13/01/2026
✨ Deine Grenzen zu achten
bedeutet, deinem Nervensystem Sicherheit zu geben.Trigger sind oft keine Aufforderung zur Selbstoptimierung – sondern ein Schutzsignal. 🌿
Viele Menschen glauben,
dass ein Trigger zeigt,
was mit ihnen noch nicht stimmt
oder was sie noch heilen müssen.
Diese Sichtweise entsteht häufig aus alten Anpassungsstrategien:
aus innerer Härte,
aus Selbstkontrolle,
aus dem tief verankerten Glaubenssatz:
„Ich muss etwas leisten, um geliebt und sicher zu sein.“
Doch aus Sicht des Nervensystems
ist ein Trigger oft etwas anderes:
Kein Hinweis auf einen „Defekt“,
sondern ein klares Signal,
dass gerade eine Grenze überschritten wurde.
Ein reguliertes Nervensystem meldet sich nicht mit Worten – sondern durch Spannung,
Enge, inneren Widerstand,
Unruhe oder Rückzug.
Wenn du beginnst, dich innerlich zu verankern –
in Selbstwert, Selbstvertrauen und innerer Stabilität –
wird vieles klarer.Trigger bedeuten dann nicht:
„Ich muss tiefer graben.“
Sondern schlicht:
🌿 Das passt gerade nicht für mich.
🌿 Hier brauche ich Abstand.
🌿 Hier fühlt sich etwas nicht sicher an.
🌿 Nein, das will ich so nicht.
Dein Körper ist darauf ausgelegt, dich zu schützen –
nicht, dich zu sabotieren.
Heilung heißt nicht, alles auszuhalten,
sondern die Signale ernst zu nehmen.
Ja, Abgrenzung braucht Mut.
Vor allem dann, wenn du früh gelernt hast,
dich selbst zu übergehen, um Beziehung zu sichern.
Doch je öfter du deinem Körper glaubst,
desto ruhiger wird dein Nervensystem.
Und desto leiser müssen Trigger werden.
✨ Ein Trigger ist kein Zeichen mangelnder Entwicklung – sondern ein Hinweis, dass dein System sagt:
„Bis hierhin – und nicht weiter.“
Erst wenn Sicherheit wieder da ist,
kann Reflexion folgen.
Nicht umgekehrt. 🌙
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