Bestattungsinstitut Gross

Bestattungsinstitut Gross Seit über 32 Jahren familiär geführtes Bestattungsunternehmen in Offenberg, mit Zweigstellen in Bogen und Osterhofen. Dies gilt auch für sog.

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Quelle: Kostenloser Facebook Fanpage Disclaimer von der Juraforum.de-Anwaltssuche

✨ Unser neues   ✨Mit viel Liebe und Mitgefühl unterstützen wir ab sofort  von 4Keepers  Gemeinsam Helfen  das   im   Asc...
27/05/2026

✨ Unser neues ✨
Mit viel Liebe und Mitgefühl unterstützen wir ab sofort von 4Keepers Gemeinsam Helfen das im Aschenau. 🕊️🤍
Ein Ort der Erinnerung, der Ruhe und der Hoffnung für Eltern und Familien, die einen unbeschreiblichen Verlust tragen.
Damit dieser besondere Ort weiterhin würdevoll, emotional und liebevoll für Eltern und Besucher gestaltet werden kann, hilft jeder einzelne Cent.
Der Sternenkinderfriedhof finanziert sich derzeit ausschließlich durch Spenden.
Mit dem Vermerk „Aschenau“ kann gezielt unterstützt werden. 🤍
https://www.gofundme.com/f/4-keeper-gemeinsam-helfen...
Danke an alle, die mit Herz helfen und dieses besondere Projekt unterstützen. ⭐

Wood Line Traditionelles Handwerk und modernes Design treffen in dieser edlen Kollegtion aufeinander.Die SAMOSA-Woodline...
20/05/2026

Wood Line
Traditionelles Handwerk und modernes Design treffen in dieser edlen Kollegtion aufeinander.
Die SAMOSA-Woodline kombiniert moderne Naturstoffe mit den Klassischen Materialien des Leder- und Holzhandwerks.
Das Nussbaumholz unserer handgedrechselten Deckel stammt aus nachaltiger Forstwirtschaft. Die Leder werden in europäischer Produktion umweltfreundlich mit Mineralien gegerbt und bei SAMOSA hochwertig vernäht.
Durch die natürlichen Materialien und Handarbeit ist jede unserer Urne ein Unikat.
̈hlsam

Ein Ort der Würde und Sorgfalt(Der Hygieneraum im Bestattungswesen)In den stillen Räumen des Bestattungswesens, abseits ...
13/05/2026

Ein Ort der Würde und Sorgfalt
(Der Hygieneraum im Bestattungswesen)
In den stillen Räumen des Bestattungswesens, abseits der Öffentlichkeit, liegt eine wichtige Einrichtung, die oft im Verborgenen bleibt, aber dennoch von unschätzbarem Wert ist: der Hygieneraum.
Dieser spielt eine entscheidende Rolle bei der Vorbereitung von verstorbenen Menschen für die Verabschiedung und wird daher auch Versorgungsraum genannt. Von der sorgfältigen Reinigung und Waschung über die Herrichtung bis hin zur letzten feierlichen Ruhebettung – hier geschieht alles mit höchster Sorgfalt und Respekt.
Einbalsamierung und thanatopraktische Maßnahmen sind weitere wichtige Tätigkeiten, die in diesem Raum ausgeführt werden können, um den Angehörigen eine angemessene Abschiednahme zu ermöglichen. Der Hygieneraum in einem Bestattungsinstitut ist von klinischer Einrichtung geprägt. Alles ist drauf ausgerichtet, ein hohes Maß an Hygiene und Sicherheit zu gewährleisten, während gleichzeitig die Erhaltung der menschlichen Würde im Mittelpunkt steht. Die Angehörigen sollen die Gewissheit haben, dass ihre Liebsten hier in den besten Händen sind.
̈hlsam

Die Herausforderung des Soldatenberufs Teil 2Kameradschaft und psychosoziale Unterstützung Eine entscheidende Erleichter...
06/05/2026

Die Herausforderung des Soldatenberufs Teil 2
Kameradschaft und psychosoziale Unterstützung
Eine entscheidende Erleichterung beim Umgang mit Tod und Leid bietet die Kameradschaft. Treffend fasst ein Soldat die Bedeutung des Zusammenhalts im Einsatz zusammen: „Ohne Kameradschaft überlebe ich das nicht“. Der Austausch unter Gleichgesinnten hilft dabei, Erlebnisse zu sortieren und zu verarbeiten.
Auch Institutionelle Angebote wie die Militärseelsorge nehmen eine tragende Rolle ein. Seelsorger bieten nicht nur spirituelle Unterstützung, sondern sind auch Ansprechpartner für ethische und persönliche Fragen. „Unsere Aufgabe ist es, den Soldaten einen Raum zu geben, in dem sie über alles sprechen können – auch abseits des Glaubens „, erklärt wiederum der befragte Seelsorger. Allerdings sei zu betonen, dass die Nutzung dieser Angebote stark von der Eigeninitiative der Soldaten abhängt. Die Bereitschaft, Hilfe in Anspruch zu nehmen, ist dabei oft Generationsabhängig: Jüngere Soldaten zeigen sich offener gegenüber psychosozialen Angeboten als ältere Kameraden.
Herausforderung nach dem Einsatz
Die Rückkehr in das zivile Leben ist für viele Soldaten ein schwieriger Prozess. Die Diversität zwischen der Normalität in der Heimat und den extremen Erfahrungen im Einsatz führt oft zu Gefühlen der Entfremdung. Reintegrationsseminare sollen hierbei unterstützen, doch ihre Wirksamkeit hängt stark von der Qualität und Akzeptanz der Maßnahmen ab.
Trotz aller Herausforderungen bietet der Umgang mit Tod und Leid auch die Chance, emotional zu wachsen. Durch den bewussten Umgang mit Extremsituationen entwickeln Soldaten den Ergebnissen nach oft eine erhöhte Resilienz und emotionale Kompetenz. .
̈hlsam

Die Herausforderung des Soldatenberufs Teil 2Umgang mit Tod und LeidDer Tod ist im militärischen Kontext eine ständige R...
29/04/2026

Die Herausforderung des Soldatenberufs Teil 2
Umgang mit Tod und Leid
Der Tod ist im militärischen Kontext eine ständige Realität. Die Soldaten sind nicht nur mit der Möglichkeit ihres eigenen Todes konfrontiert, sondern auch mit dem Verlust von Kameraden und den erschütternden Lebensrealitäten der Zivilbevölkerung in den Einsatzgebieten. „ Es gab Zeiten, da waren wir nur noch Halbmast, weil für jeden gefallenen Soldaten die Fahne gesenkt wurde“, so ein Soldat der Studie des Lehrforschungsprojekts. Doch wie verarbeiten Soldaten diese Erlebnisse? Die Lebensaussagen der Personen, die aus den Einsätzen zurückkehren, zeigen, dass die emotionale Belastung durch Riten und Routinen gemildert wird. Militärische Begräbnisse und Symbolische Handlungen wie das Salutieren erleichtern es Soldaten, ihre Wahrnehmungen ausdrücken. „Ein Ritus macht das Handeln viel einfacher, gerade wenn es mit Sprache schwierig wird“, erklärt ein ehemaliger Militärseelsorger.

Die Herausforderung des Soldatenberufs Teil 1Trauer, Tod und Verlust sind unumgängliche Bestandteile des Lebens. Doch wa...
22/04/2026

Die Herausforderung des Soldatenberufs Teil 1
Trauer, Tod und Verlust sind unumgängliche Bestandteile des Lebens. Doch was geschieht, wenn diese Themen nicht nur im Privaten, sondern auch im beruflichen Alltag nahezu allgegenwärtig sind? Trauer, Tod und Verlust sind für Soldaten nicht fern von ihrer Lebensqualität – vielmehr gehören sie zum Berufsalltag. Auslandseinsätze, in denen Konfrontation mit Gewalt, Tod und Leid an der Tagesordnung stehen, stellen dabei besondere Herausforderungen dar. Wie erleben Soldaten diese Extremsituationen, und wie gelingt es ihnen, mit der ständigen Konfrontation umzugehen?

Zwischen Einsatz und Zuhause: Die doppelte Realität
Der Alltag im Einsatz unterscheidet sich grundlegend von dem, was Soldaten in ihrer Heimat gewohnt sind. Im Auslandseinsatz entsteht eine eigene Realität, die geprägt ist von Unsicherheit, Gewalt und kulturellen Unterschieden. „Der Alltag geht weiter, es kann jederzeit wieder etwas passieren „, berichtet ein ehemaliger Soldat. Diese permanente Anspannung und die außer alltäglichen Erfahrung machen es schwierig, nach der Rückkehr wieder in das normale Leben in Deutschland einzutauchen. Ein Soldat beschreibt den Wechsel eindrücklich: „Ich habe es nicht hinbekommen, richtig einzukaufen. Ich stand vor dem Regal – lauter Wurst und Käse. Es war eine richtige Reizüberflutung.“ Der Einsatz, in dem alles vorgegeben war, von den Mahlzeiten bis zur Tagesstruktur, hatte seine Wahrnehmung von Normalität verschoben.

Wie helfe ich Trauernden? Mit dem Verlust eines geliebten Menschen ist nichts mehr, wie es einmal wahr. Eine ganze Welt ...
15/04/2026

Wie helfe ich Trauernden?
Mit dem Verlust eines geliebten Menschen ist nichts mehr, wie es einmal wahr. Eine ganze Welt stürzt zusammen, der Boden wird unter den Füßen weggerissen. So oder ähnlich berichten Trauernde von ihren Gefühlen. Nun braucht es Hilfe und Unterstützung. Doch Freunde und Verwandte sind oft unsicher und wissen nicht, wie sie helfen können. „ du kannst dich jederzeit an uns wenden. Gib uns Bescheid, wenn du Hilfe brauchst.“ So klingen gut gemeinte Hilfsangebote. Aber was dadurch entsteht, ist Passivität. Man wartet, bis die oder der Betroffene sich meldet. Doch Trauernde ziehen sich oft zurück, weil sie nicht zur Last fallen oder um etwas bitten wollen. Viel besser ist es, aktiv zu werden. Wichtig ist: das Gespräch zu suchen und gut zuzuhören. Fragen Sie zum Beispiel nach schönen Erinnerungen und Erlebnissen. In der Trauer tut es gut, von dem verstorbenen Menschen erzählen zu können. So bleibt die Person gefühlt „ im Leben“. Es ist nicht schlimm, wenn dabei Tränen fließen. Ein jüdisches Sprichwort lautet: „ was Seife für den Körper ist, sind die Tränen für die Seele.“
„ hast du Lust, am Sonntagnachmittag mit ins Kino zu kommen? “Konkrete Vorschläge für Unternehmungen sind ebenfalls hilfreich. Wenn es nicht sofort klappt, bleiben sie dran und geben Sie nicht gleich auf. Manche Menschen können in ihrer Trauer schon früher auf solche Angebote eingehen, andere brauchen länger, bis sie wieder an Aktivitäten teilnehmen möchten. Das wichtigste aber ist, geduldig zu sein. Freunde und Verwandte denken manchmal, die Trauer dauere zu lange und müsste doch schon abgeschlossen sein. Aber wie lange Trauer dauert, ist individuell ganz unterschiedlich. Trauer braucht einfach die Zeit, die sie braucht.

Aschenbeisetzung von ihren Anfängen bis zur Gegenwart Teil 3Moderne Kolumbarien Während auf der einen Seite die einzelne...
08/04/2026

Aschenbeisetzung von ihren Anfängen bis zur Gegenwart Teil 3
Moderne Kolumbarien
Während auf der einen Seite die einzelnen Urnen und ihre Grabstätte auf diese Weise fast unsichtbar geworden sind, entwickelt sich auf der anderen Seite die Tendenz zu einer neuen verstärkten Sichtbarkeit der Urnen. Ebenfalls seit der Jahrhundertwende werden in immer aufgelassenen Friedhofskapellen, Mausoleen oder Kirchenräumen neue Aufbauten zu offenen und auch zur verschlossenen Aufstellung von Urnen eingerichtet. Die ersten Kirchen – Kolumbarium entstand 2004 in Sangt Josef in Aachen nachdem die Kirche zuvor entweiht worden war. Bei diesen Kolumbarien handelt es sich meist um den Einbau - oft künstlerisch gestalteter – Nischenwände und Türme in vorhandenen ungenutzten ehemals sakralen Gebäuden oder Friedhofarchitekturen. Die oft nur durch eine Glastür verschlossenen oder sogar ganz offenen Nischen zeigen gut sichtbar meist individuell gestaltete Urnen. Sie gibt es inzwischen in den verschiedensten Materia ja Linien und Formen als Überurnen für die einfachen metallenen Aschenkapseln, in welche die Asche im Krematorium eingefüllt wird. Dazu können die Nischen mit Kleinen Erinnerungsstücken und Blumen ausgeschmückt werden, so dass das Andenken an die Verstorbenen sehr persönlich und dabei zugleich für jeden Besucher sichtbar gestaltet werden kann. Vorläufiger Höhepunkt dieser Tendenz zu einer als höherwertig vermarkteten Erinnerungskultur ist das im Juni 2024 eröffnete Kolumbarium „die Eiche“.
Der historische Speicher an der Trave in Lübeck ist als Urnenfriedhof mit einem eigens dafür entwickelten stilistischen und kulturellen Konzept eingerichtet worden das künstlerische Konzept beinhaltet auch, dass sich diejenigen, die dort beigesetzt werden oder in Asche eines Angehörigen dort für einen bestimmten Zeitraum aufbewahren lassen wollen, sich in die entsprechenden Vorgaben einfügen. So sind für den öffentlichen Bereich zum Beispiel nur eigens für dieses Konzept Entworfener Aschen Schachteln zulässig. Viele dieser neuen Kolumbarien ermöglichen, dass Abschiedsfeier und Beisetzung am selben Ort stattfinden. Daneben werden weitere kulturelle Veranstaltungen durchgeführt und es wird explizit die Möglichkeit zu sogenannten Trauerhandlungen gegeben. So lädt in der „Eiche“ Ein großer Schreibtisch inklusive Papiers und stiften dazu ein, den verstorbenen Briefe zu schreiben und sie dort zu deponieren. Gerade solche und ähnliche Trauerrituale werden zurzeit immer mehr in den Fokus der öffentlichen Wahrnehmung gerückt. Zurzeit bekommt die Kremation durch neue Beisetzungsformen Konkurrenz. So wird zum Beispiel die englische Firma Resomation Ltd Für ihr Verfahren der alkalischen Hydrolyse mit dem Begriff „flüssige Kremation“. Bei der – in Deutschland noch nicht legalisierten, aber in Irland schon in einer Anlage betriebenen – Auflösung des Leichnams in einem Flüssigkeitsbehälter, werden die zerkleinerten Skelettreste/Überreste den Angehörigen in einer Urne übergeben. Damit eröffnen sich nach der Einführung der Kremation vor 150 Jahren ganz neue Möglichkeiten der Beisetzung, die einmal der Feuerbestattung den Rang ablaufen könnten.

Aschenbeisetzung von ihren Anfängen bis zur Gegenwart Teil 2Friedhöfe und UrnenwändeInsgesamt verlagerten sich die offen...
01/04/2026

Aschenbeisetzung von ihren Anfängen bis zur Gegenwart Teil 2
Friedhöfe und Urnenwände
Insgesamt verlagerten sich die offenen Beisetzungen immer mehr ins Freie wo nun auch neue freistehende Kolumbarien eingerichtet wurden. Wegweisend für sie wurden platzsparende Urnenwände mit genormten und verschließbaren recht technischen. Ein wegweisendes Beispiel dafür ist die 1926 nach Plänen von Stadtbaurat Paul Wolf in Dresden Tolkewitz errichtete Anlage mit 5 Innenhöfen aus dem damals neuartigen Muschelkalkbetonwerkstein. Ähnliches lässt sich heute überall auf Friedhöfen in Deutschland und Europa finden. Daneben entstanden Urnengrabmäler in den unterschiedlichsten Formen, Die stilistisch anfangs gern Historisierend gestaltet wurden, sie später aber auch an den neuen zeitgenössischen Formen wie z. B. Am dem nach dem Ersten Weltkrieg aufkommende Expressionismus Orientierten. Anhänger der damals noch relativ wenig vor verbreiteten Feuerbestattung regten schon in den Zwanzigern Jahren an, gemeinsamer Aschengräber anzulegen. So entstanden nach 1945 zuerst im Osten Deutschland neue Urnen Gemeinschaftsanlagen in Form von Rasenfeldern ohne die Möglichkeit, dort ein Einzelgrabmal aufzustellen. Solche anonymen Aschenbestattungen bereiteten sich seit den Siebzigern Jahren in ganz Deutschland so weit aus, so dass es heute kaum noch einen Friedhof gibt, der diese Möglichkeit nicht anbietet.
Aschestreuflächen
Daneben wurden Flächen eingerichtet, auf denen die Asche verstreut werden kann und nicht mehr unterirdisch in Aschekapseln vergraben werden muss. Die ersten Asche Streuwiese entstand im Juli 1985 auf dem Westfriedhof in Rostock. Allerdings besteht in Deutschland, anders als in den meisten europäischen Ländern, Friedhof zwang. Daher ist es noch heute mit Ausnahme des Bundeslandes Bremen nirgendwo erlaubt, die Asche Verstorbener anderswo als auf einem Friedhof bei Zusetzen oder auszustreuen.
Bestattungswälder
Das erhöhtes Umweltbewusstsein hat dazu geführt, das Aschen Grabstätten seit dem Beginn des 21. Jahrhunderts auch in eigens dafür ausgewiesenen Waldstücken am Fuße von Bäumen beigesetzt werden. Zuerst durch Firmen wie Friedwald (seit 2001) oder Ruheforst (seit 2005) propagiert, sind inzwischen auch auf Friedhöfen solche Waldbestattungen möglich. Die Namen der Beigesetzten können dabei in unterschiedlicher Weise am Ort oder in der Nähe des sonst unsichtbaren Grabes angebracht werden.

Aschenbeisetzung von ihren Anfängen bis zur Gegenwart Die Verbrennung der Toten und Beisetzung ihrer Aschen in der Erde ...
25/03/2026

Aschenbeisetzung von ihren Anfängen bis zur Gegenwart
Die Verbrennung der Toten und Beisetzung ihrer Aschen in der Erde ist neben der ehrt Beisetzung des Leichnams eine sehr alte Form der Bestattung. Archäologische Funde in Europa und im Nahen Osten deuten darauf hin, dass diese bereits in der Jungsteinzeit, also seit circa. 7000 v. Chr., Verbreitet war. Die frühesten bekannten Urnen sind einfache Ton – oder Keramikgefäße in bauchiger Form, manchmal mit einfachen Mustern verziert. Aus der Bronzezeit sind dann aus vielen Kulturen Europas und des Nahen Ostens Grabhügel und Urnenfelder gefunden worden, Deren Urnen aufwendiger gestaltet und oft mit geometrischen Mustern und Symbolen geschmückt sind. Für die europäische Kultur sind besonders die Vorbilder aus der griechischen und römischen Antike bedeutsam. Die vielgestaltigen keramischen Urnen dieses Zeitraums wurden oft bemalt oder figürlich ausgeformt. Ihre Gestaltung wurde seit der Wiederentdeckung der Antike zur Zeit der Renaissance Immer wieder aufgenommen. Daneben waren in Griechenland und dem römischen Reich auch bronzene und hölzerne Aufbewahrungsgefäße für Aschen und Benutzung, Während die Etrusker Urnen in Kastenform verwendet, deren Deckel mit Idealisten der Verstorbenen geschmückt waren.
Römische Kolumbarien
Zur Aufbewahrung der Asche wurden in antiken Rom sogenannte Kolumbarien (lateinisch für Taubenschlag) errichtet. In ihren Nischen wurden nach dem Aufkommen des Christentums auch die Asche der Anhänger dieser Religion beigesetzt. In den meisten unterirdischen erbauten Wände waren reihenweise halbrunde Nischen eingearbeitet. Jede bot Platz für einen tönernen Aschenkopf (Olla).
Auf einem Marmor Täfelchen darüber wurde der Name der Beigesetzten eingeritzt. Als das Christentum im vierten Jahrhundert zur dominierenden Religion wurde, begannen sich die Vorstellung von der Auferstehung der Toten und parallel dazu die Ablehnung der Feuerbestattung durchzusetzen. Nachdem Karl der Große im Jahr 789 diese Bestattungsart in seinem Reich verboten hatte, wurde die Beisetzung in geweihter Erde in und um die christlichen Kirchen Jahrhunderte lang zur einzigen legitimen Bestattungsform in Europa.
Aufklärung und Feuerbestattung
Erst die Aufklärung im 18. Jahrhundert brachte die antiken Ideen der Feuerbestattung wieder in die Öffentlichkeit. Möglicherweise kam es hinzu, dass durch die sukzessive Eroberung Indiens durch die Engländer der Jahrhundertmitte auch die in dieser Kultur Welt verbreitete Feuerbestattung in Europa bekannt wurde. Als der englische Dichter Percy Bysshe Shelley Auf einer Bootsfahrt im Mittelmeer ertrank, erfüllten seine englischen Dichterfreunde seinen Wunsch, nach dem Vorbild der Antike verbrannt zu werden. Seine Überreste wurden am Strand auf einem Scheiterhaufen mit einem eisernen Rost – wie er noch heute in Indien üblich ist – gelegt und die Ascher auf den Protestantischen Friedhof in Rom beigesetzt.
Industrialisierung
Allerdings gewannen die Kremation erst mit der einsetzenden Industrialisierung im 19. Jahrhundert an Bedeutung, als mit dem Verbrennung O Ofen eine technische Lösung anstelle der – durch die führenden Hexenverbrennungen geächtet – Scheiterhaufen erfunden worden war. Zudem 1878 in Gotha eröffneten ersten deutschen Krematorium gehört eine Feierhalle mit einem offenen Umgang, der nach antikem Vorbild als Kolumbarium bezeichnet wird. Dort sind auf Sockeln, Stufen und in einer Reihe Gleichförmiger wann Nischen Urnen aufgestellt. In ihren frühen Formen lehnen sie sich häufig am Antike Voluten – Kratere An und weisen damit sowohl in ihrer Gestaltung wie in der Benennung des Raumes auf die Bedeutung der Antike als Vorbild hin. Urnen wurden aber von Anfang an nicht nur in Kolumbarien aufbewahrt, sondern auch auf Friedhöfen – zuerst meist auf Sockeln oder innerhalb von architektonischen Formen – aufgestellt. Dafür wurden bald eigene Urnenhaine mit kleineren Grabstellen für eine oder 2 Aschen Beisetzungen eingerichtet. Daneben könnten auch auf größeren Familien Gräbern aufwendig gestalte ne Urnenwände erbaut werden wie zum Beispiel das Jugendstilgrabmal der Familie Fera Von 1908 auf dem Ohlsdorfer Friedhof in Hamburg. Mit den Reformbewegungen seit der Wende zum 20. Jahrhundert entstanden neue Beisetzungsformen, mit denen sich auch das Urnengrabmal veränderte. In Hamburg wurden im Rahmen der Friedhofsreformbewegung nach dem Ersten Weltkrieg sogenannte Aschen Grabgärten eingerichtet. Ihre um jeweils einen Brunnen herum angelegten Grabreihen waren von geschnittenen Hecken getrennt. Propagiert wurden eigens für sie entworfene Grabmale in Form von niedrigen Pfeilern, Stelen und erhöhten Kissensteinen.

Was bleibt?Das Leben ist Veränderung – und das ist auch gut so. Denn alles Lebendigeentwickelt sich weiter und muss es t...
11/02/2026

Was bleibt?
Das Leben ist Veränderung – und das ist auch gut so. Denn alles Lebendige
entwickelt sich weiter und muss es tun: das ist in der Evolution so vorgesehen. Doch wenn sich immerfort alles verändert, bleibt dann nichts bestehen? Beständigkeit ist etwas, nachdem wir Menschen und sehnen. Irgendetwas, was uns halt gibt, weil es vertraut ist. Etwas, was bleibt.
Was bleibt uns von unseren Vorfahren, von unseren Eltern oder Großeltern? Auch wenn sie verstorben sind, bleiben Sie doch unvergessen. Sie leben nicht nur in unserer Erinnerung fort, sondern auch in gegenwärtigen Erlebnissen, Gleichnissen und Momentaufnahmen. Sei es, dass jemand die Augenbraue genauso hochzieht, wie unser Vater es immer getan hat - oder wir hören plötzlich jemand laut lachen, genauso wie Oma Elisabeth immer gelacht hat. Genauso? Fast genauso. „same, same but different“ – Diese Redewendung aus Thailand bedeutet: „genau so, aber anders“. Wir Menschen sind uns alle irgendwie ähnlich, und doch sind wir verschieden. Trotzdem springt er in solchen Momenten über: der Kleine Funken Vertrautheit. Wenn jemand uns an einen verstorbenen Menschen erinnert, dann ist das wie ein Überbleibsel – Ein schönes Souvenir aus einem vergangenen Leben. Etwas, das bleibt.

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