03/02/2026
Vorweg: Der Beckenboden kann unabhängig von der Atmung an- und entspannen! Du kannst ihn also auch bewusst sowohl mit der Einatmung als auch mit der Ausatmung anspannen und entspannen. Es gibt somit kein eindeutiges Richtig oder falsch! Schade für Social Media, dann kann ich nicht behaupten, dass dir nur dieses eine hilft! 😣😂
Aber 😉 es kann schon Sinn machen, die Atmung mit zu beachten. Gerade wenn es darum geht, den Beckenboden kennen und wahrnehmen zu lernen und Entspannung zu üben. Denn das Beobachten der Atmung aktiviert unser Entspannungsnervensystem, was wiederum Muskelspannung herabsetzt und den Beckenboden beweglicher werden lässt. (By the way: Ohne eine gewisse Beweglichkeit auch keine Kraft!)
Auf dem Bild siehst du einen Luftballon im Bauchraum eingezeichnet. Man kann sich vorstellen, dass er sich einatmend mit Luft füllt, Bauch und Beckenboden geben dem Druck der dadurch entsteht nach und schwingen dabei nach vorn bzw. unten (zumindest wenn sie nicht verspannt sind und elastisch beweglich nachgeben können!). Ausatmend lässt der Druck im Bauch wieder nach (Luft strömt aus dem Ballon aus, der wird kleiner) und Bauch und Beckenboden schwingen entsprechend zur Ruheposition zurück. Auf diese natürliche ruhige Atembewegung geht die Empfehlung zurück, dass man mit der Einatmung entspannen soll und mit der Ausatmung anspannen.
Stehst du am Anfang der Wahrnehmung oder liegt dein Fokus auf der Entspannung würde ich es dir so empfehlen, liegt dein Fokus auf der Kraftaufbau und du kannst gut deinen Beckenboden an- und entspannen, dann kannst du es unabhängig der Atmung machen, wie es für dich einfacher ist.
Machst du es immer auf die ein oder andere Weise? Dann probiere es doch auch mal andersherum oder lege den Fokus auf etwas anderes. Manchmal passieren auch unerwartete Dinge, wenn man Neues ausprobiert. 😉
Wie machst du es?