ZIST gemeinnützige GmbH

ZIST gemeinnützige GmbH ZIST ist seit seiner Gründung 1973 ein unabhängiges und überkonfessionelles Seminarhaus mit eigenem Programmangebot.

ZIST ist ein Institut für persönliche und berufliche Fortbildung zur Entwicklung menschlicher Kompetenz durch Selbsterfahrung in Krisenhilfe, Wegbegleitung und Psychotherapie vor dem Hintergrund der Humanistischen Psychologie. Theoretischer Hintergrund der Arbeit von ZIST ist die Humanistische Psychologie, wie sie als Dritte Kraft in den 1960er-Jahren – neben Psychoanalyse und Verhaltensforschung – entwickelt wurde. In den Selbsterfahrungsgruppen von ZIST werden Methoden eingesetzt, die die Teilnehmerinnen und Teilnehmer unterstützen: zum einen bei der Entwicklung von ganzheitlicher Gesundheit; zum anderen bei der Wahrnehmung und Verwirklichung ihres Bedürfnisses nach erfülltem Sein und nach sinnvollem Tun im Dienst an der Gemeinschaft. In den Fort-, Weiter- und Ausbildungen lernen Fachkräfte, die mit Menschen arbeiten, auf professionell hohem Niveau verschiedene Verfahren der Selbsterkundung und Menschenführung kennen und praktizieren. Wissen wird dabei immer auch über Erfahrung vermittelt. In der ZIST Akademie für Psychotherapie werden Psychologinnen und Psychologen zu Psychologischen Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten nach dem Psychotherapeutengesetz mit dem Schwerpunkt tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie ausgebildet. Das Gedankengut der Humanistischen Psychologie und die jahrzehntelange Erfahrung von ZIST in Potentialorientierter Psychotherapie sind in diesem staatlich anerkannten Ausbildungsinstitut fest verankert. Die Leiterinnen und Leiter der Selbsterfahrungsgruppen sowie die Lehrer der Fort-, Weiter- und Ausbildungsveranstaltungen von ZIST sind hoch qualifizierte und (selbst-)erfahrene Fachleute auf ihrem Gebiet.

POST aus ZISTOb nun die Vegetation tatsächlich nicht leidet, wie es Goethe annehmen konnte, steht bei all dem, was wir M...
01/03/2026

POST aus ZIST

Ob nun die Vegetation tatsächlich nicht leidet, wie es Goethe annehmen konnte, steht bei all dem, was wir Menschen der Natur antuen, in den Sternen. Dennoch ist der nahende Frühling jedes Jahr wieder eine Phase, die mit ihrem Wachsen und Werden und den angenehmeren Temperaturen dazu einlädt, dankbar zu sein dafür, dass uns dieses Leben geschenkt worden ist und wir auf diesem wunderbaren Planeten leben dürfen.

Überschattet oder gar bis zur Unkenntlichkeit verschüttet ist das Gefühl der Dankbarkeit allerdings immer mehr durch viele unüberschaubare gesellschaftliche Entwicklungen, die Angst machen und Fragen aufwerfen.

In einem Gespräch mit einer guten Freundin, die seit vierzig Jahren hauptberuflich Lobbyarbeit für Umwelt-NGOs macht (ja, es gibt auch diese Art der Lobbyarbeit), fragte ich sie, wie sie trotz der vielen Erfolge, die sich aus beharrlichem internationalen Networking entwickeln, mit den zum Teil heftigen Rückschlägen und dadurch mit Frustration, gar Resignation umginge. Sie antwortete, dass sie eine tiefe Verbindung zu dem Gefühl der Dankbarkeit für das Geschenk des Lebens auf diesem Planeten habe und dass sie das tragen würde, auch wenn ihr in weiten Phasen vor lauter Entsetzen die Haare sprichwörtlich zu Berge stünden. Sie ist eine Frau, die neben ihrem Beruf auch an vielen Fortbildungen zum persönlichen Wachstum in der Selbsterfahrung teilgenommen hat. Die Offenheit für andere Biografien, Sichtweisen oder Standpunkte, die damit einhergeht, ein weiteres Verständnis von menschlicher Eigenart zu entwickeln und ein gewisser Pragmatismus, helfen ihr dabei, Gemeinsamkeiten mit Gesprächs- und Verhandlungspartnern (m/w/d) auszuloten.

Auch für Wolf Bündig war das Gefühl der Dankbarkeit ein zentrales Thema. Für die Festschrift zum 80. Geburtstag von Bruder Steindl-Rast verfasste er 2006 einen Beitrag mit dem Titel Dankbarkeit, den ich hier verlinke für diejenigen, die ihn lesen möchten.

https://www.zist.de/dankbarkeit

Und nun in ganz eigener Sache: Wir freuen uns sehr darüber, unseren Abonnenten (m/w/d) nach mehrjähriger Pause wieder eine Printversion unseres Programmheftes schicken zu können.

Ab 2020 hatten wir uns aufgrund der Ereignisse um COVID-19 dazu entschlossen, zunächst erst einmal nur noch einen kleinen Veranstaltungskalender zu versenden. In der Folge diskutierten wir während und nach der Pandemie immer wieder, inwieweit Print überhaupt noch zeitgemäß sei. Überlegungen zum Umweltschutz spielten eine wesentliche Rolle.

Dennoch: In einer Welt, die permanent Nachrichten über Social Media postet und empfängt und in jeder Sekunde nach Aufmerksamkeit schreit, Inhalte aber nur noch überflogen werden, kurz beachtet und umso schneller vergessen sind, kommt vieles beim Leser/User (m/w/d) gar nicht an.

Ein Printmedium, vor allem ein ästhetisch und ruhig gestaltetes, besitzt andere Fähigkeiten: es bleibt länger da und, wie im Falle unseres Programmheftes, ein paar Monate beim Leser liegen. Diese Ruhe, die bei den verschiedenen Gelegenheiten immer mal wieder beim Lesen und Schauen genossen werden kann, entfaltet eine andere Wirkung als gezieltes Suchen am – den Tagesablauf moderner Gesellschaften beherrschenden – Computer, Tablet oder Mobiltelefon.

Wir vertrauen darauf, dass unsere Leser entspannende Momente mit unserem diesjährigen Programmheft haben werden. Und das passt, nebenbei gesagt, bestens zu ZIST, das in diesen verwirrenden Zeiten neben vielem anderen auch eine Oase der Ruhe ist. Angesichts der immens zahlreichen, nicht kalkulierbaren und enorm schnell voranschreitenden Veränderungen, die uns sowohl in politischer als auch technologischer Hinsicht in den letzten Jahren begleiten, beängstigen und ratlos zurücklassen, brauchen wir alle diese besinnliche Ruhe dringend.

Wenn Sie noch nicht zu unseren Abonnenten gehören und das Programmheft kostenlos bestellen möchten, können Sie es hier bestellen (und natürlich liegt es es auch in ZIST vor Ort aus):

https://www.zist.de/programmheft-2026-bestellen

Mit herzlichen Grüßen
Silke Bunda Watermeier

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„Und es kam der Tag,da das Risiko,in der Knospe zu verharren,schmerzlicher wurdeals das Risiko zu blühen.“(Anaiis Nin)
28/02/2026

„Und es kam der Tag,
da das Risiko,
in der Knospe zu verharren,
schmerzlicher wurde
als das Risiko zu blühen.“

(Anaiis Nin)

PROGRAMMHEFTUnser Programmheft 2026 liegt ab sofort als Printversion in ZIST aus. Neben – natürlich – dem Veranstaltungs...
24/02/2026

PROGRAMMHEFT

Unser Programmheft 2026 liegt ab sofort als Printversion in ZIST aus. Neben – natürlich – dem Veranstaltungsprogramm findet ihr darin Bilder aus ZIST und der wunderschönen Umgebung, Denkanstöße sowie Texte zur Humanistischen Psychologie und zur aktuellen Entwicklung von ZIST.

Außerdem gibt es auch Infos zur ZIST Akademie für Psychotherapie, zum ZIST Förderverein und alles rund um unser Seminarhaus.

Wer sich das Programmheft als Printversion kostenlos zusenden lassen möchte, bestellt es einfach per E-Mail über info@zist.de

👉 Das komplette Programmheft gibt es zum Download auf unserer Webseite:
https://www.zist.de/cms-assets/ZIST-PROGRAMM_2026.pdf?v=1769076510

ZIST FilmtippWas, wenn Scheitern kein Gegenpol zum Gelingen ist, sondern ein Teil davon?Die ARTE-Reihe “42 – Die Antwort...
19/02/2026

ZIST Filmtipp

Was, wenn Scheitern kein Gegenpol zum Gelingen ist, sondern ein Teil davon?

Die ARTE-Reihe “42 – Die Antwort auf fast alles” stellt in der Folge „Macht uns Scheitern erfolgreicher?“ eine Frage, die viele biografische und therapeutische Prozesse berührt:
Welche Rolle spielt das Nicht-Gelingen für Lernen, Entwicklung und Reifung?

Die Sendung zeigt, dass Irrtümer, Umwege und Brüche keine bloßen Defizite sind, sondern oft genau jene Erfahrungen, aus denen Erkenntnis, Kreativität und tragfähige Lösungen entstehen.

Ein stiller Perspektivwechsel:
Nicht jedes Scheitern macht erfolgreicher.
Aber ohne Scheitern bleibt Entwicklung oft oberflächlich.

📍 Sehenswert für alle, die sich mit Lernen, Wachstum und menschlicher Potentialentwicklung beschäftigen.

🎥 bis zum 14.09.2026 in der ARD Mediathek
https://www.ardmediathek.de/video/42-die-antwort-auf-fast-alles/macht-uns-scheitern-erfolgreicher/arte/Y3JpZDovL2FydGUudHYvcHVibGljYXRpb24vMTIxMzI4LTAwOC1B

© ARTE, 07.09.2025 | 42 - Die Antwort auf fast alles
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Scheitern klingt nach Rückschlag, nicht nach Fortschritt. Doch was, wenn Fehler genau das Gegenteil bewirken? Raubtiere verfehlen ihre Beute dreimal häufiger, als sie sie fangen, und überleben trotzdem. Auch die Wissenschaft lebt vom Irrtum: Der Beweis des Urknalls, die Entdeckung des Penicillins...

TOD IST WANDELvon Susanne Kraft - Referentin unseres Workshops “Dem Tod neu begegnen”„Der Tod ist groß“, schreibt Rilke,...
17/02/2026

TOD IST WANDEL
von Susanne Kraft - Referentin unseres Workshops “Dem Tod neu begegnen”

„Der Tod ist groß“, schreibt Rilke, „wir sind die Seinen lachenden Munds. Wenn wir uns mitten im Leben meinen, wagt er zu weinen, mitten in uns.“

Der Abschied tut weh. Und dieses Weh braucht Raum. Braucht Ausdruck. Um wandlungsbereit zu werden. Um dem Platz zu machen, was zugleich auch da ist: das Große, das wir in diesen Tagen erleben und begleiten dürfen. Den Übergang in etwas ganz anderes.
Unfassbar – und zugleich so nah.

Immer wieder erzählen uns die Menschen in diesen Tagen, wie die geliebten Verstorbenen bei ihnen sind. Halten. Weg weisen. Schützen. Und ihrerseits wahrgenommen sein wollen.

Michael Kraft und ich haben uns zur Aufgabe gemacht, dieser neuen Beziehung zu dienen.

© Susanne Kraft

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“Dem Tod neu begegnen – Abschied und Bestatten als Tor zum Leben”

Ein Kurs für Freunde, Angehörige und Begleiter (jeweils m/w/d).
Ein Kurs, um uns auch auf den eigenen Tod vorzubereiten.

Wir wollen gemeinsam weinen und lachen – fragen, spielerisch üben und künstlerisch gestalten. Gerade wenn wir uns dem tiefen Schmerz öffnen, werden dann auch berührende Begegnungen und eine echte Lebensfreude möglich.

Es sind noch Plätze frei.

🗓 09.10.2026 – 11.10.2026
📍 ZIST, Penzberg
👤 Leitung: Susanne & Michael Kraft

ℹ️ Details & Anmeldung: zist.de → Programm

https://www.zist.de/veranstaltungen/2026-10-09-dem-tod-neu-begegnen-abschied-und-bestatten-als-tor-zum-leben

“Das Einfühlen in den Schmerz und das Leid macht das Böse unmöglich.”(Arno Gruen)
15/02/2026

“Das Einfühlen in den Schmerz und das Leid macht das Böse unmöglich.”
(Arno Gruen)

ARCHÄOLOGIE DER LIEBEEin Seminar zur bewussten Erforschung von Beziehung, Bindungsmustern und innerer Reife.Zum ersten M...
13/02/2026

ARCHÄOLOGIE DER LIEBE
Ein Seminar zur bewussten Erforschung von Beziehung, Bindungsmustern und innerer Reife.

Zum ersten Mal in Deutschland leiten Evânia Reichert & Sérgio Veleda ihr erfahrungsorientiertes Seminar zu Liebe und Partnerschaft. Beide sind langjährige Therapeuten sowie Autoren (jeweils m/w/d) der internationalen SAT-Schule und werden von Katrin Reuter und Cherif Chalakani begleitet. In einem geschützten und achtsamen Rahmen arbeiten die Teilnehmenden mit praktischen Übungen, Meditationen und Ritualen an zentralen Beziehungsthemen wie Nähe, Kommunikation, Konfliktgestaltung und persönlicher Entwicklung.

Das Seminar richtet sich an Paare und Einzelpersonen, die ihre Beziehung vertiefen, klären oder verändern möchten, ebenso wie an Menschen, die vergangene Beziehungen abschließen oder ihr eigenes Beziehungsverhalten bewusster verstehen wollen.
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Es sind noch Plätze frei.

🗓 30.09.2026 – 04.10.2026
📍 ZIST, Penzberg
👤 Leitung: Dr. Katrin Reuter, Cherif Chalakani, Evânia Reichert & Sérgio Veleda

ℹ️ Details & Anmeldung: zist.de → Programm

https://www.zist.de/veranstaltungen/2026-09-30-sat-spezial-die-archaeologie-der-liebe

Programme by Claudio Naranjo

"We need more psychology, we need more understanding of human nature. Because the only real danger that exist is man him...
10/02/2026

"We need more psychology, we need more understanding of human nature. Because the only real danger that exist is man himself. He is the great danger. And we are pitifully unaware of it. We know nothing of man, far too little. His psyche should be studied because we are the origin of all coming evil."

Ein echtes Juwel aus dem Jahr 1959:
Carl Gustav Jung in einem berührenden Interview im Alter von 84 Jahren

Professor Jung is interviewed at his home in Switzerland by John Freeman.Theme music: excerpt from Les Francs-Juges by Berlioz, 1825.A deeper American interv...

10/02/2026
10/02/2026

All methods devoted to human potential emphasize the importance of awakening to the present moment. All that we long for – love, joy, peace, harmony, truth – require the fundamental capacity for PRESENCE.
This seminar uses ancient and modern methods for directly and simply uncovering this natural capacity.
To learn about and/or register please go to:
https://theembodiedlife.org/zist-public-march-2026/

“Stille WinterstraßeEs heben sich vernebelt braunDie Berge aus dem klaren Weiß,Und aus dem Weiß ragt braun ein Zaun,Steh...
08/02/2026

“Stille Winterstraße

Es heben sich vernebelt braun
Die Berge aus dem klaren Weiß,
Und aus dem Weiß ragt braun ein Zaun,
Steht eine Stange wie ein Steiß.

Ein Rabe fliegt, so schwarz und scharf,
Wie ihn kein Maler malen darf,
Wenn er's nicht etwas kann.
Ich stapfe einsam durch den Schnee.

Vielleicht steht links im Busch ein Reh
Und denkt: Dort geht ein Mann.”

(Joachim Ringelnatz)

Adresse

Zist 1
Penzberg
82377

Öffnungszeiten

Montag 09:00 - 13:00
14:00 - 15:30
Dienstag 09:00 - 13:00
14:00 - 15:30
Mittwoch 09:00 - 13:00
14:00 - 15:30
Donnerstag 09:00 - 13:00
14:00 - 15:30
Freitag 09:00 - 13:00
14:00 - 15:30

Telefon

+49885693690

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