10/04/2026
🤿 Apnoetaucher : Eisbaden als Resilienz-Training
An besonderen Erlebnissen zu wachsen und dadurch die kleineren Rückschläge des Lebens besser auszuhalten, das kann man auch als Resilienz-Training bezeichnen. Im Angesicht körperlicher Entbehrungen und großer persönlicher Herausforderungen scheinen einen die fiesen Nadelstiche des Alltags doch gar nicht mehr so zu nerven.
Vor einigen Jahren habe ich angefangen, Eisbaden zu gehen. Davor war ich zwar immer wieder auch im kalten Wasser unterwegs, um zum Beispiel in Norwegen mit den Orcas zu tauchen oder eben für meine Weltrekorde unter Eis. Das war aber immer in einem dicken Neoprenanzug.
Eisbaden macht man dagegen nur mit der Badehose. Der Atem ist dabei der Schlüssel, um ruhig zu bleiben. Der Stress aufgrund des kalten Wassers beschleunigt die Atmung. Konzentriert man sich aber auf eine ruhige Atmung, entspannt man sich in kürzester Zeit. Ich habe sehr schnell Spaß am kalten Wasser gefunden und vor allem das tolle Gefühl danach genossen, wenn der Körper wieder durchblutet und erwärmt wurde. Es stellte sich jedes Mal ein Hochgefühl ein, welches einige Stunden andauerte. Ein Teil des Hochgefühls war der Stolz etwas geschafft zu haben, was man sich selbst nicht zugetraut hatte.
📸 Titelbild: Matthias Siebert
parigmbh
Titel: When The Sun Goes Down
Künstler: Giulio Cercato
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