27/02/2022
nach : Eigentlich hatte FC Bayern-Spieler Alphonso Glück. Zwar infizierte sich der 21-Jährige Anfang Januar mit SARS-Cov-2, doch der Verlauf war milde – wie häufig bei jungen Menschen. Die böse Überraschung kam hinterher, als der nach dem Abklingen der Symptome wieder voll ins einsteigen wollte: Bei einer Nachuntersuchung stellten die Ärzte eine ( ) fest und verordneten zunächst eine vierwöchige . Der Fußballer ist kein Einzelfall, weiß Univ.-Prof. Martin , Direktor der Präventiven und am Klinikum rechts der Isar der TU München. Seit Beginn der Pandemie hat der Sportkardiologe Freizeit- und Leistungssportler begleitet, die an SARS-CoV-2 erkrankt waren: „Es kommen zahlreiche, eigentlich gesunde Aktive zu uns, die sagen: „Ich hatte Corona und komme seitdem nicht mehr auf die Beine“, berichtet er in der Apotheken Umschau.
Das kann auch das angreifen und Herzmuskelentzündungen verursachen. Besonders wer Sport treibt, sollte vorsichtig sein... Um Komplikationen wie Herzmuskelentzündung, Herzrhythmusstörungen oder Gefäßverschlüsse zu vermeiden, empfiehlt Univ.-Prof. Halle nach einem symptomfreien Verlauf und negativem Testergebnis für zwei weitere Wochen auf anstrengendes Training zu verzichten. Verlief die Erkrankung mit Krankheitsanzeichen wie Husten und Fieber, sollten Sportler erst zwei bis vier Wochen nach Abklingen der Symptome wieder einsteigen, bei Lungenentzündung nach einem Monat. „Bei einer Herzmuskelentzündung müssen sich Sportreibende mindestens drei Monate schonen. Eine Kardiologin oder ein Kardiologe sollte den Verlauf kontrollieren“, so der Experte.
Den Link zur Apotheken Umschau sowie weiteren Presseveröffentlichungen finden Sie hier:
https://www.sport.mri.tum.de/de/veroeffentlichungen.html
Ihr Team der Direktor der Präventiven Sportmedizin und Sportkardiologie an der
Fachschaft Medizin TUM Deutsches Zentrum für Herz-Kreislauf-Forschung (DZHK) e. V. DGK - Deutsche Gesellschaft für Kardiologie Deutsche Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention - DGSP Deutsche Herzstiftung e.V. DGIM BDI - Berufsverband Deutscher Internistinnen und Internisten e.V. Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege