Geniale Genealogie

Geniale Genealogie Ihre Ahnenforscherin Claudia Theiß

Manche nennen es Hobby.Andere nennen es „nur mal kurz im Kirchenbuch nachschauen“.Und dann sitzt man plötzlich mit drei ...
09/05/2026

Manche nennen es Hobby.
Andere nennen es „nur mal kurz im Kirchenbuch nachschauen“.

Und dann sitzt man plötzlich mit drei offenen Registern, fünf Namensvarianten, einem verdächtigen Randvermerk und der festen Überzeugung da:
Da muss doch noch etwas zu finden sein!

Ahnenforschung eben.
Mit familiengeschichtlichem Spezialantrieb und Archiv-Turbo. 😄🌳

Geniale Genealogie 🌳👍💡



Das Bild wurde mit einer KI erstellt.

Wer sich einmal intensiver mit der eigenen Familiengeschichte beschäftigt hat, merkt schnell: Die Spuren der Frauen sind...
06/05/2026

Wer sich einmal intensiver mit der eigenen Familiengeschichte beschäftigt hat, merkt schnell: Die Spuren der Frauen sind oft schwerer zu finden als die der Männer.

Es ist Mittwoch – Zeit für Gedanken zur Ahnenforschung.
Geniale Genealogie 🌳👍💡

Die Familienforschenden unter euch wissen es sicher: Die männliche Linie lässt sich in der Regel leichter nachverfolgen als die weibliche Linie.

Aber warum ist das so?

Nun, Frauen wurden früher nur bei bestimmten Anlässen namentlich erwähnt – bei der eigenen Taufe und Konfirmation, in der Regel auch bei der Heirat. Ich habe allerdings auch schon Heiratseinträge ohne Namen der Braut gesehen.

Bei den Geburten ihrer Kinder wird der Name der Frau ebenfalls nicht immer erwähnt - mitunter ist sie einfach nur die „Ehefrau“ oder wird gar nicht erwähnt.

Verstirbt sie dann, kann es sein, dass sie nur als "Ehefrau von", "Witwe von" oder auch „Schwiegermutter von" bezeichnet wird.

Natürlich gibt es auch die andere Seite: Beim Sterbefall einer Frau werden nicht nur ihr Mädchenname, sondern auch gleich die Eltern mit erwähnt.

Das Nichtnennen des Namens macht es manchmal schwer, den Lebensweg von Frauen nachzuvollziehen - aber eben nicht unmöglich.

Wie sind eure Erfahrungen bei der Suche nach weiblichen Lebenswegen?

Am vergangenen langen Wochenende hatten wir ein Familientreffen meiner Schwiegerfamilie in der Nähe von Erfurt.Von 23 mö...
04/05/2026

Am vergangenen langen Wochenende hatten wir ein Familientreffen meiner Schwiegerfamilie in der Nähe von Erfurt.

Von 23 möglichen Nachfahren (inklusive Partner) waren tatsächlich 21 da – einfach großartig.

Die Familie meiner leider bereits verstorbenen Schwiegergroßeltern war ursprünglich recht regional verwurzelt – vieles spielte sich in einem Umkreis von vielleicht 50 Kilometern ab.
Was dabei fast ein wenig kurios wirkt: Mit der nächsten Generation ging es dann „auf die Reise“. Heute ist die Familie über verschiedenste Regionen verteilt – umso schöner, dass sich so viele an einem Ort zusammengefunden haben.

Ich hatte für diesen Anlass etwas Besonderes vorbereitet:
je eine Ahnentafel (also Vorfahren) für meine Schwiegeroma und meinen Schwiegeropa – und dazu einen Stammbaum (also Nachfahren) der beiden.

So konnte sich (fast) jeder irgendwo wiederfinden – fast, weil man erst durch Heirat oder Geburt Teil des Stammbaums wird. Selbstverständlich gehören diese Personen trotzdem zur gelebten Familie!

Was mich besonders gefreut hat:
Die Tafeln wurden nicht nur kurz angeschaut – sie haben echtes Interesse geweckt. Es wurde gefragt, gesucht, gezeigt, verglichen – und auch die eine oder andere Erinnerung wurde zum Besten gegeben. Ich durfte vieles erklären, hier und da noch einmal genauer nachschauen und Zusammenhänge erläutern.

Und eine Person wollte es sogar ganz genau wissen:
Wie funktioniert eigentlich Ahnenforschung?

Neben all dem gab es noch eine sehr schöne Idee eines der beiden Organisatoren:
Da es kein Familienwappen gibt, wurde kurzerhand ein „Wappenersatz“ geschaffen.
Ein großes „ß“, der besondere Bestandteil unseres Nachnamens, wurde aus Holz gesägt. Jede anwesende Person verewigte ihren Namen darin mit einem Brenneisen. Dazu gab es kleine Holzanhänger, sodass sich jeder ein Stück davon mit nach Hause nehmen konnte.

Wenn aus Namen und Linien Gespräche werden, ist das etwas ganz Besonderes – und ich liebe das sehr. 😊



Das angehängte Bild wurde durch eine KI verfremdet.

Manchmal ist Stillstand kein Rückschritt, sondern einfach Teil des Weges.Es ist Mittwoch – Zeit für Gedanken zur Ahnenfo...
29/04/2026

Manchmal ist Stillstand kein Rückschritt, sondern einfach Teil des Weges.

Es ist Mittwoch – Zeit für Gedanken zur Ahnenforschung.
Geniale Genealogie 🌳👍💡

Manchmal kommt man einfach nicht weiter – egal, ob nun in der Ahnenforschung oder bei anderen Projekten. Man rennt gegen eine Wand und es klappt einfach nicht, was man sich vorgenommen hat. Mir hilft dann: Alles zur Seite legen und eine Weile warten – und ja, diese Weile kann in der Ahnenforschung durchaus mal Monate oder Jahre dauern.

Und wenn man sich dann später mit frischem Blick alles nochmal vornimmt, ist da plötzlich keine Wand, kein Stocken mehr.

Kennt ihr das auch?

Es gibt Dinge, die einen einfach packen – und dann nicht mehr loslassen.Es ist Mittwoch – Zeit für Gedanken zur Ahnenfor...
22/04/2026

Es gibt Dinge, die einen einfach packen – und dann nicht mehr loslassen.

Es ist Mittwoch – Zeit für Gedanken zur Ahnenforschung.
Geniale Genealogie 🌳👍💡

Wie ihr schon gemerkt habt, brenne ich mit jeder Faser meines Körpers für die Ahnenforschung 😊

Warum? Am Anfang lernt man, alte Handschriften zu entziffern – eine spannende Herausforderung, da man quasi neu lesen lernt! Dann taucht man in die Geschichten der Familien ein – sei es die eigene, die von Freunden und Bekannten oder die von Auftraggebern. Man entdeckt neue Orte und erlebt ganz unterschiedliche Schicksale. Später kommt vielleicht noch die DNA-Genealogie hinzu.

Ahnenforschung ist ein Virus – sie lässt einen einfach nicht mehr los, wenn man einmal damit angefangen hat 😉

Und für welche Hobbies brennt ihr?

Es ist Mittwoch – Zeit für Gedanken zur Ahnenforschung.Geniale Genealogie 🌳👍💡Viele Ahnenforschende – und da nehme ich mi...
15/04/2026

Es ist Mittwoch – Zeit für Gedanken zur Ahnenforschung.
Geniale Genealogie 🌳👍💡

Viele Ahnenforschende – und da nehme ich mich nicht aus – machen oder machten einen entscheidenden Fehler bei der Einordnung historischer Geschehnisse: Sie blicken mit dem heutigen Wissen und den heutigen Werten und Normen auf Geschehnisse, die viele Jahrzehnte her sind. Ich für meinen Teil finde es unheimlich schwierig, für mich zu beantworten, wie ich in damaligen Jahrzehnten in dieser oder jener Situation reagiert hätte.

Wie geht ihr damit um, wenn euch historische Entscheidungen fremd und unverständlich erscheinen?

Es ist Mittwoch – Zeit für Gedanken zur Ahnenforschung.Geniale Genealogie 🌳👍💡Es gibt Familien, da wurde und wird ganz vi...
08/04/2026

Es ist Mittwoch – Zeit für Gedanken zur Ahnenforschung.
Geniale Genealogie 🌳👍💡

Es gibt Familien, da wurde und wird ganz viel über die Familiengeschichte gesprochen – Uroma und Ururopa können so auch für jüngere Generationen lebendig werden.
Dann gibt es Familien, in denen leider das große Schweigen herrscht.

Für uns Ahnenforschende kann das extrem frustrierend sein. Betrachtet man die Situation aus der Perspektive der befragten Personen, handeln sie oft aus Schutzinteresse – für sich selbst oder auch für euch. Schweigen kann viele Ursachen haben.

Mein Tipp: Gebt euren Familienmitgliedern Zeit, drängt sie nicht. Mit etwas Glück kommen die Infos – habt einfach Geduld.

Wie ist das bei euch in der Familie – hat sich die Geduld mit zurückhaltenden Familienmitgliedern schonmal ausgezahlt?

Es ist Mittwoch – Zeit für Gedanken zur Ahnenforschung.Geniale Genealogie 🌳👍💡Ein der großen Herausforderungen in der Ahn...
01/04/2026

Es ist Mittwoch – Zeit für Gedanken zur Ahnenforschung.
Geniale Genealogie 🌳👍💡

Ein der großen Herausforderungen in der Ahnenforschung ist die korrekte geographische Einordnung von Orten. Gerade in den ehemaligen deutschen Ostgebieten (zum Beispiel Ostpreußen) kam es immer wieder zu Umbenennungen – sei es durch Herrschaftswechsel oder neue territoriale Zuordnungen und damit Änderungen der Sprache.

Besonders schön wird es, wenn ein Pastor oder Pfarrer als Ortsangabe nur „Neustadt“ verwendet hat 😅.

An welchen Ortsnamen habt ihr euch denn schon die Zähne ausgebissen?

28/03/2026

Darf gerne geteilt werden ❤️
Geniale Genealogie 🌳👍💡

28/03/2026

Eine sorgfältig recherchierte Familiengeschichte ist ein ganz besonderes Geschenk für die ganze Familie - für Generationen.
geniale-genealogie.de

Es ist Mittwoch – Zeit für Gedanken zur Ahnenforschung.Geniale Genealogie 🌳👍💡Wie ihr wisst, braucht es in der Ahnenforsc...
25/03/2026

Es ist Mittwoch – Zeit für Gedanken zur Ahnenforschung.
Geniale Genealogie 🌳👍💡

Wie ihr wisst, braucht es in der Ahnenforschung manchmal etwas mehr Geduld.

Ein typischer Moment, wo Geduld gefragt ist, ist zum Beispiel die DNA-Genealogie. Man wird mit tausenden von Matches – alles genetisch Verwandte von der getesteten Person – regelrecht überschüttet.

Nun braucht es Geduld: Man muss ein für sich funktionelles System entwickeln, um der Menge Herr zu werden.

Und dann gibt es da diese extra hartnäckigen Matches, die gar nicht mal so klein sind, sich aber auch beim fünften Anlauf immer noch nicht in den eigenen Baum einbauen lassen.

Was ist denn bei euch so ein „typischer“ Moment in der Ahnenforschung, wo Geduld gefragt ist?

Adresse

Goethestraße 11
Stuhr
28816

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