10/01/2026
Gemeinsam für mehr Beweglichkeit 🦵
Prof. Dr. Joern W.-P. Michael und Dr. Klaus Küppers bündeln ihre Kompetenzen: Die beiden Chefärzte führen seit Oktober gemeinsam die Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie am Vinzenz Hospital. „So stärken wir den orthopädischen Schwerpunkt unseres Hauses“, sagt Michael. Er ist zusammen mit seinem Ärzteteam nun am Rheda-Wiedenbrücker Standort der Katholischen Hospitalvereinigung Ostwestfalen (KHO) tätig.
„Die Klinik für Orthopädie aus dem Elisabeth Hospital an das nur zwölf Fahrminuten entfernte Vinzenz Hospital zu verlagern, war eine strategische Entscheidung unseres Krankenhausverbunds, die im Einklang mit der Landeskrankenhausplanung NRW stattgefunden hat“, erklärt KHO-Geschäftsführer Matthias Bitter, zu der neben dem Vinzenz Hospital und Elisabeth Hospital noch vier weitere Hospitäler gehören. „So konnten wir unsere fachliche Expertise im Sinne unserer Patientinnen und Patienten im Kreis Gütersloh bündeln. Die Klinikreform hat uns vor große Herausforderungen gestellt, bietet aber auch Chancen, um die Qualität und Effizienz in der Gesundheitsversorgung langfristig zu verbessern. Diese haben wir genutzt“, sagt Bitter. Das Vinzenz Hospital ist, neben lediglich einem weiteren Krankenhaus im Norden des Kreises, das einzige Haus im Landkreis Gütersloh, welches die Leistungsgruppen der primären Endoprothetik zugewiesen bekommen hat.
Den Patientinnen und Patienten steht nun die doppelte Fachexpertise für die Erhaltung oder Wiederherstellung ihrer Beweglichkeit zur Verfügung. 🤝
„So kommt unseren Patienten eine noch bessere Spezialisierung zugute“, erklärt Küppers, der das roboter-unterstützte Operieren mit dem Mako-OP-Roboter im Vinzenz Hospital etabliert hat. „Diese innovative Technik in der orthopädischen Chirurgie funktioniert sehr zuverlässig und die Ergebnisse sind hervorragend. Wir haben mittlerweile Patienten, die für die Behandlung bei uns auch weitere Strecken in Kauf nehmen. Der Mako-Roboter erlaubt es, die Position eines Implantats exakt zu planen, Bewegungen des künstlichen Gelenks vorher zu simulieren und es millimetergenau zu platzieren. Das bedeutet noch mehr Patientensicherheit und eine noch höhere Qualität des operativen Ergebnisses“, versichert Küppers.
Michael ist Mitentwickler einer Kurzschaft-Hüft-Endoprothese bei Hüftarthrose. „Im Endoprothesenregister Deutschland ist diese als führendes Implantat bei elektiver Hüftprothesen-Versorgung aufgeführt mit mehr als 50.000 Versorgungen durch operierende Kliniken“, berichtet der zertifizierte Hüft- und Fußchirurg. Er etablierte vor mehr als zehn Jahren den minimal-invasiven Zugang zum Hüftgelenk im Elisabeth Hospital.
„Um den Menschen an unseren Krankenhausstandorten in Gütersloh und Oelde auch weiterhin wohnortnahe Sprechstunden- und Beratungsangebote im Bereich der Orthopädie anzubieten, bleiben die Sprechstunden an beiden Standorten bestehen“, ergänzt Michael. Beiden Chefärzten steht neben der modernen OP-Technik ein erfahrenes interdisziplinäres Team aus Medizinern, Therapeuten und Pflegefachkräften zur Seite, sodass Patienten ein optimales Behandlungsumfeld vorfinden.
Bild (von links): Prof. Dr. Joern W.-P. Michael und Dr. Klaus Küppers