11/05/2026
Manchmal reicht es, Dinge sichtbar zu machen.
Ein Klient wollte in Bewegung kommen.
Und gleichzeitig gab es etwas in ihm, das es unmöglich machte.
Er konnte gut wahrnehmen und benennen, dass es keine Faulheit oder ein Nicht-Wollen war.
Es war einfach ein Widerstand da.
Und statt darüber zu reden, haben wir es auf den Boden gelegt.
Zwei Teppiche mit zwei Zetteln.
Und dann: einfach schauen.
Was passiert, wenn du die beiden näher zusammenschiebst?
Was, wenn du sie weiter auseinanderziehst?
Was wäre der ideale Abstand, wenn du jetzt hier von außen schaust?
Wo würdest du dich jetzt am liebsten positionieren?
Was wäre, wenn du einfach einmal die Bewegung „schmecken“ könntest?
Wahrnehmen könntest, wie sie sich anfühlt.
Und dann stellte er sich kurz auf den Teppich und genoss, was sein Körper ihm zeigte.
Der Körper weiß oft mehr als der Kopf.
Was hält dich gerade zwischen Bewegung und Widerstand?
Heilpraktikerin für Psychotherapie