Dr. Tanja Bernsau

Dr. Tanja Bernsau Was vom Leben übrig bleibt, sind Bilder und Geschichten. (Kunst-)Historische Beratung und Vermittlung

Was sind eigentlich diese CCPs, die zentralen Sammelstellen, von denen ich immer wieder spreche? Es handelt sich um Inst...
06/03/2026

Was sind eigentlich diese CCPs, die zentralen Sammelstellen, von denen ich immer wieder spreche? Es handelt sich um Institutionen, die von den Kunstschutzoffizieren der Monuments, Fine Arts & Archives Section, den Monuments Men, ins Leben gerufen wurden, als sie sich der Aufgabe widmeten, die in ganz Europa verstreuten Kunstwerke aus Museen, Raub- und Beutekunst der Nationalsozialisten und anderweitig in Sicherheit gebrachte Kunstgegenstände aus ihren Auslagerungsstätten zu bergen und an ihre rechtmäßige Eigentümer zurückzugeben. Dazu brauchte es geeignete Gebäude und auch Menpower, um dieser Aufgabe Herr zu werden.

Mehr zu den Central Collecting Points im aktuellen Blogbeitrag: https://www.historica-cultural-services.com/post/die-central-collecting-points

Eine Ghostwriterin bringt etwas ein, das man selbst kaum herstellen kann: professionelle Distanz.Diese Distanz ist nicht...
28/02/2026

Eine Ghostwriterin bringt etwas ein, das man selbst kaum herstellen kann: professionelle Distanz.

Diese Distanz ist nicht wertend. Sie ist klärend. Sie hilft dabei, Muster zu erkennen, Zusammenhänge sichtbar zu machen und Leerstellen bewusst zu setzen.

Objektivität bedeutet hier nicht Nüchternheit – sondern Einordnung.

mehr dazu:

Warum es sinnvoll sein kann, eine Biographie mit einer Ghostwriterin zu verfassenÜber Nähe, Distanz und den Blick von außenViele Menschen kommen mit einem klaren Wunsch: „Ich möchte meine Geschichte festhalten – aber nicht selbst schreiben.“ Fast immer folgt darauf eine Rechtfertigung. Als...

Zwei Frauen, die in die Weltgeschichte eingegangen sind. Beide waren sie Profis, wenn es darum geht, wie man sich in der...
26/02/2026

Zwei Frauen, die in die Weltgeschichte eingegangen sind. Beide waren sie Profis, wenn es darum geht, wie man sich in der Öffentlichkeit präsentiert, wenn auch mit ganz unterschiedlichen Rollen und Aufgaben. Und beide wären sie in diesem Jahr 100 Jahre alt geworden.

Wusstest du, dass sie im selben Jahr geboren wurden?

Queen Elisabeth II am 21. April und Marilyn Monroe am 1. Juni 1926.

Im Alter von 30 Jahren trafen sie einander, als die Queen eine Filmvorführung am Londoner Leicester Square besuchte.

Das "Spurensuche-Magazin" ist umgezogen! Ihr findet die Beiträge zu Geschichten in der Geschichte ab sofort auf Steady u...
07/02/2026

Das "Spurensuche-Magazin" ist umgezogen! Ihr findet die Beiträge zu Geschichten in der Geschichte ab sofort auf Steady unter https://steady.page/de/historica-spurensuche/about

Regelmäßig gibt es dort neue Einblicke in die Historie, in meine Forschungen rund um die Monuments Men (and Women), Wissenswertes und Inspirierendes aus zurückliegenden Zeiten - und was wir heute daraus lernen können. Achso, und weil sie mich so faszinieren, natürlich immer auch etwas über die Wikinger und die Skandinavische Kultur :-)

Ich freu mich, wenn du vorbeischaust!

Nur wer die Vergangenheit kennt, hat eine Zukunft. Wilhelm von Humboldt
25/07/2025

Nur wer die Vergangenheit kennt, hat eine Zukunft.

Wilhelm von Humboldt

Tradition ist nicht das Bewahren der Asche, sondern das Weitergeben des Feuers. Thomas Morus
18/07/2025

Tradition ist nicht das Bewahren der Asche, sondern das Weitergeben des Feuers.

Thomas Morus

Einladung zu einer spannenden Veranstaltung!
14/07/2025

Einladung zu einer spannenden Veranstaltung!

Kulturerbe besteht nicht nur aus Stein und Mörtel - es lebt in unseren Geschichten und unserer Identität.Simon Thurley  ...
11/07/2025

Kulturerbe besteht nicht nur aus Stein und Mörtel - es lebt in unseren Geschichten und unserer Identität.

Simon Thurley

978-3384607751Ich kann es immer noch nicht so ganz glauben. Das ist meine ISBN-Nummer... für mein erstes "Nicht-Fach/Sac...
10/07/2025

978-3384607751

Ich kann es immer noch nicht so ganz glauben. Das ist meine ISBN-Nummer... für mein erstes "Nicht-Fach/Sachbuch". Sondern eines, in dem ich meine Geschichten erzähle. Gleich 14, um genau zu sein. Aber kurze :-)

Mein Traum ist Wirklichkeit geworden. Seit diesem Monat steht "TagOrte" beim Verlag und dem Buchhändler deiner Wahl zum Verkauf. Ich habe ein erstes Buch geschrieben!!

More to come... ich hirne schon über den nächsten Plot. Schwanke noch, ob es noch mal Kurzgeschichten sein werden oder ein großes Werk. Oder beides - hach, das macht so viel Spaß!!

Vielleicht mag "TagOrte" auf deine Literaturliste für den Sommerurlaub hüpfen?

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Breithardter Weg 34
Wiesbaden
65232

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Auf der Suche nach geraubter Kunst

Auch 70 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges zeigt sich, dass die Geschichte bei weitem nicht abgeschlossen ist. Vor allem im Bereich der NS-verfolgungsbedingten Kunst, Kunstwerke, die zwischen 1933-1945 von ihren meist jüdischen Besitzern “erworben” wurden, gibt es bis heute Handlungsbedarf. Nicht nur Museen sind betroffen, auch Bibliotheken, private Sammlungen, der Kunstmarkt, Unternehmen. Diese Provenienzforschung ist das Thema meiner Arbeit.

In meiner Doktorarbeit untersuchte ich den Central Collecting Point Wiesbaden und den Einfluss der Monuments Men auf die deutsche Kulturgeschichte nach dem Zweiten Weltkrieg. Die Veröffentlichung mit dem Titel “Die Besatzer als Kuratoren? Der Central Collecting Point Wiesbaden als Drehscheibe für einen Wiederaufbau der Museumslandschaft nach 1945″ ist im LIT Verlag erschienen. Schon in ihrer Magisterarbeit habe ich mich mit “Der Bedeutung der Provenienz für den Kunstmarkt” auseinandergesetzt und einen aktuellen Fall auf dem Kunstmarkt untersucht: die Versteigerung von Max Liebermann-Gemälden aus der Sammlung Karg beim Auktionshaus Hampel (München). Mich beschäftigte die Frage, wie Preise auf dem Kunstmarkt entstehen und welche Rolle eine geklärte Provenienz, frei vom Verdacht, Raub- oder Beutekunst zu sein, spielt. Die Themen “nationalsozialistischer Kunstraub” und “Entartete Kunst” wie auch das Thema Kunstkriminalität in der heutigen Zeit sind heute meine Themen.

Mit diesem Hintergrund unterstütze ich (ehemalige) Sammler bei der Suche nach ihren gestohlenen Kunstgegenständen, recherchiere für Museen, die heutigen Besitzer, Auktionshäuser, sowie für Rechtsanwälte und sonstige Vertreter der Geschädigten.