27/01/2026
Teilzeit & hoher Krankenstand – was die aktuelle Debatte für Unternehmen wirklich bedeutet
Im politischen Raum wird derzeit intensiv über zwei Themen gesprochen:
▪️ steigende Krankenstände
▪️ der hohe Anteil an Teilzeitbeschäftigung
Die zentrale Frage lautet: Wie sichern wir Arbeitsfähigkeit und Produktivität in Zeiten von Fachkräftemangel?
Aus unserer Praxis im externen BEM zeigt sich:
🫵 Die Realität in Unternehmen ist oft komplexer, als es Schlagzeilen vermuten lassen.
Viele Beschäftigte reduzieren Arbeitszeit oder fallen länger aus, weil sich Lebenssituation, gesundheitliche Belastung oder Arbeitsanforderungen verändert haben. Das betrifft nicht nur einzelne Branchen – sondern den Arbeitsmarkt insgesamt.
Und genau hier setzt BEM an. Was im Alltag entscheidend ist:
▫️ Teilzeit kann – gerade nach Erkrankungen – ein stabilisierender Zwischenschritt sein.
▫️ Ein erhöhter Krankenstand ist häufig ein Hinweis auf strukturelle oder organisatorische Belastungen.
▫️ Gute Rückkehrprozesse erhöhen die Wahrscheinlichkeit, dass Fachkräfte langfristig bleiben.
BEM ist dabei kein „Reparaturinstrument“, sondern ein strukturierter Dialogprozess: Wie kann Arbeit so gestaltet werden, dass Leistungsfähigkeit erhalten bleibt?
Gerade in der aktuellen Debatte wird deutlich: Arbeitsfähigkeit entsteht nicht durch pauschale Lösungen, sondern durch individuelle und gleichzeitig gut strukturierte Prozesse.
🫱 Unser Fazit: Unternehmen, die BEM professionell und frühzeitig einsetzen, stärken nicht nur einzelne Mitarbeitende – sondern ihre gesamte Arbeitgeberattraktivität und Zukunftsfähigkeit.