16/01/2026
Seit Weihnachten bis letzte Woche habe ich ganz bewusst eine Social Media Pause eingelegt. Kein Facebook, kein Instagram und Nachrichten konsumiere ich ja sowieso schon lange nicht mehr.
Ich empfinde dieses bewusste Vermeiden von vielen Informationen als sehr befreiend und es hilft mir, den Kopf frei zu bekommen und frei zu behalten🙂
Das ist natürlich, wie immer, nur meine Meinung, aber ich würde es durchaus jedem mal empfehlen, der das Gefühl hat, zu viel am Bildschirm zu “kleben”.
Passend dazu schrieb mich die Woche eine Agentur an, die sich damit beschäftigt, Instagram Profile zu pushen, um dadurch mehr Follower zu bekommen.
Fand ich erstmal sehr suspekt, hab aber aus Neugier trotzdem etwas weiter nachgefragt und auch sehr nette Antworten bekommen.
Kernaussage dieser Agentur war, dass man nur durch regelmäßiges Posten sichtbar bleibt und die Anzahl der Follower gleichzusetzen wäre mit dem Erfolg meiner Praxis.
Da eignen sich am besten kleine Videos und idealerweise immer mit mir persönlich.
Der Inhalt des Gesagten ist dabei gar nicht so wichtig und kann sich auch ruhig mal wiederholen.
Das Bearbeiten und die Verwaltung von meinem Profil würde man dann für mich übernehmen, ich müsste nur regelmäßig irgendwas bereitstellen.
Also ganz ehrlich, ich finde sowas echt furchtbar. Diese Quantität statt Qualität Einstellung, gerade in meinem Berufszweig…nee, ist nicht meins😒
Ich sehe oft genug Menschen auf Social Media, die scheinbar genau nach diesem Prinzip arbeiten. Die viel reden aber nicht wirklich was zu erzählen haben. Ich finde es verkommt dann zu einer Art Selbstdarstellung, die irgendwie peinlich und gleichzeitig nervig ist.
Nicht falsch verstehen, ich weiß schon, wie wichtig Social Media heutzutage ist, um sich bekannter zu machen und für sich zu werben. Aber auf lange Sicht wird sich, meiner Meinung nach, immer Qualität und gute Arbeit durchsetzen und das ist immer noch die beste Werbung.
Ich bin relativ selten auf Social Media aktiv und trotzdem sehr erfolgreich in dem, was ich tue.
Man kann die Zeit ja auch nutzen, um sich selbst weiterzubilden, um dadurch noch etwas besser zu werden, was sich wiederum in guter Arbeit widerspiegelt.
Letzten Endes ist es wohl wie bei so vielen anderen Dingen und es kommt auf die Dosierung an.
Und vielleicht ist in dieser Welt der permanenten Reizüberflutung weniger oft mehr.