07/01/2026
Viele Menschen spüren es leise –
manche inzwischen sehr deutlich:
Das Leben ist voll.
Aber nicht frei.
Tage werden von Kalendern regiert.
Entscheidungen von Erwartungen.
Der Rhythmus von äußeren Anforderungen.
Andere bestimmen, wie Zeit verbracht wird.
Wofür Kraft eingesetzt wird.
Wann Raum bleibt – und wann nicht.
Und sehr oft bestimmt etwas Unsichtbares mit:
das Geld.
Nicht im Überfluss.
Nicht in echter Sicherheit.
Sondern genau so viel, dass es „passt“.
Genug, um es sich ein bisschen schön zu machen.
Genug, um zu funktionieren.
Genug, um im „Passt-schon-Modus“ zu bleiben.
Und genau darin liegt die leise Falle.
Denn während das Leben äußerlich eingerichtet wird,
werden innerlich rund 80 % aller Entscheidungen vom Geld abhängig gemacht.
Was möglich ist.
Was verschoben wird.
Wovon geträumt werden darf.
Was „realistisch“ ist.
Selbstbestimmung wird so oft vertagt.
Nicht aus fehlendem Mut –
sondern aus kalkulierter Anpassung.
Stress ist normal geworden.
Keine Zeit zu haben ist normal geworden.
Und was besonders nachdenklich macht:
Kinder wachsen genau in dieses System hinein.
Sie lernen früh, zu funktionieren.
Sich anzupassen. Durchzuhalten.
Ein Leben zu führen, das organisiert ist – aber selten wirklich frei.
Doch genau hier liegt auch die Lösung.
Freiheit beginnt nicht im Außen.
Sie beginnt mit einer inneren Entscheidung:
Die eigene Lebenszeit nicht länger verwalten zu lassen,
sondern sie wieder bewusst zu wählen.
Kontrolle über die eigene Lebenszeit zurückzuholen.
Und den eigenen Wert nicht länger vom Kontostand definieren zu lassen.
Räume zu schaffen, in denen Atmen wichtiger ist als Leisten.
Sein wichtiger als Müssen.
Wahrheit wichtiger als Sicherheit um jeden Preis.
Aus dieser Erkenntnis heraus stehen 2026 große Entscheidungen bei mir an.
Nicht aus Trotz.
Nicht aus Flucht.
Sondern aus Klarheit.
Entscheidungen für Selbstbestimmung.
Für echte Freiheit.
Für ein Leben, das nicht nur „passt“ –
sondern trägt. Nährt. Und wirklich gelebt wird.
Vielleicht ist 2026 nicht einfach ein neues Jahr.
Sondern der Beginn eines neuen Umgangs mit Leben.
Machst du mit?