10/11/2021
Zwei sehr gute Stellungnahmen, zum Beitrag der FAZ über das "Gewese um die Schwangerschaft"
"Die in dem FAZ-Bezahlartikel “Das Gewese um die Schwangerschaft” zitierte Gynäkologin Annika Schutt ist nicht auf der Höhe der Zeit: Sie findet nämlich Patientenrechte nervig und ist sogar der Meinung, man könne diese als Fachperson ruhig ignorieren. Eine juristisch höchst fragwürdige Einstellung!"
https://mother-hood.de/aktuelles/leserinnenbrief-faz-das-gewese-um-die-schwangerschaft/
"Was aber dieser Artikel sehr „schön“ zeigt, ist, wo wir teilweise in der Geburtshilfe immer noch zu oft stehen. Wir sind nämlich immer noch sehr weit entfernt davon, die Gebärende in den Mittelpunkt zu stellen. Aber wer bekommt denn das Baby? Um wessen Körper geht es hier? Das Bedürfnis der Frauen nach Wahlfreiheit und Kontrolle wird viel zu wenig anerkannt.
Wir wollen doch glückliche Geburten und einen guten Start ins Leben als Familie. Da ist es einfach indiskutabel, dass „Frau-Zentriertheit“ und „gemeinsame Entscheidungsfindung“ wirklich endlich umgesetzt werden und nicht nur als hohes Ideal in den Unis gelehrt, oder auf Kongressen diskutiert wird.
Die Betreuung sollte sich auf die individuellen Bedürfnisse, Wünsche und Erwartungen der Frau konzentrieren und nicht auf die Bedürfnisse der Institution oder der Fachkräfte um sie herum.
Eine gute Betreuung geht auf soziale, emotionale, körperliche, psychologische, spirituelle und kulturelle Bedürfnisse und Erwartungen ein und erkennt die Kompetenz der Frau bei der Entscheidungsfindung an.
Wenn wir dort nicht hinkommen, werden wir weiter Gewalt in der Geburtshilfe und traumatisierte Frauen haben, die am Roses Revolution Day Rosen vor Krankenhäusern ablegen."
https://www.hebammenblog.de/gewese-um-schwangerschaft-kann-ich-nicht-stehenlassen/
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Die in dem FAZ-Bezahlartikel “Das Gewese um die Schwangerschaft” zitierte Gynäkologin Annika Schutt ist nicht auf der Höhe der Zeit: Sie findet nämlich Patientenrechte nervig und ist sogar der Meinung,→ weiterlesen