29/04/2026
Die Nacht vom 30. April auf den 1. Mai ist eine der ältesten und kraftvollsten Schwellenzeiten im Jahreskreis – oft bekannt als Walpurgisnacht.
Ursprünglich war sie jedoch weit mehr als das, was später daraus gemacht wurde. Sie war ein uraltes Fest des Übergangs: vom Dunkel ins Licht, vom Rückzug in die lebendige, aufblühende Kraft des Frühlings 🌿✨
In vorchristlichen Zeiten galt diese Nacht als besonders magisch. Die Schleier zwischen den Welten wurden als durchlässiger empfunden – eine Zeit, in der Verbindung zur geistigen Welt, zu den Ahnen und zum inneren Wissen leichter möglich war 🌙
Gerade für Frauen hatte diese Nacht eine tiefe Bedeutung. Es war eine Zeit, in der sie zusammenkamen, sich erinnerten, ihre Verbindung zur Natur, zur Erde und zu ihren eigenen Zyklen stärkten. Viele der Bräuche, die später als „Hexentreffen“ bezeichnet wurden, waren ursprünglich Zusammenkünfte von Frauen, die heilten, wussten, fühlten und im Einklang mit den natürlichen Rhythmen lebten 🔥
Für uns heute kann diese Nacht eine Einladung sein, uns genau daran zu erinnern.
An das Wissen, das nicht gelernt werden musste – sondern schon immer in uns war.
An unsere Intuition.
An unsere Verbindung zur Erde.
Und vielleicht auch an Aspekte unseres Seins, die über dieses Leben hinausgehen…
Gerade wenn wir uns als heilende und spirituelle Frauen auf den Weg machen, kann diese Nacht etwas in uns berühren, das sehr alt ist. Ein inneres Erinnern an Heilweisen, an feine Wahrnehmung, an das Wirken im Unsichtbaren – ganz sanft, ganz natürlich 🌙✨
Es ist eine Zeit, in der wir Altes loslassen dürfen und gleichzeitig das, was in uns angelegt ist, wieder ein Stück mehr ins Bewusstsein holen. Nicht als etwas Fremdes – sondern als etwas zutiefst Eigenes.
So lädt uns diese besondere Nacht ein, still zu werden, zu lauschen und uns selbst wieder ein Stück näher zu kommen.
Ich freue mich sehr, dass ich morgen einen Kreis wundervoller Menschen in dieser besonderen Nacht begleiten darf 🙏💫💗
Eure Moni - shachille
Nacht
Urkraft