05/05/2026
Ich habe lange geglaubt, ich müsste mehr werden.
Mehr erreichen. Mehr wissen.
Und ich werde nie aufhören zu lernen.
Nicht aus Mangel – sondern aus Neugier, um noch mehr zu verstehen und noch lebendiger zu sein.
Es hat sich jedoch etwas verändert.
Es ruhiger in mir.
So, wie das Wesentliche nicht in den Tönen liegt, sondern in der Stille dazwischen.
Mir ist klar geworden:
Ich muss nichts hinzufügen, um ganz zu sein.
Alles, was ich suche, ist bereits da.
Ich höre hin, ich lausche und finde...
Heute geht es mir darum, Räume zu halten.
Räume, in denen nichts erreicht werden muss.
In denen Menschen sich selbst wieder hören.