24/01/2021
Hallo,
hat Tennis etwas mit Psychologie zu tun? Na klar, sagen TrainerInnen, 80% des Spiels werden im Kopf entschieden.
Wer Lust hat zu erfahren wie ein Tennisprofi tickt, dem sei das Buch von Andrea Petkovic ans Herz gelegt. Die Autorin, ehemals Nr. 9 der Weltrangliste, beschreibt in ihrem Buch, welche/-r Motivation, Ehrgeiz, Ausdauer und Kampfgeist notwendig ist, um im Tenniszirkus ganz oben mitspielen zu können.
Und was hat das alles mit unserem "normalen" Leben der LeserIn zu tun ? Möglicherweise mehr als man denkt. Als LeserIn erfährt man viel über Verlieren. Bei einem Tennisturnier mit z.B.
64 TeilnehmerInnen, verlieren 63 ! Und das jede Woche.
Verlieren tut niemand gerne. Wie bleibe ich motiviert, was tue ich um eine positive Einstellung zu behalten etc. Darauf gibt A. Petkovic ihre Antworten. Oder: ein falscher Gedanke , im unpassenden Moment, kann dich den Sieg kosten, kann dich aus der Bahn werfen.
Wie gehe ich mit der anderen , angenehmen
Seite der Medaille, dem Erfolg, um. Wie behalte ich die Bodenhaftung im Moment des Erfolges ... usw.
Ein Hinweis noch für Tennisspieler, im Buch gibt es keine Trainingspläne, keine "geheimen" Tipps, keine Matchstrategien...leider....
Nachtrag:
Nach einer längeren Diskussion mit meinem besten Freund und Tenniskumpel, ist das Buch nun zu empfehlen Ja oder Nein
Ein klares : Jein von mir .
Die Kombination von Biografie, fiktionaler Erzaehlung und Geschichten aus dem Tenniszirkus ist für mich , als Tennisfanatiker,
zu viel, eine stärkere Focussierung auf einen Bereich fänd ich persönlich besser...
Ich könnte ja auch A.Petkovics Tip folgen und das Buch:
String-Theorie von David Foster Wallace
mal versuchen, dazu müsste mein Englisch aber besser werden, das Buch gibt es m.W. nur in englischer Sprache.....
Wie sehen uns....hoffentlich bald, am besten auf dem Tennisplatz.