04/05/2026
Am vergangenen langen Wochenende hatten wir ein Familientreffen meiner Schwiegerfamilie in der Nähe von Erfurt.
Von 23 möglichen Nachfahren (inklusive Partner) waren tatsächlich 21 da – einfach großartig.
Die Familie meiner leider bereits verstorbenen Schwiegergroßeltern war ursprünglich recht regional verwurzelt – vieles spielte sich in einem Umkreis von vielleicht 50 Kilometern ab.
Was dabei fast ein wenig kurios wirkt: Mit der nächsten Generation ging es dann „auf die Reise“. Heute ist die Familie über verschiedenste Regionen verteilt – umso schöner, dass sich so viele an einem Ort zusammengefunden haben.
Ich hatte für diesen Anlass etwas Besonderes vorbereitet:
je eine Ahnentafel (also Vorfahren) für meine Schwiegeroma und meinen Schwiegeropa – und dazu einen Stammbaum (also Nachfahren) der beiden.
So konnte sich (fast) jeder irgendwo wiederfinden – fast, weil man erst durch Heirat oder Geburt Teil des Stammbaums wird. Selbstverständlich gehören diese Personen trotzdem zur gelebten Familie!
Was mich besonders gefreut hat:
Die Tafeln wurden nicht nur kurz angeschaut – sie haben echtes Interesse geweckt. Es wurde gefragt, gesucht, gezeigt, verglichen – und auch die eine oder andere Erinnerung wurde zum Besten gegeben. Ich durfte vieles erklären, hier und da noch einmal genauer nachschauen und Zusammenhänge erläutern.
Und eine Person wollte es sogar ganz genau wissen:
Wie funktioniert eigentlich Ahnenforschung?
Neben all dem gab es noch eine sehr schöne Idee eines der beiden Organisatoren:
Da es kein Familienwappen gibt, wurde kurzerhand ein „Wappenersatz“ geschaffen.
Ein großes „ß“, der besondere Bestandteil unseres Nachnamens, wurde aus Holz gesägt. Jede anwesende Person verewigte ihren Namen darin mit einem Brenneisen. Dazu gab es kleine Holzanhänger, sodass sich jeder ein Stück davon mit nach Hause nehmen konnte.
Wenn aus Namen und Linien Gespräche werden, ist das etwas ganz Besonderes – und ich liebe das sehr. 😊
Das angehängte Bild wurde durch eine KI verfremdet.