25/01/2026
Manchmal ist es schwer, Ruhe zu finden. Den Kopf und die Sorgen leiser zu drehen. Bei sich selbst anzukommen.
Und wenn Dich jemand fragt: 𝗪𝗲𝗿 𝗯𝗶𝘀𝘁 𝗗𝘂? - Findest Du dann eine Antwort?
Wir sind nicht unser Name.
Nicht unser Alter.
Nicht unser Familienstand.
Wir sind nicht die Anzahl unserer Kinder oder Haustiere,
meistens auch nicht unser Beruf.
Also: 𝗪𝗲𝗿 𝗯𝗶𝘀𝘁 𝗗𝘂?
Und wie viel von dem bist Du, weil Du es Dir selbst so erschaffen hast?
Sind wir nicht vielmehr ein großes Produkt aller Erwartungen um uns herum? Erwartungen unserer Eltern und erst recht unserer Gesellschaft? Wie viele Rollen füllst Du aus?
Und wenn Du all diese Schichten ablegen würdest – was bleibt? Und wer bist Du dann? Und willst Du das sein?
Im Moment fällt es vielen schwer, sich vom Außen abzugrenzen: Vom ersten Augenaufschlag morgens bis abends werden wir mit Informationen zugespamt. Da wird es manchmal schwer, sauber zu filtern.
Was braucht es?
Was brauchst Du –
und was ganz sicher nicht?
Wie kann es leiser werden im Außen, damit Du Dich wiederfindest?
Aus meiner eigenen Perspektive sind Werte das höchste Gut, das wir haben können. Aber auch die muss man ja erst einmal benennen können.
Und wenn Du ein Leben führst, das ihnen entgegensteht – was macht das bitte mit Deinem Unterbewusstsein? Mit Deinen Emotionen? Mit Deinem Körper?
Vielleicht ist es eine gute Idee, da ein wenig tiefer einzusteigen.
Wenn sich etwas in Dir regt, ist das Sanctuary hier bei mir ganz sicher eine Möglichkeit.
Eine Möglichkeit, zu zweit einmal hinzuschauen:Was brauchst Du?
Ich sage sowohl in meiner Praxis wie auch beim Yoga am Ende oft, dass dieser „Weichspülfaktor“, den man mit nach Hause nimmt, eigentlich Dein Seinszustand ist.
Kein Ausnahmezustand. Sondern etwas, das mehr Raum im Alltag haben darf.
Und trotzdem:
Wenn Du allein schon dieses Gefühl kennst, bin ich bereits glücklich.
Denn ich weiß gar nicht, wie oft ich Menschen bereits begegnet bin, die schon sehr lange nicht mehr mit sich verbunden waren und gar nicht mehr wussten, wie sich das anfühlt.
Und wenn dieses innere Glitzern Dich das erste Mal wieder berührt – berührt es auch mich. 🧡