26/04/2026
„Stellen Sie sich Ihr Erleben wie eine große Wiese vor.
Alles, was Sie denken, fühlen oder tun, hinterlässt Spuren.
Wenn Sie einen Weg öfter gehen, entsteht ein Trampelpfad.
Und wenn er oft genug genutzt wird, wird daraus ein gut ausgebauter, automatisierter Weg.
Das sind Ihre vertrauten Muster.
In belastenden Momenten greift Ihr System genau auf diese Wege zurück, nicht, weil es falsch ist, sondern weil es gelernt und zuverlässig ist.
Veränderung bedeutet hier nicht, diese Wege zu löschen.
Was wir stattdessen tun, ist etwas Entscheidendes:
Wir ermöglichen korrigierende Erfahrungen.
Das heißt:
Sie erleben in ähnlichen Situationen etwas Neues – etwas, das nicht in Ihr altes Muster passt.
Am Anfang ist das oft ungewohnt.
Der neue Weg ist noch schmal, und der alte wirkt weiterhin viel vertrauter.
Aber jedes Mal, wenn Sie eine solche korrigierende Erfahrung machen, passiert etwas Wichtiges im Gehirn:
Das alte Muster wird nicht gelöscht, aber es verliert seine absolute Gültigkeit.
Und gleichzeitig entstehen neue Verknüpfungen.
Mit der Zeit entsteht dadurch mehr Wahlfreiheit:
Sie müssen nicht mehr automatisch den alten Weg gehen.