11/12/2025
Hundephysiotherapie ist kein geschützter Beruf!
Gerade in Zeiten von KI, Fernkursen und reinen Online-Ausbildungen entstehen immer mehr „Hundephysiotherapeuten“.
Bei genauerem Hinsehen zeigt sich jedoch, dass manche ausschließlich eine komplett digitale Ausbildung absolviert haben – ohne praktische Anleitung oder reale Übungen.
Das finde ich persönlich problematisch, denn ohne Praxis fehlt das wichtigste Fundament. Wenn Behandlungen dann nicht funktionieren, werden leider oft alle Hundephysiotherapeuten über einen Kamm geschert.
Ich selbst habe meine Ausbildung bei Ausbildungs- und Therapiezentrum Wosslick absolviert , Tierärztlich begleitet und zertifiziert.
Dort wurde uns bis ins Detail vermittelt:
- wie viel Druck sinnvoll und sicher ist
- wie weit ein Gelenk bewegt werden darf
- wie man erkennt, wann ein Hund Schmerzen oder Unbehagen zeigt, oder es eingeschränkt ist
Wir haben intensiv praktisch gearbeitet.
Teilweise mussten wir es an unseren Dozenten demonstrieren, an uns gegenseitig, an unseren eigenen Hunden und an den Hunden unserer Kollegen. Ständig betreut, korrigiert und angeleitet. Genau diese Praxis kann doch kein reiner Online-Kurs ersetzen?
Worauf du bei der Wahl deines Therapeuten achten solltest
Um eine sichere und qualitativ hochwertige Behandlung zu gewährleisten, solltest du unbedingt recherchieren:
- Wo wurde die Ausbildung gemacht?
- Ist die Ausbildung zertifiziert?
Steht der Therapeut evtl in einem Verband, z. B 1. Verband für Tierphysiotherapie e.V.
(Dort werden nur zertifizierte Therapeuten mit jährlichen Pflichtfortbildungen gelistet.)
Welche Fortbildungen wurden zusätzlich besucht?
Wenn man keine Informationen über die Ausbildung oder Qualifikation findet, sollte man im Zweifel lieber Abstand nehmen.