11/01/2026
Zwei Faschingsbrillen, ein gemeinsames Lachen und für einen kurzen Moment war es fast wie früher.
Meine Mutter ist im November 2024 gestürzt – ein Tag, der ihr und auch mein Leben, im wahrsten Sinne des Wortes auf den Kopf gestellt hat!
Hirnblutungen folgten – seitdem lebt sie mit einer fortschreitenden Demenz und einer 24-Stunden-Pflegekraft in ihrem „vertrauten“ Heim.
Einmal pro Woche besuche ich sie um Zeit mit ihr zu verbringen.
Immer wieder aufs Neue, ist es für mich ein enormes Wechselbad der Gefühle.
Manche Dinge, die sie sagt, macht oder vergisst, sind manchmal fast komisch.
Und im nächsten Moment ist es unendlich traurig - weil ich seit diesem Unfall die Mutter verloren habe, wie ich sie kannte.
Demenz ist gemein ! Demenz ist ein langsamer Abschied von einem vertrauten Menschen.
Ein Mensch der da ist und doch nicht da!
Und das verrückte dabei ist, ich beschäftige mich seit fast 20 Jahren mit der Neurowissenschaft und der Funktionsweise des Gehirns.
Ich habe sogar eine eigene Methode entwickelt!
Und trotzdem bringt mich diese Erkrankung immer wieder an meine emotionale Grenze.
Vielleicht gerade weil ich „so viel“ weiß, weil es mich bis heute fasziniert – was das menschliche Gehirn leisten kann bzw. was es irgendwann nicht mehr kann……
Diese Krankheit führt es knallhart vor Augen!
Dieses Bild, das während eines Einkaufs bei DM entstand (unbezahlte Werbung) steht für all das:
Für Nähe trotz Verlust.
Für Lachen trotz Traurigkeit.
Und für die Erinnerung daran, wie wichtig es ist, gut für unser Gehirn zu sorgen – durch Bewegung, soziale Kontakte, Lernen und echte Verbindung zu anderen Menschen.
🙌
✨Pass auf dich,dein Gehirn und deine Liebsten auf 🫶🧠
Von Herzen
Heidrun