Hospiz St. Peter Oldenburg

Hospiz St. Peter Oldenburg Stationär - Teilstationär - Trauerbegleitung Das Hospiz St. Peter wurde 1995 inmitten der Innenstadt Oldenburgs eröffnet und 2009 erweitert. Peter zu (er-)leben.

Bei uns finden Menschen Aufnahme, deren Lebenszeit durch eine unheilbare, fortschreitende Erkrankung begrenzt ist. Ihnen soll ein selbstbestimmtes, vor allem würdevolles Leben bis zuletzt ermöglicht werden. Menschen, die Zuhause, im Krankenhaus oder Pflegeheim nicht ausreichend versorgt werden können, haben die Möglichkeit, die verbleibende Zeit im Hospiz St. Unser Haus ist offen für jeden unheilbar schwerstkranken oder sterbenden Menschen - unabhängig von der Herkunft, Religion und Nationalität. Wir beraten Sie gerne bei der Entscheidung, ob in Ihrer Situation eine Aufnahme im Hospiz das Richtige ist oder ob andere Möglichkeiten der ambulanten palliativen Versorgung geeignet sind. Manchmal ist auch eine Rückkehr aus dem Hospiz nach Hause möglich.

Des Menschen Wille, das ist sein Glück.- Friedrich Schiller
07/04/2026

Des Menschen Wille, das ist sein Glück.
- Friedrich Schiller


Unruhe am Lebensende Manchmal sind Menschen am Lebensende unruhig. Sie zupfen an der Decke, bewegen Arme oder Beine, möc...
05/04/2026

Unruhe am Lebensende

Manchmal sind Menschen am Lebensende unruhig. Sie zupfen an der Decke, bewegen Arme oder Beine, möchten aufstehen oder wirken rastlos. Auch kann es vorkommen, dass sie Dinge sehen oder mit Menschen sprechen, die bereits verstorben sind.

In solchen Momenten hilft vor allem eines: da sein. Ruhig am Bett sitzen, Nähe vermitteln und zeigen – du bist nicht allein.

Manche Äußerungen wirken dabei vielleicht verwirrend, wie „Ich muss los“ oder „Sind die Koffer gepackt?“. Oft steckt dahinter eine symbolische Sprache für den bevorstehenden Abschied.

Und manchmal geschieht etwas ganz Besonderes: Kurz vor dem Tod erleben einige Menschen noch einmal einen klaren, kraftvollen Moment. Sie sind wach, ansprechbar und nehmen bewusst teil – ein wertvoller Augenblick für alle Beteiligten.


31/03/2026

In unserer Reihe Drei Fragen an… stellen wir euch die Menschen vor, die unser Hospiz prägen.
Heute: Katja, Krankenschwester, aus unserem Pflegeteam. 💛
Mit viel Einfühlungsvermögen, Stärke und einem offenen Ohr begleitet sie unsere Gäste und ihre Angehörigen durch eine ganz besondere Zeit – und zeigt dabei auch ihre ganz persönliche Seite.


An der Wut festhalten, ist wie Gift trinken und erwarten, dass der andere stirbt. - Buddha
29/03/2026

An der Wut festhalten, ist wie Gift trinken und erwarten, dass der andere stirbt.
- Buddha


Mit Herz und Hand für den guten Zweck ✨Die Hospiz-Lädchen Damen stecken in jedem Stich ganz viel Liebe: Ob selbstgestric...
26/03/2026

Mit Herz und Hand für den guten Zweck ✨
Die Hospiz-Lädchen Damen stecken in jedem Stich ganz viel Liebe: Ob selbstgestrickte Socken, liebevolle Handarbeiten oder kleine Unikate – alles entsteht mit dem Ziel, das Hospiz zu unterstützen.

Schon auf dem Weihnachtsmarkt haben sie mit ihren berühmten Socken viele Herzen (und Füße 😉) gewärmt. Auch auf Basaren und direkt im Hospiz sind ihre Werke zu finden.

Jeder Kauf hilft – und zeigt, wie viel man gemeinsam bewegen kann.


10/03/2026

„Es ist nur ein Hospiz…“

Heute ist internationaler Frauentag ! „Frauen, die nichts fordern, werden beim Wort genommen – sie bekommen nichts.“— Si...
08/03/2026

Heute ist internationaler Frauentag !

„Frauen, die nichts fordern, werden beim Wort genommen – sie bekommen nichts.“
— Simone de Beauvoir

Dieses Zitat erinnert uns daran, dass Gleichberechtigung kein Geschenk ist, sondern das Ergebnis von Mut, Stimme und Solidarität. Emanzipation bedeutet, den eigenen Wert zu erkennen und ihn sichtbar zu machen – im Beruf, in der Familie, in der Gesellschaft und auch in der Sorgearbeit.
Gerade in Bereichen wie Pflege und Hospizarbeit, die historisch stark von Frauen getragen werden, zeigt sich, wie unverzichtbar weibliche Stärke, Kompetenz und Mitgefühl sind. Feminismus heißt nicht Abgrenzung, sondern Gerechtigkeit: gleiche Rechte, gleiche Chancen, gleiche Anerkennung!

Körperliche Veränderungen am Lebensende: Heute können wir den meisten Menschen am Lebensende eine gute Schmerzlinderung ...
03/03/2026

Körperliche Veränderungen am Lebensende:
Heute können wir den meisten Menschen am Lebensende eine gute Schmerzlinderung ermöglichen. Dank moderner Schmerztherapie, unter anderem mit Opioiden, lassen sich Schmerzen in der Regel deutlich reduzieren – auch wenn vollständige Schmerzfreiheit nicht immer erreichbar ist.
In dieser Zeit verändert sich der Körper spürbar.
Die Körpertemperatur schwankt: Hände und Füße können sich durch die nachlassende Durchblutung kühl anfühlen. Zu anderen Momenten tritt starkes Schwitzen auf.
Auch die Atmung verändert sich.
Sie kann schneller oder sehr langsam werden, manchmal mit längeren Pausen zwischen den Atemzügen. Das Ausatmen klingt gelegentlich wie ein leises Pusten, oder der Atem wird unregelmäßig. Im Rachen können gurgelnde oder rasselnde Geräusche entstehen. Diese entstehen durch Schleim, den die sterbende Person nicht mehr abhusten kann.
Für Angehörige kann dieses Geräusch sehr beunruhigend sein – es wirkt manchmal, als würde der Mensch jeden Moment ersticken. Doch diese Atemveränderungen gehören häufig zum natürlichen Sterbeprozess. Sie können kommen und gehen. Manche Menschen atmen über Tage hinweg so, dass jeder Atemzug wie der letzte erscheint.
Mitunter verändert sich auch der Geruch des Körpers. Sanfte Düfte, Räucherstäbchen oder eine Duftlampe können helfen, die Atmosphäre angenehmer zu gestalten.

Jeder Abschied ist individuell. Wissen kann helfen, Angst zu nehmen – und Raum für Nähe zu schaffen.

Zwei intensive Klausur-Wochenenden liegen hinter uns – voller Austausch, Reflexion und neuer Impulse zum Pflegemodell na...
01/03/2026

Zwei intensive Klausur-Wochenenden liegen hinter uns – voller Austausch, Reflexion und neuer Impulse zum Pflegemodell nach Miriam Püschel.
Das Modell stellt den Menschen mit seinen individuellen Lebenswelten, Ressourcen und Bedürfnissen konsequent in den Mittelpunkt. Sterben wird dabei als sozialer Prozess verstanden, der Selbstbestimmung stärkt und Entwicklung ermöglicht.
Danke für die wertvollen Diskussionen, Perspektiven und das gemeinsame Weiterdenken von Pflege !

todundsterben

Einschlafen dürfen, wenn man müde ist, und eine Last fallen lassen dürfen, die man lange getragen hat, das ist eine köst...
22/02/2026

Einschlafen dürfen, wenn man müde ist, und eine Last fallen lassen dürfen, die man lange getragen hat, das ist eine köstliche, wunderbare Sache.
- Hermann Hesse

Fehlende Orientierung am LebensendeEin sterbender Mensch schläft oft immer mehr. Manchmal ist es schwer, ihn aus dem Sch...
17/02/2026

Fehlende Orientierung am Lebensende
Ein sterbender Mensch schläft oft immer mehr. Manchmal ist es schwer, ihn aus dem Schlaf zu wecken. Das Zeitgefühl geht verloren, vertraute Gesichter werden vielleicht nicht mehr erkannt.
Wichtig ist: Das ist kein Zeichen von Ablehnung. Es bedeutet nicht, dass wir unwichtig geworden sind. Vielmehr löst sich der Bezug zur Realität langsam.
Manchmal sprechen Betroffene von Menschen oder Ereignissen, die wir nicht kennen. Vielleicht sehen oder hören sie sogar Personen, die bereits verstorben sind.
Statt diese Erfahrungen als „Einbildung“ abzutun, dürfen wir ihnen mit Offenheit begegnen. Zuhören. Dasein. Anteil nehmen an ihrer Welt.
So zeigen wir: Du bist nicht allein..

15/02/2026

Diesen Trend auf den sozialen Medien müssen wir natürlich mitmachen !
„Dinge, die uns im Hospiz nicht jucken“

Der Trend ist humorvoll oder ironisch gemeint – hat aber im Kern eine starke Botschaft:
Wir dürfen auswählen, worauf wir reagieren.
Und nicht alles, was andere beschäftigt, muss auch uns beschäftigen.

„Nicht jucken“ bedeutet dabei nicht Gleichgültigkeit gegenüber allem.

Adresse

Georgstraße 23
Oldenburg
26121

Benachrichtigungen

Lassen Sie sich von uns eine E-Mail senden und seien Sie der erste der Neuigkeiten und Aktionen von Hospiz St. Peter Oldenburg erfährt. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht für andere Zwecke verwendet und Sie können sich jederzeit abmelden.

Die Praxis Kontaktieren

Nachricht an Hospiz St. Peter Oldenburg senden:

Teilen

Share on Facebook Share on Twitter Share on LinkedIn
Share on Pinterest Share on Reddit Share via Email
Share on WhatsApp Share on Instagram Share on Telegram