06/01/2026
Im neuen Jahr spüren viele von uns diesen Druck, sich mit Zielen und Vorsätzen zu optimieren – um endlich die „beste Version“ ihrer selbst zu werden.
Aber Yoga hat eine radikal andere Ansicht dazu.
Wenn du auf die Matte trittst, geht es nicht darum, jemanden zu konstruieren, der du noch nicht bist. Es geht nicht darum, etwas hinzuzufügen, was dir angeblich fehlt.
Es ist vielmehr ein Prozess des Weglassens. Des Erinnerns.
Wir üben, um all die Schichten abzutragen, die sich über die Jahre angesammelt haben. Die Erwartungen, der Stress, die fremden oder auch sehr vertrauten Stimmen.
Darunter wartet nämlich jemand, der gar keine Optimierung nötig hat.
Du musst nicht „mehr“ werden.
Du darfst einfach wieder du sein.
Ich starte immer mit einer Intention ins neue Jahr: wie will ich mich fühlen? Was braucht es, damit ich in dieser Energie schwingen kann?
Oft reicht _ein_ Wort, dieses Jahr sind es zwei geworden: Klarheit und Selbstwert.
Und schon beim Empfangen der Intention habe ich verstanden, dass echte Klarheit erst durch Selbstwert entsteht.
Wie startest du ins Jahr? Mit strikten Vorsätzen oder eher sanft? Hast du eine Intention?
Erzähl mir davon, wenn du magst. ♥️