04/03/2026
Manchmal bekomme ich nicht alles unter einen Hut.
Und nein – ich schaffe auch nicht immer alles alleine.
Es ist oft einfach ein bisschen zu viel.
Zu viele Termine.
Zu viele Entscheidungen.
Zu viele Baustellen im Kopf.
Ich habe in meiner Story schon darüber gesprochen, wie sehr mich manche Phasen fordern. Und dass genau das der Grund ist, warum ich mein Team erweitern möchte. Nicht, weil es „nicht läuft“. Sondern weil es läuft – und ich merke, dass ich es gesund wachsen lassen muss.
Was dabei ehrlich gesagt am ehesten hintenüberfällt?
Social Media.
Zwischen Sattelanpassungen vor Ort, Organisation, Entwicklung, Kundinnen, Pferden und allem, was dazugehört, bleibt für durchdachte Mehrwert-Posts manchmal einfach keine Energie mehr. Und genau da greift dann Priorisieren: Die Arbeit am Pferd, die Qualität meiner Sättel und meine Kundinnen stehen an erster Stelle. Deshalb gab es hier zuletzt mehr Story-Alltag als strukturierte, hilfreiche Beiträge. Nicht, weil mir der Content nicht wichtig ist – sondern weil ich bewusst entschieden habe, wo meine Energie zuerst hingeht.
In der aktuellen Podcast-Folge von Sophie Passmann hat sie etwas gesagt, das mir so krass aus der Seele spricht:
Dieses Gefühl, immer alles stemmen zu wollen. Stark zu sein. Funktionieren zu müssen. Und gleichzeitig zu merken, dass man eben auch nur ein Mensch ist.
Selbstständigkeit bedeutet Freiheit.
Aber sie bedeutet auch Verantwortung. Und manchmal Überforderung.
Und wisst ihr was?
Das darf man sagen.
Ich liebe, was ich tue – die Arbeit mit euch, mit euren Pferden, meine Sättel, mein Wissen weiterzugeben. Aber ich lerne gerade, dass Wachstum auch heißt, Unterstützung anzunehmen.
Und vielleicht bedeutet es auch, mir wieder mehr Raum für genau die Inhalte zu schaffen, die euch wirklich weiterbringen.
Falls du das gerade fühlst: Du bist nicht alleine. 🤍
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