27/01/2026
Heute, am Holocaust Gedenktag erinnern wir uns an die Millionen Menschen, die entrechtet, verfolgt und ermordet wurden. Und daran, wohin Hass, Ausgrenzung und Gleichgültigkeit führen können.
Dieses Gedenken richtet sich nicht nur an die Vergangenheit, sondern auch an uns heute.
Der Faschismus ist längst wieder unter uns.
Die Schrecken der N**i Herrschaft drohen sich zu wiederholen – ein Blick in die USA beschert schreckliche Bilder.
Weltweit werden Bevölkerungsgruppen entrechtet, verfolgt und ermordet.
Auch wenn das für viele sehr weit weg scheint, weil es noch nicht direkt vor unserer Tür passiert, dürfen wir nicht untätig bleiben.
Denn Unrecht beginnt nicht mit Lagern und Gewalt, sondern mit Worten, mit Wegsehen, mit dem Schweigen der Vielen.
Wenn Menschen ausgegrenzt, bedroht oder entmenschlicht werden, tragen wir Verantwortung hinzuschauen, Haltung zu zeigen und zu widersprechen.
Wir gedenken den mehr als 6 Millionen systematisch ermordeten Jüd*innen.
Wir gedenken ermordeten Sinti*zze und Rom*nja.
Wir gedenken den q***ren Opfern des Nationalsozialismus.
Wir gedenken allen Menschen, die die der Herrschaft der Nationalsozialisten zum Opfer gefallen sind.
Erinnerung ist mehr als ein stilles Gedenken: Sie ist eine Mahnung, unsere Menschlichkeit zu verteidigen.
Niemand darf mehr wegschauen. Wer weiter schweigt, macht sich schuldig.
Antifaschismus bleibt notwendig.
Nie wieder ist jetzt.