarien aufbewahrt, sondern auch auf Friedhöfen – zuerst meist auf Sockeln oder innerhalb von architektonischen Formen – aufgestellt. Dafür wurden bald eigene Urnenhaine mit kleineren Grabstellen für eine oder 2 Aschen Beisetzungen eingerichtet. Daneben könnten auch auf größeren Familien Gräbern aufwendig gestalte ne Urnenwände erbaut werden wie zum Beispiel das Jugendstilgrabmal der Familie Fera Von 1908 auf dem Ohlsdorfer Friedhof in Hamburg. Mit den Reformbewegungen seit der Wende zum 20. Jahrhundert entstanden neue Beisetzungsformen, mit denen sich auch das Urnengrabmal veränderte. In Hamburg wurden im Rahmen der Friedhofsreformbewegung nach dem Ersten Weltkrieg sogenannte Aschen Grabgärten eingerichtet. Ihre um jeweils einen Brunnen herum angelegten Grabreihen waren von geschnittenen Hecken getrennt. Propagiert wurden eigens für sie entworfene Grabmale in Form von niedrigen Pfeilern, Stelen und erhöhten Kissensteinen.

Institutionalisierter TodDie Kultur- und Sozialgeschichte der Berliner Leichenhäuser im 19. Jahrhundert „Die Leichenhäus...
18/03/2026

Institutionalisierter Tod
Die Kultur- und Sozialgeschichte der Berliner Leichenhäuser im 19. Jahrhundert
„Die Leichenhäuser sind einfache und prunkvolle Gebäude, die unter gehöriger Aufsicht stehen, und die den Zweck haben, dass unter ihrem Dache ein dem Anschein nach erloschenen Leben wieder erwachen kann. Sie sind einladende Hallen für den zweifelhaften Mittelzustand zwischen einem noch schwach glimmenden Lebensfunken und dem wirklichen Tode. In brüderlicher Eintracht herrschen in ihnen: Seyn und Nichtseyn – Schlaf und Tod!“

Mit diesen Worten fasste 1829 der königliche hannoversche Hof-Medicus Johann Gottfried Taberger (geb. 1781) die Intension zur Gründung von Leichenhäusern zusammen. Demnach dienten diese Einrichtungen der endgültigen Feststellung, ob ein vorgeblich toter Mensch tatsächlich verstorben war oder womöglich doch noch ins Leben zurückgeholt werden konnte. Spätestens seit dem Ende des 18. Jahrhunderts zeichneten sich im europäischen Bestattungswesen weiträumige Veränderungen ab, die letztlich zu einem eklatanten Wandel der Vorstellungen vom Tod und den Verstorbenen in den westlichen Gesellschaften geführt haben. Die Leichenhäuser stellen dabei einen Aspekt dar, an denen sich diese Prozesse ablesen lassen. Um die Genese dieser neuen Institution verstehen zu können, bietet sich ein Blick auf das medizinische Geschehen des 18. Jahrhunderts an. Innerhalb der damaligen Ärzteschaft wurde ein langwieriger Diskurs über die Schwierigkeit, den Tod eines Menschen zeitnah und präzise feststellen zu können, geführt.
Angst vor dem Lebendig-begraben-werden
Obgleich viele der heutigen Todeskennzeichen bereits im 18. Und frühen 19. Jahrhundert bekannt waren, wurde diesen kein ausreichendes Vertrauen geschenkt. Vielerorts wurde allein die Verwesung als einziges sicheres Todesmerkmal anerkannt. Da diese jedoch mit Verzögerung auftritt, rief dies neue Schwierigkeiten bezüglich des Umganges mit den vermeintlichen Verstorbenen hervor. Denn die Feststellung des Todes wurde nicht selten durch medizinische Laien vorgenommen. Auch stand ab der Wende zum 19. Jahrhundert noch kein adäquates Instrumentarium zur Verfügung, um den Tod mit Sicherheit festzustellen zu können. Dieses Dilemma war nicht neu, doch entwickelte sich ab der Mitte des 18. Jahrhunderts in Europa die Angst vor dem Lebendig-begraben-Werden scheintoter Menschen zu einem verbreiteten Phänomen.
Scheintod
Unter „Scheintod“ verstand man im 18 und 19. Jahrhundert einen „Mittelzustand zwischen Leben und Tod“. Der Leibarzt des preußischen Königs und Direktor der Berliner Charitè, Christoph Wilhelm Hufeland (1762-1836), propagierte den Gedanken an eine Lebenskraft, die auch dann noch dem menschlichen Leib innewohnen würde, wenn äußerlich keine Lebenszeichen mehr erkennbar wären. Mit Hilfe äußerer oder innerer Reizungen des Leibes sollte in einem solchen Fall erreicht werden, die Scheintoten ins Leben zurückzubringen.
Einführung von Bestattungsfristen
Da sich die medizinische Problematik der Todesfeststellung zu diesem Zeitpunkt nicht beheben ließ, bemühte man sich, andere Lösungsansätze zu finden. Eine der ersten Maßnahmen bestand in der Einführung von Bestattungsfristen. Mit dieser Wartefrist von 48 bis 72 Stunden zwischen der Todesfeststellung und der Beerdigung der Verstorbenen sollte in den deutschen Staaten der Verwesungszeit Rechnung getragen werden. Dies war die Geburtsstunde der Leichenhäuser, die zwei unterschiedliche Ziele verfolgten: Zum einen sollten die Beobachtung von scheinbar verstorben Menschen auf potenzielle Lebenszeichen ermöglichen; zum anderen dienten sie dem sanitätspolizeilichen Bestreben der Seuchenprävention und verbesserter Hygiene.

Die letzte Visitenkarte Teil 2Digitalisierung und Forschung Heutzutage wird es leider nicht mehr Mode, viele eindeutige ...
11/03/2026

Die letzte Visitenkarte Teil 2
Digitalisierung und Forschung
Heutzutage wird es leider nicht mehr Mode, viele eindeutige Angaben zum Verstorbenen, wie zum Beispiel Geburts – und sterbe Ort oder dessen Beruf wegzulassen und die Daten auf ein Minimum zu begrenzen. Eine spätere Zuordnung für den Forschenden wird damit teilweise unmöglich gemacht. Denn welcher der zahlreichen „Josef Mayr“ oder „Maria Huber“, Von denen nur das Geburtsjahr unter Sterbejahr abgedruckt wurde, ist der Vorfahre, dem Mann eigentlich sucht? Die Ursachen dieses Minimalismus ist schwer ergründbar – Als positives Beispiel kann auf alle Fälle das sterbe Bild von Adolf Giegler Betrachtet werden. Man schätzt, dass allein in Bayern in den letzten 100 Jahren rund 6000000 verschiedene sterbe Bilder gedruckt wurden. Vor vielen Jahren beschloss der bayerische Landesverein für Familienkunde (B L f) die eigene Sammlung von zirka 50000 sterbe Bilder zu digitalisieren und für weitere Forschungen zugänglich zu machen. Daraus entwickelte sich über die Jahre unter der Leitung von Anna Probst, Walter Müller (Administrator) und Rolf Freytag (Programmierung), ein einzigartiges „Mit-mach-projekt“ Mit dem Ziel, einem beträchtlichen Teil aller überlieferten Sterbebilder Bayerns zu sammeln. Mit Hilfe mehrere komfortablen Einzüge – Scanner für Fotos und Dokumente in den Bezirksgruppen des BLF wurden sowohl bei den Vereinsabenden als auch an einigen Stammtischen systematisch sterbe Bildersammlungen eingescannt und von vielen fleißigen Helfern in einer Datenbank erfasst, so dass der Bestand inzwischen auf über 1,3 Millionen Sterbebilder angewachsen ist. Neben Vereinsmitgliedern und Sammlern stellen auch viele Privatpersonen hier ihre sterbe Bilder zur Verfügung. Über die Jahre waren es etwa 150 – 200 Personen, die mehr oder weniger ihre freien Zeit in die manuelle Erfassung der Daten der sterbe Bilder investierten. Inzwischen wird die Erfassung weitgehend über eine KI – basierende Software vorgenommen und dabei auch Mögliche du Blättern automatisiert aussortiert, so dass der Aufwand für die weitere Nachbearbeitung und Kontrolle minimiert werden konnte.
Handgeschriebenes Sterbebild
Aus dem Erfassungsgebiet, das überwiegend Bayern und die Grenzregionen zu Österreich hin umfasst, tauchen immer wieder besondere und äußerst interessante und kuriose Sterbebilder auf. So zum Beispiel ein handgeschriebenes Sterbebild von 1837, das mit rotem Stickgarn angefasst wurde. Es zeigt einen Sterbebild Vordruck, der von Hand auf der Rückseite beschriftet wurde und gleichzeitig ein frühes Beispiel für ein Andachtsbild ist, das dem Gedenken an mehreren Familienmitgliedern – In diesem Fall dem Elternpaar Johann ev. Klök von Kleinkitzighofen und dessen Frau M. Josepha, geb. Maugg – gewidmet ist. Letztendlich ist das Sterbebild ein wichtiger Bestandteil der Erinnerungskultur und im übertragenen Sinne auch die letzte Visitenkarte.

Die letzte Visitenkarte Teil 1Ein fester Bestandteil der Erinnerungskultur in vielen, überwiegend katholischen geprägten...
04/03/2026

Die letzte Visitenkarte Teil 1
Ein fester Bestandteil der Erinnerungskultur in vielen, überwiegend katholischen geprägten Regionen ist das Sterbebild oder der Totenzettel, welche an die Trauergäste auf der Beerdigung ausgegeben werden. Sterbebilder sind somit eines der letzten schriftlichen Zeugnisse, die über jemand angefertigt werden. Viele bewahren diese sterbe Bilder auf, um sich später an die Menschen aus der Familie, dem Bekanntenkreis oder der Ortschaft zu erinnern und ihrer zu gedenken. In vielen Familien bewahrt man traditionell die Sterbebilder der nahen Verwandten sogar in der Familienbibel auf.
Erinnerungskultur
diese kleineren oder größeren „Sammlungen“ Sind aus Sicht der Heimat – und Familienforschung als Datenquelle äußerst interessant, Da, bedingt durch die heutigen Datenschutzrichtlinien, viele Informationen nicht mehr auf andere Weise zugänglich sind. Darüber hinaus stellen sie ein Einzigartiges Untersuchungsmaterial für weitergehende Forschungen da, wie die Entwicklung der Erinnerungskultur und Volksfrömmigkeit, der Mentalitätsgeschichte sowie zu vielen anderen Aspekten der künstlicherischen Sterbebildgestaltung.
Die bildliche Gestaltung entspricht immer dem jeweiligen Zeitgeist. Hauptthemen waren früher ausschließlich religiös geprägte Motive, wie etwa die Passion Christi, Ölberg Motive, der Themenkreis der Gottesmutter Maria, Heiligendarstellungen, betender Hände oder Schutzengelddarstellungen bei Sterbebildern für Kinder im Besonderen. Heutzutage geht der Zeitgeist vielfach auch zur Wahl nicht religiöser Motive, wie herbstliche Landschaften, Bäume und Blumen oder Orte der Ruhe. Neben der bildlichen Seite als Andachtsbild spielte die Rückseite in ihrer textlichen Gestaltung eine ebenso wichtige Rolle. Etwa bis 1950 war diese sehr informativ. In früheren Zeiten war es den Menschen wichtig, möglichst viele Informationen über die Verstorbenen auf die Gedenkbilder mit aufzunehmen, was für uns in der Familie – und Heimatforschung heute eine aufschlussreiche sekundärquelle darstellt. Der Leser kann viel ist über die Lebensdaten und der Familien – und Gesellschaft stand des Verstorbenen erfahren. Je angesehener und Prominenter der Verstorbene war, desto detaillierter wurden die Angaben ausgeführt. Die Berufsbezeichnung galt als unerlässlich. Während der beiden Weltkriege kamen militärische Verdienste und Kriegsauszeichnungen als Information hinzu. Weiterspielten Hof- und Flurnamen in der früheren Landwirtschaft geprägten Gesellschaft eine gewichtige Rolle. Langes oder kurzes Leiden oder bei Unglücksfällen auch deren Art fand besondere Erwähnung auf den Totenzettel. Mit Aufkommen der Fotografie am Ende des 19. Jahrhunderts fanden auch Bilder des verstorbenen Einzug auf den sterbe Bildern.

Was bleibt?Das Leben ist Veränderung – und das ist auch gut so. Denn alles Lebendigeentwickelt sich weiter und muss es t...
11/02/2026

Was bleibt?
Das Leben ist Veränderung – und das ist auch gut so. Denn alles Lebendige
entwickelt sich weiter und muss es tun: das ist in der Evolution so vorgesehen. Doch wenn sich immerfort alles verändert, bleibt dann nichts bestehen? Beständigkeit ist etwas, nachdem wir Menschen und sehnen. Irgendetwas, was uns halt gibt, weil es vertraut ist. Etwas, was bleibt.
Was bleibt uns von unseren Vorfahren, von unseren Eltern oder Großeltern? Auch wenn sie verstorben sind, bleiben Sie doch unvergessen. Sie leben nicht nur in unserer Erinnerung fort, sondern auch in gegenwärtigen Erlebnissen, Gleichnissen und Momentaufnahmen. Sei es, dass jemand die Augenbraue genauso hochzieht, wie unser Vater es immer getan hat - oder wir hören plötzlich jemand laut lachen, genauso wie Oma Elisabeth immer gelacht hat. Genauso? Fast genauso. „same, same but different“ – Diese Redewendung aus Thailand bedeutet: „genau so, aber anders“. Wir Menschen sind uns alle irgendwie ähnlich, und doch sind wir verschieden. Trotzdem springt er in solchen Momenten über: der Kleine Funken Vertrautheit. Wenn jemand uns an einen verstorbenen Menschen erinnert, dann ist das wie ein Überbleibsel – Ein schönes Souvenir aus einem vergangenen Leben. Etwas, das bleibt.

Trauer in Uniform Teil 2Wandel in der Institution: von der Krieger Mentalität zur Fehlerkultur Anpassungen und Neuerunge...
04/02/2026

Trauer in Uniform Teil 2
Wandel in der Institution: von der Krieger Mentalität zur Fehlerkultur
Anpassungen und Neuerungen finden auch innerhalb der Polizei statt. Früher galten emotionale Schwäche oder das Eingestehen von Belastungen als Tabu, doch dies ändert sich langsam. Heute gehört psychologische Unterstützung zum festen Angebot, und die Polizeiausbildung umfasst zunehmend Themen wie Resilienz, Ethik und emotionale Kompetenz. Trotz dessen bleibt noch viel zu tun, um derartige Themen zu Enttabuisieren und vorhandene Hilfsangebote zu erweitern. Besonders die sogenannte „Kriegermentalität“, Die Erwartung, als Polizist und Polizistinnen immer stark und unerschütterlich zu sein, Steht einer offenen Fehler- und Hilfe Kultur oft im Weg. „Es fehlt noch an einem Bewusstsein dafür, das ist normal ist, Hilfe zu suchen, wenn es emotional belastend wird“, Erklärt ein Interviewpartner. Gerade in Extremsituationen wie der Ahrtalflut zeigte sich jedoch Komma wie wertvoll kollektive Strukturen sind, denn Kollegen und Kolleginnen, welche selbst betroffen waren, konnten auf die Unterstützung ihrer Dienststelle und Psychosozialer Teams zählen.
Ständige Konfrontation als Chance zum Wachstum?
Trauer im polizeilichen Kontext kann ambivalent betrachtet werden. Polizisten und Polizistinnen ermöglicht ein bewusster und adäquater Umgang mit schwierigen Situationen einen besonderen Zuwachs emotionaler Kompetenz. Dies erfordert jedoch gewisse Rahmenbedingungen, um solche Wege zu ebnen Und möglich zu machen. Die Polizei ist hier auf einem guten Weg, wie die zunehmenden Angebote zu psychosozialer Unterstützung und die wachsende Offenheit für emotionale Themen zeigen.
Ein Blick in die Zukunft
Die Forschungsergebnisse machen deutlich, dass der Umgang mit Trauer und emotionalen Belastungen innerhalb der Polizei nicht nur eine individuelle, sondern eine Kollektive Herausforderung ist. Vom Studium über Führungskräfte bis hin zu Institutuellen Strukturen Muss jede Ebene dazu beitragen, dass Polizisten und Polizistinnen nicht nur überleben, sondern in ihrem beruflichen und privaten Leben körperlich als auch seelisch gesund bleiben. Die Forscherinnen hoffen sehr, dass ihre Arbeit dazu beiträgt, das Bewusstsein für dieses wichtige Thema zu schärfen. Denn 1 ist klar: Polizisten und Polizistinnen, die sich sicher und unterstützt fühlen, können ihre Schwierige, aber unverzichtbare Arbeit besser bewältigen – zum Wohle der Gesellschaft und ihrer eigenen Gesundheit.

Trauer in Uniform T                               eil 1 Trauer, tot und Verlust gehören zum Leben dazu, doch was passier...
28/01/2026

Trauer in Uniform T eil 1
Trauer, tot und Verlust gehören zum Leben dazu, doch was passiert, wenn der Arbeitsplatz der Ort ist, an dem diese Themen fast alltäglich sind? Im Berufsfeld der Polizei ist genau das der Fall. Polizeibeamte/innen Begegnen regelmäßig tot, Trauer und menschlichem Leid. Sei es bei Verkehrsunfällen, Gewalttaten, im direkten Kontakt mit Trauernden Angehörigen oder auch im privaten Umfeld. Doch wie gehen Polizeibeamtinnen selbst mit diesen Belastungen um? Welche Strukturen unterstützen sie in solchen Situationen? Eine aktuelle Forschung des Lehr Forschungsprojektes „ Trauer am Arbeitsplatz“ Der Universität Koblenz hat sich dieser wichtigen Frage angenommen und spannende Einblicke geliefert. Dazu führte die Forschungsgruppe, welche aus 3 Studentinnen bestand, insgesamt 3 Interviews mit Polizeibeamtinnen unterschiedlichen Dienst gardes aus Rheinland-Pfalz sowie Nordrhein-Westfalen.
Wenn Trauer zum Berufsalltag wird
Die Anforderungen an die Polizei Arbeit sind für viele Menschen in erster Linie körperlich. Doch dies ist eine trügerische Annahme, denn der Umgang mit traumatischen Ereignissen er fordert nicht nur professionelle Distanz, sondern auch effektive Bewältigungsstrategien. Die durchführte Forschung Zeit, das Polizistinnen in besonderem Maße vom belastenden Ereignissen wieder Ahrtalflut 2021 Oder dem Mord an 2 Kolleginnen in Kusel 2022 betroffen sind. Solche Extremsituationen bringen die emotionale Belastbarkeit den Beamtinnen an ihre Grenzen. Doch nicht nur solcher Ausnahmesituationen sind enorm herausfordernd, denn ebenso gehören das Überbringen von Todesnachrichten und der Umgang mit Todesopfern zu den täglichen Aufgaben von Polizistinnen. Derartige Konfrontation wohnen hinterlassen auch bei unseren Freundinnen und Helferinnen Spuren. Eine Auffälligkeit, die das Forschungsprojekt aufzeigt: der emotionale Umgang mit solchen Fällen wird in der Polizeiausbildung zwar zunehmend thematisiert, bleibt aber in der Praxis häufig eine sehr individuelle Aufgabe, welche es zu bewältigen gilt.
Coping-Strategien zur Bewältigung und Teamgeist
Die Ergebnisse der Studie, die auf Interviews mit 3 Polizistinnen unterschiedlichen Alters Und Dienstgardes basieren, beleuchten vielfältige Coping-Strategien.
Eine zentrale Rolle spielt dabei die emotionale Distanzierung. Viele Beamten und Beamtinnen beschrieben innerhalb der Interviews, dass sie sich bewusst vom belastenden Ereignissen abgrenzen, um ihre psychische Gesundheit zu bewahren. „ ich frage mich immer: hab ich alles getan, was in meiner Macht stand? Wenn ja, dann kann ich den Fall abschließen“, Berichtet einer der Interviewpartner. Diese Form der Reflexion hilft, Schuldgefühle zu vermeiden und emotional abzuschließen. Doch Distanz allein reicht oft nicht aus. Der Zusammenhalt innerhalb der Dienstgruppe erweist sich als essentiell, denn gemeinsame Gespräche, ob strukturiert oder informell bei einem Getränk nach der Schicht, schaffen Raum für Austausch und Verarbeitung. Die Forschung macht aber auch deutlich, dass es Unterschiede zwischen den Generationen im Umgang mit Trauer, Tod und dessen Verarbeitung gibt. Wä rend erfahrene Beamtinnen noch von einer Zeit berichten, in den Gedanken und Gefühle oft ignoriert und beiseite geschoben worden sind, finden jüngere Generationen zunehmend Zugang zu professioneller Hilfe, mittels Physio sozialer Ansprechpersonen, Polizeiseelsorge oder gezielter Gespräche mit Kolleginnen Und der Familie.

14/01/2026

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