24/02/2026
„Refuse to be a victim.“
Den Satz habe ich mal vor Ewigkeiten in einem unfassbar öden Kaff in Indiana im tiefsten US-Mittelwesten an einem Billboard gesehen. Hat sich aber bei mir eingebrannt, und passt extrem gut zu unserer Arbeit mit chronisch kranken Menschen.
Chronischer Schmerz drängt einen oft in die Passivität. Aber die Entscheidung, kein Opfer der eigenen Diagnose zu bleiben, ist der erste Schritt zurück in die Belastbarkeit.
Erfolge wie im Video – zurück auf dem Rad – entstehen nicht durch Abwarten, sondern durch Systematik und Eigenverantwortung.
Was das konkret bedeutet:
* Konsequenz bei Medikamenten: Den Wirkspiegel halten, statt nur im Notfall zu reagieren.
* Termintreue: Jeden Behandlungstermin wahrnehmen, auch wenn die Motivation im Keller ist.
* Regelmäßigkeit: Den Therapieplan umsetzen, gerade wenn es stagniert.
Es ist nie umsonst, dranzubleiben. Selbst wenn Du das Gefühl hast, es bewegt sich nichts: Das konsequente Einhalten der Strategien ist die einzige reale Chance, das Schmerzgedächtnis umzutrainieren.
Hör auf, auf das „Wunder von außen“ zu warten.
Fang an, die Therapie als Werkzeug zu nutzen, das Du selbst in der Hand hast.
Dranbleiben ist kein netter Rat. Es ist die Voraussetzung.