10/01/2026
Stressachsen-Dysregulation & Cortisol
Anhaltender Stress kann die hormonelle Stressregulation des Körpers aus dem Gleichgewicht bringen. Die sogenannte Stressachse (Gehirn–Nebennieren) steuert dabei die Ausschüttung des Stresshormons Cortisol.
Cortisol ist wichtig, um Energie bereitzustellen, den Blutzucker zu stabilisieren und Belastungen zu bewältigen. Besteht Stress jedoch über einen längeren Zeitraum, kann diese Regulation gestört werden. Cortisol wird dann entweder zur falschen Zeit oder in unzureichender Menge ausgeschüttet.
Typische Folgen sind ausgeprägte Erschöpfung, reduzierte Belastbarkeit, Schlafstörungen, Heißhunger sowie das Gefühl, nicht mehr richtig regenerieren zu können.
In der naturheilkundlichen Therapie liegt der Fokus darauf, die Stressachse zu stabilisieren, den Körper gezielt zu entlasten und seine Anpassungsfähigkeit wieder zu stärken. Dies kann unter anderem durch Ernährungsanpassungen, Mikronährstofftherapie, Stressreduktion und eine individuelle hormonelle Regulation unterstützt werden.