07/01/2026
Erfolgreiches MRT-Upgrade im GPR Klinikum: Moderne KI-Technologie verbessert Bildqualität und Diagnosesicherheit
Das Institut für Radiologie und Nuklearmedizin im GPR Klinikum hat ein umfassendes technisches Upgrade seines Magnetresonanztomographen (MRT) erfolgreich abgeschlossen. Mit der neuen Ausbaustufe zählt das GPR Klinikum zu einer der ersten medizinischen Einrichtungen in Deutschland, die diese moderne, KI-gestützte Technologie bereits im klinischen Alltag einsetzen.
Im Zentrum des Upgrades steht eine neue Softwaregeneration namens SmartSpeed Precise. Diese nutzt künstliche Intelligenz (KI) gleich zweifach, um die Rohdaten der MRT-Messung besonders effizient zu verarbeiten: Ein KI-Modul reduziert Störgeräusche, ein zweites sorgt für schärfere Details in den Bildern. Dadurch entstehen deutlich klarere und aussagekräftigere Aufnahmen als mit herkömmlichen Verfahren – selbst bei gleicher Untersuchungszeit. Gleichzeitig kann die MRT-Software manche Messungen schneller fertigstellen oder mit höherer Auflösung arbeiten, ohne Kompromisse bei der diagnostischen Sicherheit einzugehen. Das bedeutet für Patientinnen und Patienten: bessere Bilder und sichere Diagnosen – und für das Team in der Radiologie: optimierte Abläufe und ein technisch sehr gut für die kommenden Jahre aufgestellter MRT-Betrieb.
„Die neue KI-gestützte Rekonstruktionsstufe ermöglicht es uns, feinere Strukturen deutlich besser darzustellen, ohne Abstriche bei der diagnostischen Sicherheit zu machen“, erklärt Dr. Thilo Gerhards, Chefarzt des Instituts für Radiologie und Nuklearmedizin. „Gerade in der muskuloskelettalen Bildgebung sehen wir aktuell einen großen qualitativen Zugewinn. Davon profitieren unsere Patientinnen und Patienten ebenso wie die behandelnden Ärztinnen und Ärzte.“
Auch bei Untersuchungen anderer Körperregionen, etwa der Prostata, profitieren viele Standarduntersuchungen von ruhigeren, detailreicheren Bildern. Die neue Technologie ist dabei bewusst nicht auf maximale Zeitverkürzung ausgelegt, sondern auf ein ausgewogenes Zusammenspiel aus Bildqualität, Auflösung und effizientem Ablauf. Sie unterstützt damit sowohl eine hohe diagnostische Sicherheit als auch einen stabilen klinischen Workflow. In den vergangenen Wochen wurden die Untersuchungsabläufe sorgfältig angepasst und optimiert. Der MRT-Betrieb läuft inzwischen wieder regulär – nun mit den Vorteilen der neuen KI-Technologie im Hintergrund.
Darüber hinaus verfügt das MRT im GPR Klinikum über ein integriertes Multimediasystem, das die Untersuchung für Patientinnen und Patienten deutlich angenehmer macht. Während der Untersuchung können beruhigende Landschaftsbilder angezeigt und Musik abgespielt werden. Diese visuelle und akustische Begleitung hilft vielen Menschen, sich zu entspannen und die Untersuchungssituation als weniger belastend zu empfinden. In Kombination mit den durch die neue KI-Technologie teilweise verkürzten Untersuchungszeiten wird die MRT-Diagnostik im GPR Klinikum damit Schritt für Schritt komfortabler und patientenfreundlicher.
„Mit dieser Investition stärken wir gezielt die medizinische Qualität und Zukunftsfähigkeit unseres Klinikums“, betont Achim Neyer, GPR Geschäftsführer. „Dass wir deutschlandweit zu den ersten Einrichtungen gehören, die diese Technologie im Regelbetrieb einsetzen, unterstreicht unseren Anspruch, moderne Medizin auf hohem Niveau für die Region anzubieten.“