29/05/2026
Bund, Länder und Kommunen diskutieren radikale Einschnitte bei sozialen Leistungen. Gespart werden soll ausgerechnet da, wo Unterstützung unverzichtbar ist: bei Kindern und Jugendlichen, bei Menschen mit Behinderungen – also bei Millionen Menschen und ihren Familien.
Eine Streichliste mit mehr als 70 Kürzungsvorschlägen zeigt, wie tief diese Einschnitte gehen würden:
❗Individuelle Rechtsansprüche auf Schulbegleitung sollen gestrichen,
❗das Wunsch- und Wahlrecht von Menschen mit Behinderungen eingeschränkt,
❗die Nachbetreuung junger Erwachsener aus der Jugendhilfe abgeschafft und
❗der Unterhaltsvorschuss für Alleinerziehende zusammengestrichen werden.
Unverzichtbare Hilfen werden infrage gestellt. Manche Vorschläge widersprechen offen der UN-Behindertenrechtskonvention und der UN-Kinderrechtskonvention.
Wir machen uns gemeinsam mit unserem Dachverband stark gegen Sozialkürzungen!