14/01/2026
Manche Lieder sind nicht „schön“, weil sie leicht sind – sondern weil sie ehrlich sind. „Tears in Heaven“ entstand nach dem Tod von Claptons vierjährigem Sohn Conor (1991) und wurde u. a. durch die intime MTV Unplugged-Version weltbekannt. ❤️
In den ersten Strophen stellt er im Grunde diese eine, schmerzhafte Frage:
Wenn es ein Wiedersehen gäbe – würden wir uns erkennen, uns die Hand geben, uns wieder nah sein? Und gleichzeitig schwingt da dieser innere Konflikt mit: weitergehen müssen, obwohl sich alles gerade falsch anfühlt.
Warum das Lied bei Trauerfeiern so oft gewählt wird:
▪️Es ist zurückhaltend und lässt Raum für eigene Gedanken (kein Pathos, keine großen Effekte).
▪️Die Bilder sind universell – „Himmel“ kann religiös gemeint sein oder einfach als Symbol fürs Wiedersehen.
▪️Es gibt vielen ein Gefühl von Verbundenheit: Trauer bekommt Worte, ohne viel erklären zu müssen.
Hier anschauen: https://youtu.be/JxPj3GAYYZ0?si=BHUNc5ZCV8OYcc3l
"Tears in Heaven" is a ballad written by Eric Clapton and Will Jennings about the pain Clapton felt following the death of his four-year-old son, Conor, who ...