21/02/2026
Anfang der Woche hatte ich einen Termin bei meinem Bruder in seiner Zahnarztpraxis in der Jahnstraße 12 in Schlitz. Nach einem Jahr war bei mir mal wieder eine professionelle Zahnreinigung (PZR) 🦷🧼 notwendig. Ich putze zwar gründlich – aber die Zahnbürste erreicht nicht alles. Und ich gestehe: Zahnseide oder Interdentalbürsten nutze ich zu selten.
Dabei ist Zahngesundheit auch für mich als Hausarzt relevant. Studien zeigen zunehmend Zusammenhänge zwischen chronischen Entzündungen im Mundraum und internistischen Erkrankungen.
❤️ Herz-Kreislauf: Orale Entzündungen werden mit arteriosklerotischen Prozessen assoziiert.
🩺 Diabetes: Parodontitis und Diabetes beeinflussen sich bidirektional – Entzündungen können die glykämische Kontrolle verschlechtern.
Was wurde konkret gemacht?
Zahnmedizinische Fachangestellte (ZFA) Nadine Schmidt – PZR-Spezialistin mit über 30 Behandlungen pro Woche – begann mit der Entfernung von Zahnstein mittels Ultraschall. Anschließend wurden harte und weiche Beläge auch in den Zahnzwischenräumen sorgfältig entfernt. Verfärbungen beseitigte sie mit einem Pulverstrahlgerät. Es folgten die Politur aller Zahnoberflächen zur Glättung und zum Erschweren neuer Belagshaftung sowie abschließend eine Fluoridierung zum Schutz des Zahnschmelzes.
Nach einem Jahr Abstinenz hatte sie bei mir durchaus etwas zu tun.
Kosten:
Die professionelle Zahnreinigung ist in der Regel eine Selbstzahlerleistung. Je nach Aufwand und Praxis liegen die Kosten meist zwischen etwa 80 und 150 Euro. Viele gesetzliche Krankenkassen beteiligen sich inzwischen anteilig oder im Rahmen von Bonusprogrammen. Angesichts der präventiven Wirkung und möglicher Folgekosten durch unbehandelte Parodontitis ist sie aus meiner Sicht eine sinnvolle Investition in die eigene Gesundheit.
Ich habe Nadine versprochen, künftig regelmäßig Interdentalbürsten zu benutzen. 😉