ZIST Akademie für Psychotherapie

ZIST Akademie für Psychotherapie Die ZIST Akademie bildet deutschlandweit in humanistischer und tiefenpsychologischer Psychotherapie mit Abschluss einer Approbation (PP und KJP) aus.

“Wir brauchen viele Jahre, bis wir verstehen,wie kostbar Augenblicke sein können.“(Ernst Festl)
14/04/2026

“Wir brauchen viele Jahre, bis wir verstehen,
wie kostbar Augenblicke sein können.“

(Ernst Festl)

PESSO-THERAPIE - Was ist das?Pesso Boyden System Psychomotor (PBSP), im deutschen Sprachraum als Pesso-Therapie bezeichn...
09/04/2026

PESSO-THERAPIE - Was ist das?

Pesso Boyden System Psychomotor (PBSP), im deutschen Sprachraum als Pesso-Therapie bezeichnet, wurde in den 1960er Jahren von Albert Pesso und Diane Boyden-Pesso entwickelt. Es handelt sich hierbei um eine Form der körperorientierten Psychotherapie mit Elementen der analytischen, kognitiven, systemischen und humanistischen Psychotherapie.

Im Zentrum steht die Annahme, dass viele heutige Konflikte mit frühen Erfahrungen zusammenhängen, insbesondere mit Situationen, in denen grundlegende Bedürfnisse nicht erfüllt wurden.

Diese Bedürfnisse sind grundlegend:
- das Gefühl, willkommen zu sein
- Bindung und emotionale Nahrung
- Schutz
- Unterstützung
- und eine klare, wohlwollende Begrenzung

Wenn sie fehlen, entstehen innere Lücken, die oft unbewusst weiterwirken.

ERFAHRUNG STATT ANALYSE

Die Pesso-Therapie geht davon aus, dass Worte allein häufig nicht ausreichen, um solche frühen Prägungen zu verändern.

Was fehlt, ist eine neue, korrigierende Erfahrung - möglichst nah an dem, was damals nicht möglich war.

Deshalb arbeitet die Methode mit erlebbaren, oft körperlich spürbaren Prozessen. In einer Sitzung entsteht eine sogenannte „Struktur“: ein geschützter Raum, in dem zentrale Lebensthemen sichtbar und erfahrbar werden.

Dabei können Situationen aus der Vergangenheit nicht als bloße Erinnerung sondern als lebendige innere Szene wieder auftauchen.

DIE IDEE DER “IDEALEN ERFAHRUNG“

Ein zentraler Schritt besteht darin, diesen frühen Erfahrungen etwas Neues hinzuzufügen.

In der Pesso-Arbeit geschieht das durch sogenannte “ideale Figuren”:
Sie verkörpern das, was damals gefehlt hat, zum Beispiel Schutz, Unterstützung oder Anerkennung.

So entsteht eine neue, stimmige Erfahrung, die emotional und körperlich verankert werden kann. Diese wird oft als „Antidot“ beschrieben - als eine Art Gegenerfahrung zu dem, was belastend war.

Diese Erfahrung wird nicht nur gedacht, sondern erlebt.

ARBEITEN MIT INNEREN MUSTERN

Im Verlauf der Arbeit werden auch innere Glaubenssätze sichtbar, etwa:
„Ich muss alles alleine schaffen“ oder
„Ich darf nicht zu viel Raum einnehmen.“

Solche inneren Stimmen prägen Verhalten und Beziehungen oft über Jahre hinweg. Indem sie bewusst gemacht und in einen neuen Zusammenhang gestellt werden, kann sich der Blick auf sich selbst verändern.

Auch familiäre Dynamiken spielen eine Rolle:
Wenn etwa Kinder früh Verantwortung übernommen haben, die eigentlich nicht ihre war, kann sich daraus ein dauerhaftes Muster entwickeln.

Die Pesso-Therapie bietet Möglichkeiten, solche „übernommenen Rollen“ symbolisch zurückzugeben und eigene Bedürfnisse wieder stärker wahrzunehmen.

ZWISCHEN VERGANGENHEIT UND GEGENWART

Ein wesentliches Anliegen der Pesso-Therapie ist es, die Verbindung zwischen früheren Erfahrungen und aktuellen Themen sichtbar zu machen.

Dabei geht es nicht darum, die Vergangenheit zu analysieren oder zu bewerten, sondern sie in einen neuen inneren Zusammenhang zu stellen.

Durch das Erleben neuer, stimmiger Erfahrungen können sich auch im Alltag Veränderungen zeigen:
- mehr Zugang zu eigenen Bedürfnissen
- mehr Handlungsspielraum in Beziehungen
- ein differenzierteres inneres Erleben

Die Pesso-Therapie kann helfen, sich selbst wieder näher zu kommen und die eigene innere Wahrnehmung zu stärken.

Der Workshop "Come To Life – von Scham und Schuld zu Integration und Verbundenheit" basiert auf dem Entwicklungsmodel von Al Pesso.
Durch Übungen und interaktive Erfahrungen können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erleben, wie Verbundenheit anstelle von Beschämung und Isolation entsteht und wie Würde und Integration anstelle von Demütigung und Dissoziation möglich wird.

→ Come To Life mit Sabine Löffler und Uwe Minde
24.07.2026 – 26.07.2026
https://www.zist.de/veranstaltungen/2026-07-24-come-life-von-scham-und-schuld-zu-integration-und

Der Workshop 60 PlusMinus ist für Männer und Frauen, die reich an Lebensjahren und Lebenserfahrung sind und nun die Gelegenheit nutzen wollen, sich mit dieser Phase und seiner neuen Perspektive auseinander zu setzen. Mithilfe erlebnisorientierter Elemente der körperorientierten PBSP/Pesso-Methode, holen wir interaktiv und symbolisch die Erfüllung wichtiger Grund- und Entwicklungsbedürfnisse nach.

→ 60 PlusMinus mit Dorothea Habicht
30.10.2026 – 01.11.2026
https://www.zist.de/veranstaltungen/2026-10-30-60-plusminus

“We do not see things as they are,we see things as we are.”(Anaïs Nin)____________📸 © Foto:      .works
07/04/2026

“We do not see things as they are,
we see things as we are.”

(Anaïs Nin)

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📸 © Foto: .works

Rezept aus der ZIST Küche 🧑‍🍳Das Züricher Tofugeschnetzelte ist eine köstliche vegetarische Variante des bekannten Geric...
05/04/2026

Rezept aus der ZIST Küche 🧑‍🍳

Das Züricher Tofugeschnetzelte ist eine köstliche vegetarische Variante des bekannten Gerichts – einfach zubereitet und wunderbar aromatisch.

🍽️ ZÜRICHER TOFUGESCHNETZELTES
(Hauptgericht für ca. 4 Personen)

ZUTATEN:
- 600 g Räuchertofu
- 200 g Pilze
- etwas Mehl und Öl zum Braten
- 1 Zwiebel
- etwas Sojasauce
- etwas Weißwein
- etwas gehackte Petersilie

ZUBEREITUNG:
Räuchertofu in Streifen schneiden.

Pilze putzen, in Scheiben schneiden, leicht mit Mehl bestäuben und in etwas Öl in der Pfanne anbraten.

Zwiebel schälen, würfeln und ebenfalls anbraten. Mit Sojasauce und Weißwein ablöschen und etwa 10 Minuten köcheln lassen.

Dann die gehackte Petersilie und den Tofu dazugeben und alles gut vermengen.

Nach Belieben abschmecken.

Dazu passt ein duftender Basmatireis und – wer mag – ein Glas Chardonnay.

🍽️ Guten Appetit!

Weitere Rezepte aus der ZIST Küche findet ihr in unserem Blog:
https://blog.zist.de/rezepte/

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03/04/2026

🥁 Body Rhythm Flow – an immersive journey into embodiment ✨

With Túpac Mantilla

📅 July 15–19, 2026
📍 ZIST Penzberg (near Munich, Germany)

Reconnect with yourself through rhythm, movement, and sound.
This workshop opens a space where your body becomes your guide – into presence, creativity, and authentic expression. 🌿

Rhythm becomes language.
Movement becomes expression.
And your body becomes your instrument. 🎶

✨ What to expect:
▪️ Simple and mindful movement journeys
▪️ Playful rhythmic exercises 🥁
▪️ Creative improvisation & flow
▪️ Deep self-awareness through music

No prior experience needed – just your curiosity. 💫

🎟️ Register now & learn more:
👉 ZIST.de

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01/04/2026

✨ KREATIVITÄT ALS WEG ZUR POTENTIALENTFALTUNG 🌿

Kreativität ist weit mehr als Malen, Tanzen oder Musizieren.
Sie ist ein Zugang zu deinem inneren Selbst.

In unseren Workshops zur Selbsterfahrung wird Kreativität zu einem Raum, in dem du dich neu entdecken kannst - auf spielerische Weise, jenseits von Bewertung.

Wenn wir kreativ sind, treten wir im Hier und Jetzt in Kontakt mit inneren Bildern, Gefühlen und unbewussten Anteilen. Genau hier kann persönliches Wachstum beginnen.

Die humanistische Psychologie versteht persönliche Entwicklung nicht als Optimierung, sondern als Entfaltung dessen, was bereits von Geburt an in uns angelegt ist.

Kreative Prozesse helfen dabei:
🌿 alte Muster und Blockaden sichtbar zu machen
🌿 neue Perspektiven zu entwickeln
🌿 Emotionen zu verarbeiten
🌿 Lebendigkeit und Ausdruck zu stärken

So können sich Kreativität und Selbsterfahrung verbinden:
Nicht nur, um mit Freude und in Gemeinsamkeit etwas „Schönes“ zu erschaffen, sondern um das, was in dir angelegt ist, spürbar werden zu lassen und in deine eigene Kraft hineinzuwachsen.

🔗 Unsere Workshops zur Kreativität - mit Malerei, Gesang, Rhythmus, Tanz und Musik:
https://www.zist.de/programm/selbsterfahrung?category=387

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AUSSTELLUNG IN ZIST MIT BILDERN VON KARIN BENDERIn dieser Ausstellung zeigt Karin Bender seit Januar 2026 verschiedene S...
30/03/2026

AUSSTELLUNG IN ZIST MIT BILDERN VON KARIN BENDER

In dieser Ausstellung zeigt Karin Bender seit Januar 2026 verschiedene Stationen ihres Schaffens in ZIST.

Karin Bender ist seit 1994 experimentell in der Malerei tätig. Ihre Abstraktionen entstehen durch das Komponieren von Farben, Kontrasten, Linien und Formen, ohne eine ersichtliche Abbildung von Gegenständen herbeiführen zu wollen.

Ausgebildet wurde Karin Bender unter anderem durch Teilnahmen am Schwäbischen Kunstsommer der Universität Augsburg – Schwabenakademie Irsee, an der Sommerakademie Thüringen in Böhlen und durch Unterweisung in Papierschöpftechniken sowie durch Teilnahmen an Meisterkursen der Reichenhaller Akademie in der Alten Saline, zuletzt bei Stephan Geisler 2025.

Darüber hinaus engagierte sie sich bei der Betreuung Demenzkranker im Rahmen ihrer maltherapeutischen Tätigkeit in der Demenzgruppe Allach.

Sie ist Mitglied im Berufsverband bildender Künstler (BBK Oberbayern).

Vernissage: 23. August 2026 | 16:00 – 18:00 Uhr
Kleiner Vortrag über die Geschichte von ZIST & Führung durch die Ausstellungsräume:
Bunda Watermeier, ZIST Geschäftsführerin
Musikalische Einlage: Joachim Bender, Panflöte
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KUNST IM SEMINARHAUS

Wir zeigen ständig Kunstausstellungen in den öffentlichen Räumen unseres Seminarhauses. Der erste Tag einer neuen Ausstellung wird meistens jeweils sonntagnachmittags in einer Vernissage im Café mit Livemusik gefeiert. Die Termine für die Ausstellungen und Vernissagen können Sie unserer Webseite entnehmen und wir informieren Sie in unserem Newsletter darüber. In Penzberg und Umgebung sowie in der Umgebung der ausstellenden Künstler (m/w/d) liegen Faltblätter mit Informationen über die Kunst und ihre Künstler aus.

Außerdem gibt es eine ständige Ausstellung im Innenhof von ZIST, auf der wir Skulpturen von Thomas Grünwald und Max Strack präsentieren. In unseren Büroräumen hängen Bilder von Clemens Büntig.

🎭 SPIEL MIT DEINEN SCHATTENMareike S., 38 Jahre aus Kassel, freischaffend tätig als Tänzerin und Tanzlehrerin, erzählt v...
28/03/2026

🎭 SPIEL MIT DEINEN SCHATTEN

Mareike S., 38 Jahre aus Kassel, freischaffend tätig als Tänzerin und Tanzlehrerin, erzählt von ihren SAT Erfahrungen. Ein Interview über das SAT-Enneagramm-Seminar, persönliche Wandlung und die Kraft der Förderung.

❓ Mareike, wie bist du auf das SAT-Programm aufmerksam geworden?

Durch eine gute Freundin. Sie hatte das Seminar selbst schon gemacht. Ihre Erfahrung hat mich neugierig gemacht.

❓ Was konkret hat dich so sehr interessiert, dass du dir gesagt hast: „Das will ich unbedingt machen“?

Es war das Enneagramm selbst. Ich wusste nichts darüber - und genau das hat mein Interesse geweckt. Ich wollte mehr über die Verschiedenartigkeit von Menschen erfahren: Wie wir reagieren, wie wir einander begegnen. Und natürlich: Ich wollte mich selbst besser kennenlernen.

❓ Gab es einen bestimmten Aspekt, der dich besonders fasziniert hat?

Ja - die Kombination aus Theater, Körperarbeit und Meditation. Diese Verbindung hat mich sofort angesprochen. Und zu wissen, dass TherapeutInnen das Programm begleiten, hat mir zusätzlich Vertrauen gegeben. Ich hatte das Gefühl, dort sicher aufgehoben zu sein.

❓ Als freischaffende Künstlerin ist die Finanzierung solcher Seminare nicht immer einfach. Wie hast du das gemacht?

Ich habe bei ZIST angefragt, ob ich eine Ermäßigung erhalten könnte. Dabei erfuhr ich, dass es über das SAT und auch über den ZIST Förderverein Unterstützungsmöglichkeiten gibt. Gerade wurde eine Förderung gestartet, die etwa 25 % der Seminarkosten übernimmt. Der Förderverein lud mich zu einem persönlichen Gespräch ein, in dem ich auch meine finanzielle Situation erläutern musste. Danach ging alles recht schnell: Ein Gremium entschied, und ich erhielt die Zusage.

❓ Hast du diese Prüfung als unangenehm empfunden?

Er war überraschend unkompliziert und hat sich sehr stimmig angefühlt. Klar, es war herausfordernd, so persönliche Fragen am Telefon gestellt zu bekommen, von jemandem, den ich noch gar nicht kannte. Aber im Nachhinein ergibt alles Sinn. Das Interview war ehrlich, respektvoll - und irgendwie auch gut.

❓ Was bedeutet solche Förderung für Menschen mit niedrigerem Einkommen?

Das Seminar ist kostspielig - verständlich, weil es unglaublich viel bietet. Diese SAT-Arbeit ist für mich nicht nur persönlich bedeutsam, sondern Teil meines Werdegangs. Sie trägt Wellen nach außen. Deshalb sollten Menschen mit geringem Einkommen auch Zugang dazu haben. Ohne die Förderung wäre die Teilnahme für mich nicht möglich gewesen.

❓ Welche Momente aus SAT 1 sind dir als besonders eindringlich in Erinnerung?

Auf jeden Fall die Achtsamkeit und Präsenz des Teams. Diese Wachsamkeit, diese Qualität der Aufmerksamkeit und große Kompetenz - das hat mich tief beeindruckt. Einzelarbeit war genauso bedeutend wie Gruppenprozesse. Selbst Alltägliches wie die gemeinsamen Mahlzeiten veränderte sich: ein Raum entstand, in dem wir uns selbst und einander wirklich sein lassen konnten. Ich kam mehr in Frieden mit mir. Die Theaterarbeit war für mich besonders intensiv - sie wirkt bis heute nach. Die Art, wie Cherif, Katrin und Oscar mit ihrer je eigenen Präsenz durch die Tage geführt haben - das war berührend.

❓ Gab es Momente, in denen du an deine Grenzen geraten bist oder weg wolltest?

Ja, definitiv. Mit bestimmten Menschen zusammenzuarbeiten war nicht immer leicht. Da kamen Impulse zum Weglaufen - aber ich wollte ja genau das: mich meinen Themen stellen.

❓ Was hat SAT 1 an dir verändert? Im inneren Erleben, in der Gestaltung deines Alltags?

Direkt danach hatte ich eine Unterrichtswoche mit 20 SchülerInnen. Ich stand jeden Tag vor ihnen - gelassener als je zuvor. Ich fühlte mich präsent und klar. Früher hatte ich oft dieses Grundgefühl von Unzufriedenheit. Nach dem SAT war das einfach… weg. Ich hatte keinen Tag Heiserkeit - ich musste nichts mehr „herauspressen“. Ich habe nicht mehr das Gefühl gehabt, irgendwohin zu müssen, wo ich nicht bin.

❓ Wenn du deine Erfahrung in wenigen Worten zusammenfassen sollst - was würdest du sagen?

„Spiel mit deinen Schatten.“ Das ist für mich das Bild, das bleibt. Spielen - das ist mir so präsent. Und die Schatten - unsere inneren Muster, unsere Prägungen - sind nicht nur dunkel. Man kann sie einladen, mit ihnen spielen, mit ihnen tanzen. Gerade durch das Theater wurde mir das bewusst. Lass dich auf deine Schatten ein. Mach mit ihnen ein kleines Theaterspiel.

❓ Inzwischen hast du auch an SAT 2 teilgenommen - wieder mit Unterstützung durch den Förderverein. Was hat dich interessiert, nach SAT 1 auch SAT 2 zu besuchen?

Das Thema Familie hat mich stark gerufen. Ich wollte meine Eltern und unsere Beziehung besser verstehen – auch ihre Geschichte, über die ich wenig wusste.

❓ Was hat dich am meisten berührt?

Das war ein sehr persönlicher Moment: die Begegnung mit meinen Eltern als Kinder. Es war, als würde ich sie in ihrer Essenz wahrnehmen – jenseits von Rollen oder Erwartungen. Durch SAT 2 und die tiefe Neugier, die die Arbeit in mir geweckt hat, fühle ich mich meinen Eltern heute viel mehr verbunden.

❓ Wie war für dich die Arbeit mit der Herkunftsfamilie überhaupt?

An manchen Punkten dachte ich: Was mache ich hier eigentlich? Und dann kam wieder das Gegenteil – das Gefühl, dass genau das jetzt dran ist. Besonders die Übung, in der wir zu unseren Geschwistern sprechen sollten, hat mich bewegt. Das hat so vieles in mir berührt. Dinge, die ich nie ausgesprochen hatte, konnten endlich einen Platz finden. Ab dem vierten Tag habe ich viele Tränen vergossen - und ich bin deutlich leichter nach Hause gefahren, als ich gekommen bin. Es ist so viel passiert, auch unbewusst. Und es war schön, die Gruppe wiederzusehen - wir treffen uns jetzt regelmäßig online zur gemeinsamen Meditation.

❓ Wie hast du den Aufbau von SAT 1 zu SAT 2 erlebt?

Im SAT 1 geht es um die Frage: Wer bin ich in der Welt, wie sehe ich mich, wie sehen andere mich? SAT 2 fragt weiter: Woher komme ich, wer hat mich geprägt, wie bin ich in Beziehung? Dieser Aufbau war für mich sehr stimmig. Die vielen Zweier- und Kleingruppen-Interaktionen waren herausfordernd, aber genau dadurch auch sehr transformierend.

❓ Und die Arbeit mit dem Enneagramm - was war da für dich wichtig?

Ich habe verstanden, dass es beim Enneagramm nicht darum geht, schnell seinen Typ zu finden, sondern zu forschen. Früher wollte ich unbedingt wissen, welcher Typ ich bin - jetzt sehe ich es als einen Prozess und genau um diesen Prozess und das sich selbst Kennenlernen geht es.

❓ Würdest du auch SAT 3 machen wollen?

Ja, auf jeden Fall, ich will alle Seminare machen. Es fühlt sich an, als gäbe es noch so viel zu entdecken. Vor allem mit der gleichen Gruppe weiterzugehen – das ist ein starkes Lernfeld. Ein großes Vertrauen ist da und Tiefe und das Gefühl, da kann man noch so viel tiefer gehen.

❓ Zum Schluss – gibt es noch etwas, das du sagen möchtest?

Die Souveränität und Tiefe, mit der das Team die Räume hält, haben mich sehr beeindruckt. Da ist so viel Erfahrung, Lebendigkeit und Gespür für das, was die Gruppe gerade braucht. Es fühlt sich nie nach einem festen Ablauf an – sondern nach etwas Lebendigem, Echtem.

❓ Und was würdest du einer Freundin, einem Freund sagen, die/der neugierig ist, wie du es einmal warst, und noch zögert, sich für SAT anzumelden?

Wenn du wirklich bereit bist, dich mit dir selbst auseinanderzusetzen – dann go for it! SAT ist eine unglaublich kraftvolle Erfahrung mit Menschen, die dasselbe wollen: sich selbst erkennen und in Beziehung treten. Und das in einem geschützten Raum, an einem wunderschönen Ort, wie ZIST. Was mich tief beeindruckt hat, war: Das Team hat diese Prozesse selbst durchlebt. Das merkt man – und das macht den Unterschied. Sie brennen dafür, und dieses Feuer tragen sie weiter.

🙏 Vielen Dank, dass Du Deine Erfahrungen mit uns geteilt hast.

© www.naranjo-sat.com | Foto: Mareike S.

Wir bedanken uns sehr herzlich für die Erlaubnis, diesen schönen und persönlichen Einblick teilen zu dürfen!

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Wer Interesse am SAT Programm nach Claudio Naranjo hat, findet hier die kommenden Termine und weitere Infos:

https://www.zist.de/programm?speaker=3419

FEELING-SEEN - Partizipative Kinder- und Jugend-Psychotherapie und BeratungIn diesem Video erläutert Michael Bachg die v...
27/03/2026

FEELING-SEEN - Partizipative Kinder- und Jugend-Psychotherapie und Beratung

In diesem Video erläutert Michael Bachg die von ihm begründete Methode Feeling-Seen, die darauf abzielt, die Beziehungsfähigkeit von Kindern zu erhöhen, ihre Verbindung zu anderen und zu sich selbst zu stärken.

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Michael Bachg bietet ab dem 17. Oktober den Workshop “Elterngespräche nach Feeling-Seen“ an.

Der Workshop verbindet familientherapeutische Perspektiven mit einem partizipativen Ansatz, der Kinder und Jugendliche in ihrem Erleben wirklich sieht, versteht und stärkt. Gleichzeitig vermittelt er konkrete Methoden für die Arbeit mit Eltern, um Beziehung, Verständnis und Entwicklung nachhaltig zu fördern.

Die Anerkennung von Fortbildungspunkten wird beantragt.

Weitere Informationen sowie die Möglichkeit zur Anmeldung:

https://www.zist.de/veranstaltungen/2026-10-17-elterngespraeche-nach-feeling-seen

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🍃 Einen besonderen Ort mitgestalten 🍃ZIST ist ein Institut für persönliche und berufliche Fortbildung - in herrlicher Al...
27/03/2026

🍃 Einen besonderen Ort mitgestalten 🍃

ZIST ist ein Institut für persönliche und berufliche Fortbildung - in herrlicher Alleinlage nahe Penzberg, umgeben von Natur.

Für unser Seminarhaus suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt:

🔧 Hausmeister / Haustechniker (m/w/d)
Teilzeit oder auf 603-Euro-Basis

Das bringst Du mit:
- Handwerkliches Geschick und technisches Verständnis
- Selbstständige, zuverlässige Arbeitsweise
- Freundliches Auftreten im Seminarbetrieb
- Idealerweise eigenen PKW für den Arbeitsweg

Das erwartet Dich bei uns:
- Vielseitige Aufgaben rund um Gebäude & Technik
- Arbeiten in besonderer Atmosphäre
- Wertschätzendes Miteinander
- Angemessene Vergütung & Sozialleistungen

📞 Interesse?
Dann freuen wir uns über Deinen Anruf bei
Frau Hausmann: 08856-936914

📧 Bewerbung gerne auch per E-Mail:
bewerbung@zist.de
_____________

📍 ZIST gemeinnützige GmbH
Zist 1 | 82377 Penzberg
🌐 www.zist.de

🍃 Arbeiten an einem besonderen Ort 🍃ZIST ist ein Institut für persönliche und berufliche Fortbildung – in herrlicher All...
24/03/2026

🍃 Arbeiten an einem besonderen Ort 🍃

ZIST ist ein Institut für persönliche und berufliche Fortbildung – in herrlicher Alleinlage nahe Penzberg.

Für unsere vegetarische Seminarhausküche suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt:

👩‍🍳 Küchenhilfe / Beikoch (m/w/d)
Teilzeit (20–25 Std./Woche)

Das bringst Du mit:
- Freundliches, serviceorientiertes Auftreten
- Freude an der Arbeit in der Küche
- Eigenen PKW für den Arbeitsweg

Das erwartet Dich bei uns:
- Arbeiten in kollegialer Atmosphäre
- Wertschätzendes Miteinander
- Abwechslungsreiche Aufgaben
- Angemessene Vergütung & Sozialleistungen

📞 Interesse?
Dann freuen wir uns über Deinen Anruf bei
Frau Hausmann: 08856-936914

📧 Bewerbung gerne auch per E-Mail:
bewerbung@zist.de
_____________

📍 ZIST gemeinnützige GmbH
Zist 1 | 82377 Penzberg
🌐 www.zist.de

Adresse

Zist 1
Penzberg
82377

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ZIST Akademie für Psychotherapie

Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie vor dem Hintergrund der Humanistischen Psychologie

Die Ausbildung der ZIST Akademie vermittelt die grundlegenden und vertiefenden Konzepte der tiefenpsychologisch fundierten Psychotherapie vor dem Hintergrund der Humanistischen Psychologie auf dem neuesten Stand einschließlich der zentralen Elemente verwandter oder daraus abgeleiteter Verfahren wie der Gestalttherapie und der in der Tradition des Freud-Schülers Wilhelm Reich stehenden tiefenpsychologisch fundierten Körperpsychotherapie. Die Ausbildung integriert darüber hinaus in Theorie und Selbsterfahrung Konzepte der Verhaltens- und der Hirnforschung, der transgenerational-systemischen Psychologie und spirituelle Aspekte menschlicher Entwicklung.


  • Integrative, staatlich anerkannte Approbationsausbildung in tiefenpsychologisch fundierter Psychotherapie vor dem Hintergrund der Humanistischen Psychologie – psychodynamisch, intersubjektiv und potentialorientiert

  • Philosophischer Hintergrund: Humanistische Psychologie