04/12/2025
Progesteron ist das erste Hormon, das in der Perimenopause sinkt – oft schon viele Jahre bevor sich der Zyklus verändert. Viele Frauen spüren die Auswirkungen deutlich: Schlafstörungen, innere Unruhe, PMS, Brustspannen, Wassereinlagerungen und Stimmungsschwankungen gehören zu den häufigsten Symptomen.
Was viele nicht wissen: Chronischer Stress beeinflusst die Progesteronbildung massiv. Dein Körper nutzt die gleichen Vorstufen, um Cortisol zu produzieren. Wenn dauerhaft Stress präsent ist, gerät das Hormonsystem schnell aus dem Gleichgewicht.
Neben gezielten Nährstoffen wie Vitamin B6, Magnesium, Zink, Vitamin C und Omega-3 spielen auch Alltagsschritte eine entscheidende Rolle. Ein reguliertes Nervensystem, ausreichend Pausen, guter Schlaf, sanfte Bewegung und eine Ernährung, die deine Hormone unterstützt, sind grundlegende Bausteine einer stabilen Progesteronwirkung.
Bioidentes Progesteron kann eine wertvolle Unterstützung sein. Es wird jedoch häufig zu hoch dosiert oder vom Körper nicht optimal verstoffwechselt. Die alleinige Gabe reicht in vielen Fällen nicht aus, um die Beschwerden zu lindern. Damit Progesteron wirklich wirken kann, müssen auch Schilddrüse, Nebennieren, Leber und Darm gut arbeiten.
Hormone funktionieren immer im Zusammenspiel, nie isoliert. Wenn du das Gefühl hast, dass du trotz Progesteron nicht weiterkommst, liegt es selten daran, dass du zu wenig nimmst, sondern daran, dass dein Körper auf mehreren Ebenen Unterstützung braucht.
Wenn du Klarheit darüber möchtest, wie dein Körper gerade arbeitet und welche Schritte dich wirklich weiterbringen, begleite ich dich gerne auf diesem Weg.